kann es sein, das die Technik für Wasserstoffautos schon so weit für die Serie ist, aber die ERDÖLMAFIA noch etwas dagegen hat, habe ich schon öfters so gehört?

8 Antworten

Eigentlich hat Wasserstoffbetrieb schon vor ca 30 Jahren Serienreife gehabt. Als der Katalysator in die Autos einzog musste das Blei aus dem Benzin raus. Das war für ältere Hochleistungsmotoren seinerzeit ein Problem (daher wurde noch eine Weile lang verbleites Superbenzin vertrieben), aber die Autohersteller haben schnell Ventile und Ventilsitze gehabt die selbst bei Hochleistungsmotoren keine Probleme wegen dem fehlenden Blei hatten.

Seit dem kann man praktisch alle im Umlauf befindlichen Ottomotoren genauso mit jedem Brenngas betreiben, man muss lediglich einige geringe Veränderungen in der Kraftstoffbeimengung (Einspritzung) und der Mitnahmemöglichkeit (Tank) vornehmen was aber auch lange schon serienreif ist.

Es war schon vor grade diese etwa 30 Jahren als man tatsächlich der Umwelt zu Liebe ein Projekt ins Leben gerufen hat bei Ottomotoren auf Wasserstoff zu setzen. Um den möglichst umweltschonend herzustellen (wir haben zwar genug davon, ist aber als Brenngas unbrauchbar in Wasser chemisch gebunden) sollten grosse Teile der Sahara durch Solarstrom für die nötige Elektrolyse sorgen. Wasser wäre über Pipelines hin und Wassersoff zurück gepumpt worden.

Das war ein ziemliches Mammutprojekt in das alle namhaften Autohersteller in Europa einsteigen wollten um sich den eigenen Sprit herzustellen und sich von dem Öl etwas unabhängiger zu machen. Allerdings gab es eine Organisation die gewaltig Wind dagegen machte. Greenpeace warnte vor unbeschreiblichen Umweltkatastrophen durch die dadurch eintretende Erderkaltung und aus Angst vor dem Imageschaden traten die Autokonzerne wieder von diesem Vorhaben zurück.

Nun haben wir nur die Idee in der Schublade liegen und kämpfen nun gegen die Erderwärmung, DANKE GREENPEACE!!!!

Salue

Der Toyota Mirai wird bereits als Wasserstoffauto, wohlbemerkt als Serienfahrzeug, verkauft.

Dies allerdings nur in Märkten, die über eine entsprechende "Tankstellen"-Infrastruktur verfügen.

Die Wasserstofftechnik hat gegenüber den reinen Elektrofahrzeugen einen grossen Vorteil, man kann die Dinger innert Minuten wieder auffüllen und damit besteht das Reichweitenproblem nicht.

Allerdings muss man seine Route immer noch nach den vorhandenen Tankstellen ausrichten. Zudem, jede neue Technologie ist am Anfang sehr teuer.  

Die Erdölfirmen blockieren diese neue Technik nicht. Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt und investieren längst in die Strom- und Wasserstoffherstellung.

Es grüsst Dich

Tellensohn  

Eher nicht. Weil der Wasserstoff ja auch aus Erdöl hergestellt wird. 

Es gibt keine BEZAHLBARE Technologie, um Wasserstoff anderweitig in ausreichenden Menger herzustellen. 

Eine Möglichkeit wäre, Wasserstoff direkt mit dem Strom von Atomkraftwerken aus Wasser herzustellen. Atomstrom ist der billigste und CO2 ärmste Strom, der IMMER zur Verfügung steht. Aber da haben ja die Grünen und Linken was dagegen.

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