Kann es sein dass der Teufel gut ist und Gott schlecht?

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15 Antworten

Das ist sinngemäß das, was sich "Satanisten" fragen...

Tatsache ist, dass natürlich alle Satanisten auch an die Existenz Gottes glauben... sonst würde Satanismus keinen Sinn machen.

Und aufgrund der Entscheidungsfreiheit, kann natürlich jeder Mensch die Ideen die "Vorträge/Schriften", sowie die Regeln Satans als "gut" und zielführender empfinden, als die von Gott.

Die Frage dabei ist, WER einem ein evtl. anzustrebendes ewiges Leben eher geben kann... der Teufel.. oder Gott....

Sofern dies keine allzu große Rolle spielt, hat "Das luziferische System" bestimmt Wirkungsweisen und Mechanismen.. die einem irdisch mehr persönliche Gestaltungsfreiheit geben (können)

Also rebellieren gegen alles, was einem nicht passt, persönliche Freiheit und Unabhängigkeit... gepaart mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit und Erfolgsstreben, sowie die bewusste Zustimmung und Hingabe an Satan...

..können einem da irdisch schon gewisse Erfolge gewähren.

Selbst Jesus wußte, dass der Saten vorübergehend Verfügungsgewalt über die gesamte Erde hat....

( Sonst hätte es ja keinen Sinn für den Teufel gemacht, von Jesus eine Form der Anbetung zu fordern.. und ihm als Gegenleistung die gesamte Erde zu geben...)

Jesus gab den Menschen  den Rat:

"...so, wie Du willst, dass Gott am jüngsten Tag mit Dir umgeht, so gehe Du mit deinen Mitmenschen um..."

btw.:

Der größte Triumph des Satans liegt darin, den Menschen glauben zu machen er, selbst sei  "Der allmächtige Gott"....

... und dass die von ihm entwickelten "Systeme" die richtigen sind.

Gott will eigentlich schon Individualität.. und auch dass jeder Mensch ein individuelles Verhältnis zu ihm entwickelt... aber eben im Rahmen gewisser Vorgaben.

In dem Punkt hast Du jedenfalls voll Recht, dass ein System des Teufels ist....auszudrücken: "mach doch was DU willst, schere dich nicht um Regeln"

ein weiteres System mag sogar sein...dass manche Menschen ihn gleichgeschaltet anbeten... und wie die "Roboter" ihre Aufgaben erfüllen....und sich ihm völlig unterwefen...

.. er verpackt dies in ein strenges religiöses System... und die Menschen halten ihn dann in der Tat für "Gott"

..und ich denke, es gibt da noch viel mehr....

Dem Teufel ist jeder Weg recht, der vom Allmächtigen weg führt....

wie erwähnt.. auch der Weg der persönlichen Freiheit und Individualität

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Hallo diabolus666,

könnte es sein, dass Du vielleicht ein wenig zu viel Schwarz-Weiß-Denken betreibst? Gott hat uns weder als Einheitswesen erschaffen, noch will er uns jeglicher Individualität berauben. Er hat uns schließlich nicht umsonst den freien Willen gegeben, der uns die Möglichkeit gibt, unter mehreren Möglichkeiten auszuwählen.

Andererseits sind wir aber auch nicht als Individuen erschaffen worden, die ihr Leben völlig unabhängig von Gott erfolgreich gestalten können. So heißt es in der Bibel: "Herr, ich sehe, dass der Mensch sein Geschick nicht selbst in der Hand hat. Nicht er ist's, der seinen Lebensweg bestimmt." (Jeremia 10:23 Gute Nachricht Bibel)

