kann es sein, das bei homöopathischen "Beruhigungsmitteln" vorerst eine Verschlechterung auftritt?

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6 Antworten

hallo sandra,

die bekannte erfahrung der sogenannten erstverschlimmerung ist wohl schon allgemeinwissen, aber es wäre zur beurteilung deiner frage sinnvoll, etwas über den wirklichen fall zu wissen, welches mittel in welcher zubereitung, und welche reaktion? bitte beantworten!

außerdem für die ungläubigen hier nochmal etwas aktuelles über die angebliche noch nie bewiesene ... und so weiter, heute schon mal gepostet:

wie sich ärzte inzwischen um homöopathie wirklich kümmern und bemühen, dafür an dieser stelle mal ein beispiel mit einem text aus der ganz normalen deutschen ärztezeitung, die hauptsächlich themen der üblichen konventionellen medizin behandelt, aber auch schon lange eine serie zur verbreitung der homöopathie veröffentlicht:

Ärzte Zeitung, 18.06.2007 Studie: Komplexmittel lindert Rhinosinusitis Placebo-kontrollierte Studie mit 144 Patienten / Kollegen empfehlen Mittel, wenn Antibiotika nicht indiziert sind Es gibt wenige doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien zur Homöopathie. Das System, das Gedankengebäude der Homöopathie eignet sich schlecht für solche Tests. Werden Studien gemacht wie jetzt mit Rhinosinusitis-Patienten, dann zeigen sie meist, dass homöopathische Behandlung effektiv ist. Das ergab zum Beispiel jetzt wieder eine doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie zur Wirksamkeit eines homöopathischen Komplexmittels bei akuter Rhinosinusitis (HNO 4, 2007, 271). Dr. Karl-Heinz Friese aus Weil der Stadt, niedergelassener Facharzt für HNO-Erkrankungen, und sein Kollege D. I. Zabolotnyi vom HNO-Institut für Otolaryngologie der Wissenschaftsakademie in Kiew wählten als Verum das Komplexmittel Cinnabaris Pentarkan® H mit den Komponenten Cinnabaris D3, Echinacea D1, Hydrastis D3 und Kalium bichromicum D3. Die 144 Patienten mit Schnupfen und Sinusitis waren im Alter von 18 bis 65 Jahren. Sie nahmen bis zum Eintritt der Besserung stündlich eine Tablette Komplexmittel oder Placebo, aber nicht mehr als zwölf Tabletten am Tag. Die Erhaltungsdosis war dreimal täglich zwei Tabletten. Die Therapie mit dem Komplexmittel führte bei 90 Prozent der Patienten zur vollständigen Beschwerdefreiheit und bei weiteren gut 8,3 Prozent zu einer meist deutlichen Besserung. In der Placebo-Gruppe blieben die Beschwerden bei 89 Prozent der Patienten unverändert, oder sie hatten sich sogar verschlechtert. Fazit der beiden HNO-Ärzte: Die homöopathische Therapie lindert die Symptome bei akuter Rhinosinusitis effektiv, ist gut verträglich und für Patienten zu empfehlen, bei denen eine antibiotische Therapie nicht angezeigt ist. Die Diagnose akute Rhinosinusitis wurde bei allen Patienten durch eine okzipitomentale Röntgenaufnahme gesichert. Zusätzlich wurde eine rhinoskopische Untersuchung gemacht. Gemessen wurden die Scores der Sinusitis-typischen Symptome Kopfschmerz, Druckschmerz des Sinus maxillaris, Behinderung der Nasenatmung, Nasensekretion und Schleimstraße im Rachen. Die Symptome wurden mit Punkten von 0 (nicht vorhanden) bis 4 (sehr stark ausgeprägt) bewertet. In die Studie wurden Patienten aufgenommen, bei denen die Summe der Scores mindestens acht Punkte betrug. Kontrolliert wurde nach sieben, 14 und 21 Tagen. In der Homöopathie-Gruppe sank der durchschnittliche Wert der aufsummierten Scores von 12 Punkte auf knapp 6 Punkte nach sieben Tagen. In der Placebogruppe blieb der Score dagegen in etwa gleich: knapp 12 Punkte zu Beginn und 11 Punkte nach sieben Tagen.(ug) Copyright © 1997-2007 by Ärzte Zeitung Verlags-GmbH.

@Patron Besser h#tte ich es auch nicht sagen können. Also ich beschäftige und behandle mich und meine Familie schon seit etlichen Jahren mit Homöopathie, selbst unsere Haustiere - mit absolutem Erfolg (und ohne Nebenwirkungen). Leute, die ewig alles anzweifeln, was sie nicht verstehen (wollen/können), sind für mich schon lange ausserhalb jeder Diskussion. Reine Zeitverschwendung. Soll doch jeder machen was er will, Antibiotika beispielsweise bei jeden Pups reinstopfen und sich dann wundern, dass Krankheiten, die jahrelang "wissenschaftlich" schulmedizinisch behandelt wurden, chronisch und untherapierbar werden. Jedem das Seine!

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@Melody

DH DH !!! Mal ganz ehrlich, haben wir es denn nötig, andere von Sinn und Wirkung zu überzeugen ? Mir persönlich geht das Niveau (keine homöophatische Hautcreme) auf die Nerven, mit DEM die "Ungläuben" hier auftrumpfen und teilweise auch noch vom Support unterstützt werden (siehe Schüssler Salze)! GF = Gute Frage oder ?

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Hallo, im Grunde, nach dem Klassischen homöopathischen Prinzip gibt es gar keine homöopathischen "Beruhigungsmittel". Das ist Unsinn. Es gibt nur Mittel, die zu der Gesamtstruktur eines Menschen passen, das kann aber nur ein guter und kompetenter Heilpraktiker herausfinden (oder man kennt sich damit ein bisschen aus, aber insgesamt muss ein Mittel immer gleich mehrere Komonenten 'abdecken', sonst 'passt' es nicht.

es ist fast immer so bei homöopathischen Mitteln, dass zunächst eine Verschlechterung eintritt, dies ist ein Zeichen, dass das richtige Mittel gefunden wurde. Danach tritt dann die Besserung ein...

Es mag ja sein, daß etliche Leute nichts von Homöopathie halten und ihre Wirkung anzweifeln, bzw ins Reich der Märchen verweisen.

Aber das gibt noch lange nicht das Recht, sich so abfällig über die Heilmethode selber als auch über die Nutzer der Homöopathie zu äußern.

Etwas mehr Achtung vor andren Lebenseinstellungen wäre sehr wünschenswert.

ist normal und zeigt das das mittel anschlägt.

ja, das kann sein und ist auch so.

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