Kann es sein, dass manche Menschen kein ausgeprägtes Suchtverhalten haben?

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6 Antworten

Hallo Steffi,

von rauchen herkömmlicher Zigaretten geht ein extremes Suchtpotential aus.

Das hast Du selbst bereits festgestellt. Es ist sehr schwer mit dem Rauchen aufzuhören. Raucher bleiben oft Jahrzehnte treue Kunden der Tabakindustrie. Das ist durchaus gewollt. Denn erst die vielen Zusatzstoffe in den Zigaretten machen aus dem Nikotin diesen extrem suchtgefährdenden Stoff.

Wie überall im Leben gibt es Ausnahmen.

Menschen reagieren unterschiedlich auf suchterzeugende Stoffe. Es gibt Menschen, jedoch sind es immer nur Ausnahmen, auf die wirken Suchtstoffe nicht in dem Maß. Das sind oft die sogenannten Gelegenheitsraucher.

Eine gute Möglichkeit mit dem rauchen aufzuhören, ist das Umsteigen auf E-Zigaretten. Es war bereits für viele ehemalige Raucher ein Umstige zum späteren Ausstieg.

Für einen erfolgreichen Umstieg ist eine entsprechzende E-Zigarette und ein passendes Liquid sehr wichtig.

Nikotin in Reinform ist nur gering suchtgefährdend. Dadurch wandelt sich das Suchtverhalten mit der Zeit.

Da man über E-Zigaretten eine entsprechende Dosis an Nikotin aufnimmt, fallen die Entzugserscheinungen weg. Es ist dann ein streffreier Umstieg und deswegen so erfolgreich.

Wenn man umsteigt, sollte man dann aber auch das rauchen seinlassen.

Erst dann kommen die gesundheitlichen Aspekte, die das Dampfen mitsichbringt, richtig zur Geltung.

Manche Menschen verspüren in der ersten Zeit einen Hustenreiz beim Dampfen. Das kann an einer zu hohen Niktoinmenge im Liquid liegen, aber in der Regel ist es nicht die Hauptursache.

In herkömmlichen Zigaretten befinden sich Stoffe, die den Rachenraum betäuben. Nur aus diesem Grund verspürt man beim Rauchen keinen Hustenreiz. Der Rachen wird betäubt.

Diese Stoffe gibt es im Liquid nicht.

Meistens verschwindet der Reiz nach einer Umgewöhnungsphase von allein.

Wenn man jedoch ständig zwischen Zigarette und E-Zigarette hin und her switcht, kann der Organismus sich nicht umgewöhnen.

Gruß, RayAnderson  😏

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Es kommt drauf an, wenn ich keinen Bock auf rauchen habe, rauche ich nicht. Ich hatte auch von einem auf den anderen Tag für 1 1/2 Monate aufgehört. Währenddessen hat meine beste Freundin trotzdem weiter neben mir geraucht, ich wollte auch habe es aber wegen meiner Familie gelassen.

Ich habe allerdings wieder angefangen, weil ich es wollte und es auch vermisst habe. Bei mir war es ja aber so dass ich nur wegen meiner Familie aufgehört hatte.

Manche Menschen haben da eben weniger Probleme als andere, das kommt drauf an. Vor allem wenn man stress hat ist die Verlockung einfach schnell mal eine zu rauchen groß.

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Das ist schwierig zu beantworten und selbst die Wissenschaft ist sich noch uneins.

Es wird vermutet, dass es gewisse "Rezeptoren" gibt, die bei den Menschen unterschiedlich auf Nikotin reagieren. Bei dem einen wird ein großer Reiz ausgelöst, der dann zur Sucht führt, bei anderen eben nicht.

Ich habe auch Kumpels, die immer mal kräftig rauchen und dann wieder wochenlang keine Zigarette anrühren. An sich zu beneiden die Leute. :)

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Einfluss auf den jeweiligen Status eines Menschen haben sowohl soziale
als auch persönliche und umweltbedingte Faktoren, die die Sucht entweder
fördert oder vermindert. Eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit den
persönlichen Determinanten spielen die Lebenserfahrung eines Menschen,
seine Strategie und Kapazitäten, eine Sucht zu bewältigen.

Welche Faktoren gehören zu den Widerstandsressourcen?
- individuelle (z.B körperliche Faktoren, Intelligenz und Bewältigungsstrategien)
- Soziale und kulturelle Faktoren (z.B soziale Unterstützung, kulturelle Stabilität)
- Psychische Widerstandsressourcen (z.B Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und Optimismus)
- usw

Deine Freundin hat antscheinend ausreichend davon. Ich habe Zeitweise auch viel geraucht aber was wichtig ist, das es bei mir nie zur Gewohnheit wurde. Du musst dir jede Zigarette bewusst werden und was diese mit deinem Körper macht. Versuch einfach mal darauf zu achten, was sie in dem moment mit dir macht. So erreichst du, das sie dir irgendwann nicht mehr schmeckt und du gar keine Lust mehr auf Rauchen hast.

MFG

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Ich selbst habe Monate lang geraucht und getrunken. Aber auch einfach aufgehört wenn ich es wollte. Ich denke der Grund ist entscheidend dabei. Ich habe es nicht getan weil mein Leben total beschissen war und ich dadurch vergessen oder hemmen wollte. Es war einfach nur 'cool' für mich damals und ich glaube auch ein Stück weit um dazuzugehören. Heute ekel ich mich sogar wenn ich von 30 Metern Entfernung leicht rieche dass jemand raucht.. bäh. :D

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Suchtverhalten hängt mit der Zufriedenheit im eigenen Leben zusammen.

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