Der Teufel hingegen hat diese Tatsache außer Acht gelassen. Zum einen begann er selbst einen Lauf der Unabhängigkeit von Gott und zum anderen verleitete er auch Menschen dazu. Maskiert durch eine Schlange trat er im Garten Eden auf den Plan und deutete an, es ginge den Menschen besser, wenn sie selbst über Gut und Böse entscheiden würden. Adam und Eva glaubten den verlockenden Behauptungen des Teufels und kehrten Gott quasi den Rücken zu. Das blieb nicht ohne Folgen. Die Menschen verloren ihre ursprüngliche Vollkommenheit und in der Folge davon schließlich auch ihr Leben. Die vermeintliche Freiheit, die sie glaubten entdeckt zu haben, entpuppte sich in Wahrheit als "Sklaverei der Sünde" (siehe Römer 6:6) Das wurde zum Beispiel deutlich, als es bereits in der ersten Generation der Menschheit zu einem Mord kam (Kain erschlug seinen Bruder Abel).

Die Menschheit, die sich unabhängig von Gott weiter entwickelte, erreichte schließlich eine Stand, den die Bibel wie folgt beschreibt: "Da sah Jehova, daß die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und daß jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war. Und Jehova bedauerte, daß er Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es schmerzte ihn in seinem Herzen." (1. Mose 6:5, 6)

Diese Beschreibung der damaligen Menschheit wurde bereits in den Tagen Noah's gemacht. Ist es seitdem mit der Menschheit irgendwie bergauf gegangen? Betrachtet man die Geschichte als Ganzes, so muss man beide Fragen mit einem klaren Nein beantworten. Und wie sieht es heute aus?
Immer mehr Menschen wenden sich von dem Glauben an Gott ab. Sie werfen göttliche Prinzipien über Bord. Moral erscheint wie ein Begriff aus längst vergangenen Tagen. Haben diese Bestrebungen die Menschen glücklicher gemacht? Könnte die Möglichkeit, dass sich die Menschenwelt und ihre Umwelt eines Tages völlig zugrunde richtet etwas damit zu tun haben? Die Tatsachen zeigen eines ganz deutlich: Gott bleibt nach wie vor der Gute und Satan der Schlechte!

LG Philipp

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Der Teufel lockt/verführt immer nur mit guten Dingen, die sich im Endeffekt aber als schlecht darstellen.

Gott lockt/verführt dich nicht. Viele Sachen klingen für viele ersteinmal nicht so toll. Wie bsp. das man angeblich seine Freiheit verliert, stimmt so nicht. Er lässt dir jede Freiheit. Man muss sich aber schon mit Gott beschäftigen, um festzustellen, dass er nur das Beste für uns/dich will.

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Gott schenkte dem Menschen seinen Freien Willen!

Der Mensch darf also selbst entscheiden ob er gut oder böse ist.

Da du selbst dich mit einem so satanischen Namen wie diabolus666 benannt hast, würde ich behaupten das Du deine Seite gewählt hast.

Nichts desto trotz darfst Du jederzeit Gott um Vergebung bitten und sobald es Dir ernst ist - ist Dir bereits vergeben.

Gott liebt alle Menschen gleich, er gibt Dir jede Sekunde Deines Lebens die Möglichkeit zu wählen.

Gott liebt Dich aber auch, wenn Du dem Teufel hörig bist - er gibt dich nie auf! Er glaubt an Dich und für dich, so lange wie nötig.

Du musst Gott vertrauen und an Ihn glauben, nur die Liebe im Herzen tragen und vergeben - Dir selbst, allen Menschen. Dann bist du frei!

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Wo steht es, dass Gott keine Individualität will und alles als eine Einheit will? Wie kommst du darauf?

Unabhängigkeit, Rebellion und Freiheit können alle sowohl auf gute Weise als auch auf schlechte Weise praktiziert werden.

Werden diese drei Dinge gut ausgelebt, dann wäre das demnach in Richtung Gott, weil dieser ja angeblich gut ist.

Würden diese drei Dinge schlecht ausgelebt werden, dann wäre es in Richtung Teufel, weil dieser ja angeblich böse ist -aufgrund seiner Unwissenheit?

