Kann es rechtswidrig sein, mit einer Strafanzeige zu drohen?

8 Antworten

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Mit einer Anzeige drohen sagt nichts anderes als "alle geeignet erscheinenden Rechtsmittel in Anspruch zu nehmen". Was soll daran eine Nötigung darstellen? Der angesprochene darf sich entweder den Schuh anziehen und den Dingen den Lauf lassen oder er hat durch eine Anzeige keine Nachteile zu befürchten sofern er gegen kein Gesetz verstoßen hätte.

Eine Nötigung wäre es nur, wenn er rechtlich dadurch benachteiligt würde. Hier geht es jedoch um Durchsetzung der Forderungen aus dem Schuldrecht (Zivielrecht) einhergehend mit einer Straftat.

Allerdings kann meines erachtens nach auf strafrechtlichem Wege nur die Herausgabe einer Sache richterlich veranlasst werden. Eine monitäre Schadensersatzforderung ist grundsätzlich nur auf Zivielrechtlichem Wege zu erreichen.

Nein es ist niemals Nötigung wenn man mit einem zur Verfügung stehenden Rechtsmittel droht.

Nur wenn diese Drohung haltlos wäre, könnte sie Nötigung sein.

Unter umständen kann das nach § 240 StGB der Fall sein, ja.

Aber, als Verwerflich sehe ich das erstmal nicht an.

Strafanzeige gegen EOS Inkasso?

Hallo!

Ich hatte bis heute eine kleine Streitigkeit mit der EOS Inkasso.

Ich fasse es kurz zusammen:

Die Hauptforderung hatte ich an den Gläubiger bereits am 22.01.2013 ausgeglichen. Laut EOS Inkasso war sie zu diesem Zeitpunkt bereits beauftragt und ich wäre zum Ausgleich des Verzugsschadens verpflichtet.

Dass ich als Schuldner gesetzlich zum Ausgleich des Verzugsschadens verpflichtet bin, weiß ich und dagegen wäre ich auch nicht vorgegangen. Dies ist unstreitig und daher für mich in Ordnung. Wenn ich Mist baue, muss ich den auch wieder geradebiegen.

Da ich jedoch jedem Inkassounternehmen skeptisch gegenübertrete, habe ich von der EOS Inkasso eine Vorlage der Vollmacht verlangt und diese heute auch tatsächlich erhalten.

Anhand der Vollmacht erkennt man, dass die EOS Inkasso jedoch erst am 25.01.2013 beauftragt wurde. Also NACHDEM ich die Hauptforderung beim Gläubiger ausgeglichen habe. Zudem behauptete die EOS Inkasso (schriftlich), am 22.01.2013 bereits beauftragt gewesen zu sein, was aber offensichtlich erst ab dem 25.01.2013 der Fall war.

Dieser Fehler scheint auch der EOS Inkasso aufgefallen zu sein, denn mit der Vollmacht erhielt ich eine schriftliche Bestätigung, dass alle unter der genannten Forderungsnummer geführten Forderungen ausgeglichen sind. Aha, sieh mal einer an!

Die EOS Inkasso hat mich jedoch ganz bewusst angelogen. Sie war am 22.01.2013 noch gar nicht beauftragt und hat dennoch versucht, mich abzuzocken. Hätte ich mich nicht vehement gewehrt und nicht Vollmacht oder Abtretungserklärung verlangt, wäre das nie aufgefallen.

Genau so werden die noch gegen tausend andere Leute vorgehen und wenn man sich nicht dagegen wehrt, geht es immer so weiter. Daher denke ich darüber nach, Strafanzeige wegen Betrug und Nötigung zu erstatten. Ich kenne mich mit den Tatbeständen jedoch nicht richtig aus. Gibt es da noch mehr?

Und gehe ich dafür zur Verbraucherzentrale, wo oft auch Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen arbeiten und bitte dort um Hilfe bei der Strafanzeige oder gehe ich direkt zur Polizei?

Ich hoffe, da wisst ihr besser Bescheid.

Vielen Dank schonmal!

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