Kann es sein, dass die Gefühle des Menschen mehr durch die Umwelt als durch die soziale Interaktion mit anderen Menschen entstanden sind?

4 Antworten

Ich denke, dass Gefühle in unserer Arbeitsgesellschaft unerwünscht sind. Viele Menschen wirken auf mich im Alltag, wie gefühlose Roboter, die nur noch auf "Funktionieren" programmiert sind.

Wahre Gefühle werden höchstens mit Partner/-in, engen Freunden und Familie ausgelebt, wenn Zeit dafür da ist.

Ja, ich denke schon. Das ist aber auch so gewollt. Menschen, die wirklich naturnah sind, fallen dem Konsumterror nicht so schnell zum Opfer. Und dann verdienen die Strippenzieher erheblich weniger. Das geht ja gar nicht, und darum haben die sich etwas einfallen lassen. Früher nannte man das Propaganda, und als das Wort in Verruf kam, wurde "Public Relations .- PR - "erfunden".

Public Relations - Manipulation der Masse | Doku | ARTE

https://www.facebook.com/ttip.aktionsbuendnis/videos/382361425775944/

Werbung und Mobbing gegen die, die das nicht mitmachen, besorgen den Rest.

Wir nehmen sogar schon die ständige Überwachung billigend in Kauf.

Überwacht: Sieben Milliarden im Visier | Doku | ARTE

https://www.youtube.com/watch?v=ubePmAtsBsQ

Die drastische, schnellstmögliche Ausbeutung der Resourcen und die massive Umweltzerstörung wird alles ohne Gefühl und Nachdenken hingenommen.

Die Erdzerstörer - Doku - ARTE (2019)

https://www.youtube.com/watch?v=sWlbnNDu6OE

Dann kommt noch der Gender-Plan dazu, wodurch schon 12-jährige meinen, sich über sexuelle Orientierung Gedanken machen zu müssen. Jede Zuneigung zu einem anderen Mensch wird mit Sex und "Beziehung" in Verbindung gebracht.

Das ist eine Art der Versklavung, die keine echte Freiheit und positive Gefühle mehr zuläßt. Irgendwie steht man ständig unter Zwang. Um damit zurecht zu kommen, tötet man die Gefühle ab. Man will nur noch angepasst funktionieren und akzeptiert sein.

Ganz anders ist es, wenn man in der Natur lebt und Wertschätzung für diese hat. Dann empfindet man schon Freude, wenn man Hummeln in den Rosenblüten sieht.

Freude ist auch so eine Gefühlsregung, die es kaum noch gibt. Spaß haben will man, ja, aber das ist nicht zu vergleichen.

Ich stimme dir bei allem voll und ganz zu außer die Sache mit dem Gender-Plan. Es gibt tatsächlich viel mehr Geschlechter und Sexualität ist viel mehr als es sich die meisten Menschen vorstellen können.

Durch die religiöse oder christliche Erziehung wurde die Natur der Sexualität komplett auf den Kopf gestellt. Kinder haben auch eine Sexualität und das ist auch wichtig und gut so, nur ist es denen nicht so bewusst wie zB einem 30 Jährigen Mann oder einer 30 Jährigen Frau. Ich muss da immer an den Ursprung und indigene Völker denken wie sie lebten und vereinzelt noch leben. Da ist noch alles natürlich und fließend und frei von Dogmen!

0
@apparmor
Es gibt tatsächlich viel mehr Geschlechter und Sexualität ist viel mehr als es sich die meisten Menschen vorstellen können.

Aber deswegen kann man Kinder doch Kinder sein lassen.

Ausserdem finde ich, dass Sexualität viel zu sehr in den Vordergrund rückt. Es gibt so viel mehr, was Menschen miteinander verbindet oder verbinden kann. Das wird kompett in den Hintergrund gedrängt.

Auch das die Familie aus Vater, Mutter, Kind (KInder) nicht mehr so geachtet wird, stört mich sehr. Und komm jetzt bitte nicht mit "wie schlecht manche Eltern sind". Eine biologische Familie ist das natürlichste von der Welt und sollte seinen Stellenwert behalten.

0

Das Wetter nimmt wohl jeder wahr...

Ansonsten sind Menschen verschieden, manche lieben die Natur und nehmen sie wahr, andere kriegen nichts mit und interessieren sich auch nicht dafür.

Meiner Erfahrung nach macht das keinen Unterschied was die Gefühle betrifft. Ich kenne Leute die rein gar nichts aus der Natur wahrnehmen und auch Menschen gegenüber abgestumpft sind, andere sind zB sehr gefühlvoll und empathisch. Andersherum genauso, manche lieben die Natur, leben sogar umweltbewusst usw, davon sind einige auch sehr gefühlvoll und andere eiskalt.

Das Wetter nimmt wohl jeder wahr...

Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Aber das Wetter wahrnehmen ist so eine Sache. Ich würde sagen, die Masse also die überwiegende Mehrheit nimmt höchstens mal Regen oder Sonne wahr. Aber nicht den Moment in der Natur wie es entsteht und das Spiel zwischen all dem. Die meisten nehmen das nicht bewusst wahr, sondern aus dem Fenster instantmässig. Ohne Bewusstsein, weil sie nicht draußen leben.

Die Frage ist durchaus systemrelevant wie die überwiegende Masse der Menschen das alles wahrnimmt. Ich vermute, kaum bewusst. Eher so "Kaffeevollautomat" instant mässig und genau das lässt viele Sinne und Gefühle abstumpfen mit der Zeit.

0
@apparmor

Ich kenne zum Glück keine einzige Person die abgestumpft ist.

0

Es kommt darauf an, was du als Umwelt betrachtest. Ich betrachte die Umwelt als alles außerhalb meines Körpers, dies schließt zugleich die sozialen Interaktionen mit ein. Durch die Veränderungen der Umwelt haben wir erst deutliche, soziale Interaktionen kennen gelernt. Versuche dich mal eine Woche ohne Emotionen zu verständigen. Sein Leben führen, ohne Emotioen ist machbar, mit anderen Menschen oder mit den eigenen Trieben, die Emotionen auslösen nicht🙌

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich bilde mich stetig weiter und lasse alle daran teil haben

Was möchtest Du wissen?