Kann es sein das manche LGBTQ+ Gruppierungen sich langsam zu Anti- Hetero Gruppen entwickeln?

Das Ergebnis basiert auf 85 Abstimmungen

Ja 55%
Nein 40%
Andere Antwort: 5%

32 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja

Mittlerweile muss jeder mit seiner Orientierung in die Öffentlichkeit treten, sich Buttons an die Kleidung heften und Fahnen schwenken, um zu zeigen, auf was er steht.

Es nimmt überhand. Es dreht sich hier nicht mehr um den Menschen als Persönlichkeit, sondern darum, hat er eine Spalte oder einen Piephahn und wer wird von diesen beglückt.

Andererseits möchte man kein Außenseiter sein und normal behandelt werden.

Nur wenn man normal behandelt werden will, dann lebt man seine Orientierung einfach ohne Diskussion und Kokolores aus.

Lesbisch? Okay, Du bist lesbisch. Ich freue mich für Dich, dass Du dazu stehst und mit Frauen Dein Glück findest.

Ich wünsche Dir Spass dabei.

Schwul? Prima, ich mag schwule Männer, sie haben Style.

Du bist etwas Anderes? Prima, ich bin voll bei Dir!

Möchte ich wissen, was Du im Bett machst, wie Du Deine Sexualität auslebst und welche Stellungen Du im Bett testest?

Nö, möchte ich nicht, es sei denn, ich frage danach. Ich renne auch nicht mit einem Button rum und demonstriere, weil ich hetero bin.

Weil meine Orientierung meine Privatsache ist. Wenn ich Pipi muss, gehe ich auf die Damentoilette oder ins Gebüsch.

Wenn ein Transgender o.ä. in der Damentoilette ganz normal sein oder ihr Geschäft verrichtet, ist mir das Wurscht.

Ich feinde niemanden an, der anders orientiert ist als ich.

Ich möchte nur nicht pausenlos hören, wie besonders und außergewöhnlich das Anderssein ist. Heteros sind auch besonders und außergewöhnlich.

Sie erzählen es nur nicht jedem.

Meine beste Freundin ist übrigens lesbisch und lebt mit ihrer Partnerin ganz normal, ohne Fahnen und Plakate.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – mehrere Semester Psychologie, Erfahrung m. psychisch Kranken

Dankeschön für den Stern 🌟

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Mittlerweile muss jeder mit seiner Orientierung in die Öffentlichkeit treten, sich Buttons an die Kleidung heften und Fahnen schwenken, um zu zeigen, auf was er steht.

Das erleichtert halt die Partnersuche

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Besser hätte man es nicht formulieren können.:) Ist mir doch egal auf was jemand steht, aber wieso immer mit Fahnen umherlaufen oder Buttons tragen? Kann man seine Neigungen nicht auch ohne des ausleben?

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@McRibPaul

Und ohne Gendersprache, die anderen Leuten, die solche Schreiben gendergerecht verfassen müssen, nur Arbeit macht.

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Andere Antwort:

Das habe ich auch schon erlebt,

Ich habe darauf angesprochen und habe nicht erfreuliche Antworten bekommen von vielen Menschen, die Person die ich angesprochen habe, hat selbst nach einen Monat noch auf mich reagiert.

Ich würde natürlich direkt als Hetero bezeichnet (Ich bin Pan) der über Heterophobic heult die es ja "nicht gibt" und dann wären auch einige entsetzt über das Wort Heterophobic und das ja Homophobie real ist und DAS schlimm ist und real.Keine Frage dass Homophobie viel stärker belastet ist, und auch wirklich sehr viel häufiger und viel extremer vorkommt. Natürlich ich selber bin auch sehr viel zu Homophobie ausgesetzt, allein durch verharmlost Kommentare die allein schon so frei im Internet sind oder Witze wie "Bist du Schwul oder was?" auch letztes mal Kommentare zur beinbehaarung bei Männer sei "schwul" (auch wenn ich jetzt kein Mann bin, betrifft mich Diskriminierung einfach gegenüber jede Person wegen seiner Sexualität usw)

In der Tat empfinde ich es ebenso, dass es paar kleine einzelne Leute geben die ein wenig "Heterophobisch" handeln. Auch wenn darüber gewitzelt wird, was eher selten ist, das ist jetzt nicht wirklich gegen Hetero meistens aber auch das habe ich schon gelesen im Internet auf eine Art die ich selbst schon als beleidigend empfunden habe.

Allerdings wurde ich dafür ausgelacht und man behauptere Heterophobie gibt es nicht.

Allerdings sehe ich nicht wieso es das nicht geben sollte, es ist definitiv nicht so extrem wie Homophobie, aber ich finde dass das auf die zu leichte Schulter genommen wird. Niemand sollte ob Homophobie oder Heterophobic, diskriminiert oder ausgelacht werden wegen dessen.

Tatsächlich war das alles unter einen Homosexuellen Anime. Die Kommentare waren sehr um umstritten, sehr viele Homophobischer Menschen und sinnlose Diskussionen ob BL (Boys Love) oder GL (Girls Love) besser ist und all so ein Müll. Darunter habe ich auch eben ein Heterophobischen Kommentar entdeckt, ich habe mich dazu geäußert und wurde schlussendlich von vielen Leuten angegriffen.

Kann sein dass ich es missverstanden habe, aber es war nicht das Allererste Mal dass ich das entdeckt habe, auch wenn es wirklich äußerst selten ist. Und ich glaube sehr wohl daran dass es sicher einige Heterophoben gibt, auch wenn sie nicht so offensichtlich in den Vordergrund gehen.