Freiheit ist gut, wenn man sie so lebt, dass man anderen dadurch nicht schadet... Wenn man die Freiheit so auslebt, dass man jeden Tag in ein anderes Haus einbricht - obwohl man sehr wohl auch auf gute Weise an Geld kommen könnte (also - nicht aus Alternativlosigkeit und weil man sonst verhungern und sterben müsste - nicht aus einer Notlage heraus)... 

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Alles interprétationssache und es kommt auf die eigene Persönlichkeit an. Die Einstellungen mit denen man sich eher identifizieren kann, befindet man selber als gut.

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Also in Faust I von Goethe steht Mephisto - der Teufel - für den Spaß, die Lust und die Verführung. Er versucht, Faust ein gutes Leben zu bescheren. Aber nicht ohne Hintergedanken: er möchte als Gegenzug Fausts Seele, die ihm auf ewig dient.

Und am Anfang - Prolog im Himmel - ist Gott zu sehen. Dieser geht eine Wette mit dem Teufel ein, muss diesen jedoch erst versprechen lassen, dass er Faust nicht umbringt.

Also nein, der Teufel steht nicht für das Gute. Er tut nur so, ist seine Masche

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Es kommt darauf an wer entscheidet was gut und was schlecht ist

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Wenn man nach der "Geschichte" zwischen Gott und Satan geht, ist Satan der Verstoßene und Entehrte, weil er mit seinem "Platz" im Himmel nicht zufrieden war und unberechenbar war (Gott könnte nicht vorhersehen, dass er sich so entwickelt).

Er wurde verbannt, gemeinsam mit denen, die ihm helfen wollten, gegen Gott zu rebellieren.

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Meine Meinung:

Es kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel du es betrachtest. (Und ob du überhaupt daran glaubst)

Die mittelalterlichen Ansichten, die Satan als das "gierige, lustvolle Tier" wiedergeben, würde ich aber nicht in mein Denken miteinbeziehen, außer du willst wirklich ganz weit weg von der Ursprungsgeschichte. 

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Es kann eher sein, dass du schon besessen davon bist und dadurch eine Schraube locker hast. Eine Therapie würde nicht schaden, bevor du noch zur Gefahr für andere wirst und irgendeine Sekte der Teufelsanbeter ins Leben rufst.

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Der Teufel verführt dich, und es könnte sein, dass du als Christ manches verpasst.

Aber Gott schenkt dir Wirkliches, Ewiges.

Wenn du als Christ etwas verpasst, dann verpasst du nichts Gutes, denn Gott gibt uns das wirklich Gute.

Und wenn man hier wirklich als Christ lebt, dann kommt man in den Himmel und hat ewigen Lohn.

Wenn du lieber den vergänglichen Sachen hier auf der Erde nachjagst, dann wirst du es später bereuen.

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Meatwad 29.05.2016, 20:24

Vielleicht ist ja auch dein Gott der Teufel, der verführt, und du solltest eigentlich Zeus anbeten.

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Naemi777 30.05.2016, 05:22
@Meatwad

Das ist Quatsch.

Ich bin mir sicher, dass Gott existiert und dass der Teufel das auch tut. Und ich bin nicht auf den Kopf gefallen.

Ich weiß, zu wem ich bete, wenn ich mit Gott rede und bei Gott kommen meine Gebete auch an!

Außerdem glaube ich nicht an Zeus!

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Meatwad 30.05.2016, 18:18
@Naemi777

Das ist Quatsch.

Warum?

Ich bin mir sicher, dass Gott existiert und dass der Teufel das auch tut.

Warum?

Ich weiß, zu wem ich bete, wenn ich mit Gott rede und bei Gott kommen meine Gebete auch an!

Warum?

Außerdem glaube ich nicht an Zeus!

Warum?

