Kann es sein, dass in Wahrheit der Meeresspiegel sinkt statt steigt. Kann mich jemand aufklären?

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5 Antworten

Das Land um den Grand Canyon wurde als ganzes in die Höhe gehoben. Ausgelöst wurde das durch die Plattentektonik. Die Pazifische Platte hat sich unter die Nordamerikanische Platte geschoben und diese angehoben. Es hat viele Millionen Jahre gedauert, aber irgendwann hat sich der Colorado mit Hilfe des Schmelzwassers aus den verschiedenen Eiszeiten tief in dieses erhoben Land geschnitten. Dadurch kann man im Canyon die verschiedenen Erdschichten sehen, die sich im Laufe der Zeit gebildet haben. Der Meeresspiegel war in der ganzen Zeit fast immer gleich hoch. Er hat gerade einmal in einem Bereich von 170 Metern geschwankt. Wenn es gerade eine Eiszeit gab, war er tiefer, weil ja viel Eis an den Poolen gebunden war. In einer Warmzeit war der Meeresspiegel höher, weil das Eis geschmolzen war. Wenn das restliche Eis jetzt abschmelzen sollte, wird sich der Meeresspiegel erneut anheben. Das Eis auf Grönland reicht aus, fast alle Küstenstädte unter Wasser zu setzen. Wenn das Grönlandeis schmilzt, dann steigt der Meeresspiegel um etwa 7 Meter. Wenn dann auch noch das Eis der Antarktis schmilzt erhöht er sich um insgesamt 65 bis 70 Meter. Wenn das Eis am Nordpol schmilzt, passiert nichts. Denn dort schwimmt das Eis auf dem Wasser. Plattentektonik und Eisschmelze haben also nichts mit einander zu tun.  

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Natürlich sinkt der Meeresspiegel. Zwei mal pro Tag. Nennt sich Ebbe ;-)

> weil ich weiß, dass der grand canyon mehr als 2000m über dem Meeresspiegel liegt

Sogar 2600. Aber nicht Meter, sondern Fuß. In Metern sind das dann 800 m am Boden des Canyons. Soviel zur Relevanz von vermeintlich sicherem Wissen.

Berge, die früher mal unter Wasser waren, findest Du auch hierzulande, nämlich die Schwäbische Alb. Auch die kam nicht durch sinkende Meeresspiegel an die frische Luft, sondern durch Zusammenschieben der Gesteinsmassen, die da, wo sie zusammengepresst werden, nach oben ausweichen.

Wo sollte denn das ganze Wasser auch hingekommen sein, das bei einem Fallen des Meeresspiegels um tausend Meter verschwinden müsste?

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Kommentar von Bevarian
27.07.2016, 22:00

;)))

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Die ehemaligen Meeresböden, die heute hohe Berge sind (z. B. auch die "Dolomiten" in den Alpen), sind nicht dadurch an die Höhenluft gekommen, , dass der Meeresspiegel gesunken ist, sondern dass sie sich gehoben haben. In den Alpen ist dieser Vorgang noch im Gange. 

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Man muss da zwei Entwicklungen unterscheiden.

die Entwicklung der Erde mit Kontinentalverschiebungen usw. über Milliarden von Jahren und die Entwicklung der letzten 100 Jahre durch Klimaveränderungen.

Aufjeden Fall schwindet das Eis an den Polen und Gletscher schmelzen ab.

Durch beides steigt der Meeresspiegel, was man messen kann.

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Kommentar von Rudflodur
27.07.2016, 19:43

Sorry, da muss ich widersprechen. Das Eis am Nordpol schmilzt. In welchem Umfang ist umstritten. Am Südpol dagegen wachsen die Eismassen massiv an, also ganz Das Gegenteil von schmelzen.

Sicher, es ist in den letzten Jahren wärmer geworden. Aber bei weitem nicht in dem Maß, das der weiter steigende CO2-Gehalt im Blick der Klima-Alarmisten hätte ergeben sollen. Vielleicht ist das CO2 doch nicht der Klimaschädling, für den man ihn hält?

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Rund 95 Jahre v. Chr. Schlug doch der eine Komet in der Nähe von Tahiti ein (im Meer) . Das ganze Wasser spritzte bis in den Weltall. Das erklärt auch, warum der Saturn so einen Planetenring um sich hat. Lernt ihr sowas nicht in der Schule?

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Kommentar von gandalf8989
24.07.2016, 02:40

aber das wusstest du wahrscheinlich bereits, da deine Grammatik und die Fragestellung geistig nicht übeteinstimmen xD

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Kommentar von MrGnarf
24.07.2016, 07:13

Nein, tatsächlich lernt man sowas nicht in der Schule ;)

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