Hiermit spalten sich zwei Gruppen, obwohl man eigentlich das Gegenteil erreichen möchte wenn es zum Beispiel Pride-Paraden gibt 🌈

Keine Frage hat LGTBQ auch Schattenseiten, aber auch da finde ich es heftig wie wirklich jedes einzelne Mal lgtbq aber auch immer zum Gegensatz runtergezogen wird.

Egal wie oder was, jede Diskriminierung und Ausschliessung weil man anders liebt als es vorgesehen ist in der Gesellschaft, ist grundlegend falsch und das hat nicht al unbedingt was mit lgtbq zutun. Das sind einfach einzelne Fälle und definitiv keine oder einfach nur sehr winzige Gruppierung, und ich hoffe auch dass es so positiv bleibt wie ich es kenne.

Ja

Jap das stimmt wirklich

Ich bin in einer Gruppe drinne da gehören alle zu LGBTQ und sobald jemand dort reinkommt der Hetero ist wird sofort rumgemäckert die Leute werden als Ekelhaft bezeichnet und teils rausgeschmissen 💀 (Ist eine Cosplay Gruppe also keine Gruppe nur für LGBT)

Noch nie gehört

Bei uns ist auch die straight Ally willkommen. Wie du geschrieben hast, sind das ja noch Kinder

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Dann ist das einfach eine schlechte Gruppe, ich zum Glück musste das noch nie erleben. Ich habe auch eine Gruppe in dem alle sehr offen auch mitunter um Sexualität umgehen und der Grossteil ist nicht Hetero (vlt eine oder zwei Personen, kenn auch nicht alle) aber wir diskriminieren und lachen definitiv diese Leute nicht aus, das kratzt keinen. Bei uns geht es um den Menschen selber. Wir sind jetzt mitunter noch eine geschlossene Gruppe, eine private wo es nicht direkt um lgtbq geht aber mitunter treiben wir uns auch unter viel lgtbq sonst auch mal. Leider muss ich leider da eher erleben wie online ein idiot dann ein typ reinkommt um dann alle leute die nicht hetero sind anzumeckern und sind völlig ausgeflippt und fragen wie bekloppte auf Heroin ob sie schwul sind und kichern und alles und rennen weg und ekeln sich als wären es Kinder. Die gehen extra echt nur rein für die attraktion und damit sie ihre Zufriedenheit geben es getan zu haben. Hetero-leicht-feindliche Witze gibt es selten Mal in grossen öffentlichen Räumen oder Gruppen der LGTBQ so wie ich es kenne, aber definitiv niemals habe ich es so extrem erlebt wie du es gerade beschrieben hast. Ich empfehle dir dort auszutesten, es gibt einfach genug cosplay gruppen

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Nein

Abgesehen von Jugendlichen die einfach in der Pubertät sind und die ich da ausschließe ist das in der Mehrzahl nicht so, nein. Nur gibt es immer wieder einzelne Vorfälle die dieses Gefühl verursachen - das ist auch der Grund warum ich mich in queeren Communities nicht aktiv beteilige. Sprechen die drei Vorfälle die ich hatte für die komplette Community? Nein, bestimmt nicht. Trotzdem hat es mir persönlich absolut ausgereicht und ich weiß wenn sowas nochmal vorkommt gehe ich absolut auf die Decke. Das ist mir einfach den Stress nicht wert.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialpädagogischer Zug / Berufserfahrung

Hab ja auch nie von der kompletten Community geredet, nicht mal annähernd.

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@XjaLing

Das habe ich auch nich behauptet, ich wollte nur meine eigene Sichtweise erläutern.

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Anscheinend habe ich schon kommentiert, deswegen das hier nochmal als Verstärkung meiner Meinung.

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Nein

Es ist volkommen okay hetoro zu sein aber nicht okay andere zu erniedrigen.

Eine Gruppe gegen LGBTQ+-feindliche Heteros ist aber vorstellbar und wäre auch gut.

Es gibt kein recht darauf, seinen Hass auf LGBTQIA+ auszuleben.

Du hast vermutlich deine Hetero sein auf eine Art und Weise eingebracht, dass es störend war. Wenn die Frage war seid ihr LGBTQA+ und du schreibst: "Ich finde die frage unnötig, weil ich hetero bin" dann ist das einfach störend, weil dich niemand nach so einer unnötigen negativen Meinung gefragt hat.

Deine Frage unterstützt auch hetze, weil sie eine rhetorische Täter-Opfer Umkehr betreibt. Die Realität ist, dass LGBTQIA+ einfach normal leben wollen aber oft von Heteros verfolgt und ermordet werden. Wenn dich jetzt plötzlich besonders die Bedrohung durch LGBTQIA+ für heteros interissiert, dann ist das einfach eine abgeschwächte Form von Hetze.

Kannst dich jetzt gerne mit irgendwas ignoranten selbst rechtfertigen. Lies doch einfach mal ein Buch zum Thema.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

"Eine Gruppe gegen LGBTQ+-feindliche Heteros ist aber vorstellbar und wäre auch gut."
Wth ist eigentlich falsch mit dir?!
Was du sagst habe ich halt nie geschrieben.
Und es wär gut wenn es so eine Gruppe gibt???? Das ist halt absolut bescheuert, egal wie rum ob gegen Heteros oder gegen die LGBTQ+ ist halt absolut dumm.
Hass kann man nicht mit Hass bekämpfen und egal wer etwas anderes behauptet hat einfach einen Gewaltigen Schaden.

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@XjaLing

Das ist eben genau eines dieser Kinder, die gerne Fragen so drehen, dass Sie ihre eigene fanatisierte Meinung dazu kommentieren können.

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