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Naemi777 30.05.2016, 18:51
@Meatwad

1. Warum: Wegen den unten genannten Gründen.

2. Warum: Ich habe auch schon Wunder erlebt und es gibt viele, die das haben (Lies doch mal ,Wahre Geschichten für Teens‘). Außerdem habe ich auch schon Geschichten von erlebten Sachen mit dem Teufel gehört,

3. Warum: Da ich an Gott glaube und an das, was in der Bibel steht, weiß ich, dass meine Gebete ankommen. Im Übrigen: Hast du schonmal was von Gebetserhörungen gehört?

4. Warum: Das ist eine Tatsache (für mich).

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Meatwad 30.05.2016, 19:15
@Naemi777

Ich habe auch schon Wunder erlebt und es gibt viele, die das haben

Was du erlebt hast, interpretierst du nur als Wunder, mehr nicht.

Lies doch mal ,Wahre Geschichten für Teens

Tja, was man nicht alles lesen kann. Da diese Geschichten keinerlei Wahrheitsanspruch haben und nichts weiter sind als haltlose Behauptungen, sind sie nicht wirklich überzeugend. Es gibt faktisch keinerlei Indizien für das Auftreten irgendwelcher Wunder.

Außerdem habe ich auch schon Geschichten von erlebten Sachen mit dem Teufel gehört,

Tja, was man nicht alles hören kann.

Da ich an Gott glaube und an das, was in der Bibel steht

Warum?

Hast du schonmal was von Gebetserhörungen gehört?

Ja, habe ich. Und ich habe diese, wie jeder klar denkende Mensch, nach kritischer Betrachtung als Unsinn abgetan.

Das ist eine Tatsache (für mich).

Du hättest vor ein paar tausend Jahren an Zeus geglaubt. Du hättest behauptet, daß er deine Gebete erhört. Du hättest behauptet, daß es eine Tatsache ist, daß er existiert. Wärst du in Indien geboren, du würdest jetzt an die Götter des Hiduismus glauben, und mir deren angebliche Wahrheiten unter die Nase reiben.

Und nun nochmal deutlich: Wieso ist die Existenz von Zeus Quatsch? Wieso ist Krishna Quatsch?

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Naemi777 31.05.2016, 06:53
@Meatwad

1. Anmerkung: Wenn man an nichts glaubt, dann ist das sehr traurig. Wenn jemand sagt, er liebt dich, dann analysierst du doch auch nicht alle Verhaltensregeln und, ob das wirklich stimmt. Das ist auch ein bisschen Gefühlssache.

2. Anmerkung: Es gibt auch Geschichten aus sicherer Quelle.

3. Anmerkung: Es gibt eine Geschichte davon, die meine Tante erlebt hat.

4. Anmerkung: Hatten wir das nicht schon?

5. Anmerkung: Dann glaube halt nicht an sowas. Ich glaube daran, und wenn dir das nicht passt, hast du halt Pech gehabt.

6. Anmerkung: Es hätte theoretisch sein können, aber ich bin froh, dass das nicht passiert ist. Vielleicht hätte mich Gott dann trotzdem bekehrt. Außerdem, hast du etw. Wichtiges vergessen: Ich lebe nicht vor ein paar tausend Jahren und ich bin der Meinung, dass Gott einen Plan für mich hat und dass es kein Zufall ist, im Jahr 2000 gelandet zu sein.

Im Übrigen, finde ich, müssen wir diese Diskussion nicht weiter diskutieren, weil niemand von seinem Standpunkt weichen wird und das somit nichts bringt.

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Menschen haben diese Begriffe wie Teufel und Gott eingeführt. Es sind die Menschen, die ihnen die Eigenschaften zu ordnen. Wer sagt, dass Gott keine Individualität will? Es sind Menschen, die das behaupten.
Über dieses Thema kann man/frau philosophieren. Es gibt aber kein richtig oder falsch.

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Nicht Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen, sonern der Mensch hat Gott nach seinem Bild geschaffen.

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Der Teufel und die Hälle sind erfindungen von Christen die an einen nicht ecistenten Gott glauben. Insofern kann deine Überlegung auch richtig sein.

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Wenn man selbst schlecht ist, mag man das so empfinden. 

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