Kann es sein, dass die meisten betrieblichen Ausbildungen in Deutschland nur deswegen so lange gehen, weil... ?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

Nein, die Vermutung ist haltlos. 83%
Weder noch. 8%
Ja, die Betriebe wollen die Menschen möglichst lange ausbeuten. 8%

12 Antworten

Nein, die Vermutung ist haltlos.

Nach meinen Erfahrungen mit Azubis ( ZFA) sind 3 Jahre Ausbildung unbedingt nötig, da in einer kürzeren Ausbildungszeit der in der Berufsschule gelehrte Stoff in Fachkunde nicht zu vermitteln ist. 

Von den Defiziten in allgemeinbildenden Fächern, besonders bei Hauptschulabschluss, gar nicht zu reden.

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Weder noch.

6 Monate ist zuwenig,  aber die Umschulungen beweisen,  der reine Prüfungstoff würde in 50% der Zeit zu vermitteln sein. Aber warum sollte der Betrieb dich dann bezahlen?  Man schätzt,  im ersten Jahr  kostest  du, im zweiten  Jahr ist es plus minus null und erst im dritten Jahr bezahlt der Azubi wirklich seinen Arbeitsplatz. 

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

Ich würde die Ausbildung nicht verkürzen. Es wäre aber eine Überlegung wert, den schulischen Anteil zu erhöhen. Die Fähigkeiten vieler Facharbeiter und Gesellen in Deutsch und Mathematik sollten besser sein.

Außerdem sollten sie besser in der Lage sein, sich selbständig neue Wissensinhalte anzueignen. In keinen Beruf bleibt das Fachwissen unverändert.

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Ja, die Betriebe wollen die Menschen möglichst lange ausbeuten.

Der Verdacht werhärtet sich schon dadurch, dass viele Arbeiten während der Ausbildungszeit sich wiederholen, so entsetzlich viel Neues meist garnicht auftaucht. Dann muß auch angemerkt werden, dass Umschulungen in den meisten Fllen nach 2 Jahren eine Ausbildung beendet ist. Man kann nun nicht hingehen und behaupten, die Umschüler hätten mehr auf dem Kasten als die Azubis!

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Kommentar von lesterb42
03.03.2017, 10:20

Kann ich von meiner Ausbildung nicht behaupten.

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

Je nach Beruf dauert auch die Ausbildung unterschiedlich lange. Einfacher Verkäufer z.B. nur 2 Jahre, Fachverkäufer 2,5 bis 3 Jahre. Eine Ausbildung zum Elektriker dauert noch länger, weil der Umfang der zu lernenden Kenntnisse eben deutlich größer ist (VDE-Vorschriften und Normen). Beispiel einer 3-jährigen Ausbildung: 1. Jahr erwerben von Grundkenntnissen, 2. Jahr anwenden und erweitern des Gelernten, 3. Jahr vertiefen und Routine bekommen. Dass es auch immer schwarze Schafe gibt, die Azubis ausbeuten ist natürlich auch Tatsache aber zum Glück nicht die Regel.

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

Erstmal muss dir ja klar sein, in welchem Kontext das Ausbildungskonzept entwickelt wurde.

Früher waren die Menschen die eine Ausbildung begonnen haben nicht so lange in der Schule. Ein Schulabschluss (Hauptschule/Volksschule) war teilweise schon nach 8 Jahren zu erreichen. Da ist ein Schüler gerade mal 15. Mal ganz davon abgesehen, dass für Minderjährige andere Arbeitsschutzregeln gelten, sind 15 jährige Jugendliche auch nicht immer besonders zuverlässig und können auch nicht mit viel Verantwortung umgehen, zumal eine weitere schulische Ausbildung auch hilft, das abstrakte Denken zu schärfen, usw.

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Das ist ein Unsinn, denn Ausbildungen sind mit Kosten verbunden. Eine Wertschöpfung kann erst nach beendeter Ausbildung erfolgen.

Bei einem Großbetrieb im Chemiebereich, der ich angehöre werden die Ausbildungskosten für einen Laboranten oder Chemikanten mit 40'000 Euro beziffert und kalkuliert. Allerdings besitzt dieser Betrieb eine eigene Berufsschule und deren Lehrkräfte bezahlt die Firma.

Ich kenne einige Handwerksbetriebe, die nicht ausbilden. Dort hört man immer die fadenscheinige Gründe, mangelnde Bewerber, tatsächlich sind es aber die Kosten, die abschrecken.

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

Aber sowas von haltlos. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht geht das Wissen eines Tages einer Generation auch mal schneller in die Köppe...

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Kommentar von THGER
03.03.2017, 02:25

Wenn man sich die Leute so anguckt, hier diverse Fragen bzw. Antworten liest, bezweifele ich das ganz stark

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

In jedem Ausbildungsberuf kann man schon vor Ende der vertraglichen Ausbildungszeit die Abschlußprüfung ablegen. Wer einen entsprechend guten Notendurchschnitt hat, wird  vorzeitig zur Prüfung zugelassen und erspart sich dadurch mindestens ein Jahr, wenn er sie erfolgreich ablegt.  

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

Eine solide Ausbildung braucht ihre Zeit. Aber natürlich gibt es schwarze Schafe...

Ich habe 3,5 Jahre gelernt, um Energieanlagenelektroniker zu werden. Das bekommst du in der Zeit gerade mal knapp hin. Und nein, meine Ausbildung war gut, keine Ausbeutung.

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

Du vergisst Erfahrung, welche meist viel wichtiger ist als die Theorie und diese kommt nur mit der Zeit.

Beste Grüße

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Kommentar von grubenhirn
03.03.2017, 00:54

Ist man denn erst nach 3-4 Jahren eine vollwertige Arbeitskraft?

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Nein, die Vermutung ist haltlos.

Quatsch !!!

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