Kann es herauskommen, dass ich nicht getauft bin?

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12 Antworten

Oh nee, das nehmt mal lieber auch nicht auf die leichte Schulter!!!Grad in Italien nicht. Wie wäre es denn, wenn Du Dich an einen Priester wendest, ihm alles erzählst und ihn um Rat fragst.Das wird beim Priester mit Sicherheit gut ankommen.Und ist um Meilen besser als einfach schweigen und hoffen.Ich denke ganz sicher, dass einer Taufe und evtl Kommunion vor der Eheschliessung nichts im Wege steht... GERADE im Interesse der Kirche.Wenn Du das nicht in Deinem Dorf/ Deiner Stadt tun magst, dann fahre woanders hin.Ich glaube auch, dass die Familie gar nichts davon erfahren muss. Und wenn doch, dann können sie mal sehen, WIE ernst Du es damit nimmst.

um kirchlich getraut zuwerden, brauchen beide Partner einen Taufschein. Kein Pfarrer/Pastor darf dich kirchlich trauen, wenn du nicht getauft bist. Aber: wenn Du ohnehin nichts für Religion empfindest, warum reicht Dir dann nicht das Standesamt? Kein Gesetz in Deutschland schreibt die kirchliche Trauung vor!

Verstehe nicht ganz warum das alles so kompliziert und geheimnisvoll abläuft. Gehörst du einer anderen Glaubensgemeinschaft an ?? Ich hatte das gleiche Problem, obwohl ich zur Erstkommunion ging, lag keine Taufurkunde vor. Nach langen Suchen fand man diese im Krankenhaus, unter dem Mädchenname meiner Mutter. Lag daran das ich eine Nottaufe war, und das ganze hinterher niemand mehr richtigstellte. Es gibt aber auch schon Möglichkeiten auch später getauft zu werden, wenn man das will. Immerhin gibt es ja auch die gesetzliche Regelung ab dem 14.Lebensjahr zu entscheiden, welcher Konfession man gerne angehören möchte.
Also ich glaube du siehst das zu dramatisch. Ist heute alles kein Problem mehr. Sprich die Sache an, und es wird sich positiv erledigen. Ich weiss natürlich nicht wie du sonst zum Glauben stehst. Wenn du nur getauft werden willst, damit dich deine eventuellen katholischen Schwiegereltern akzeptieren, dann lass es. Ich bin mir sicher, es wird gut werden. Nur Mut.

interessant, dass das nicht herauskommen soll... ist heute doch keine Schande mehr... Und wie soll es denn herauskommen? Der Pfarrer wird es während der Trauung nicht an die große Glocke hängen und die meisten Pfarrer sind sehr vertraulich, auch in solchen Sachen. Sie haben zwar afaik keine Schweigepflicht, aber sie werden es schon net rausposaunen, vor allem, wenn man es nicht möchte! Kurzes vertrauliches Gespräch mit dem Pfarrer und gut, nicht?

In kleinen Dörfern in Italien z.B. eben doch... und kann zur Ausgrenzung von der Familie fuehren.

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@smukke

was, Italien? Die verstehen da wirklich keinen Spaß. Wie schnell drängt es denn? Kannst du es nicht in Dt. vorher nachholen?

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@sillyqueen

Ich lebe schon laengst in Italien... das geht so einfach nicht... die Distanz

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Sei mir nicht böse, wenn ich jetzt rigoros klinge, aber im Leben muß man halt die Konsequenzen für seine Handlungen tragen.

Auch in Deutschland würdest Du nicht christlich heiraten können, ohne getauft zu sein. Die Kirchen sind schließlich daran interessiert, die religiöse Erziehung des Nachwuchses in einer Ehe gewährleistet zu sehen.

Wenn Du zeit Deines Lebens nichts mit Religion am Hut hattest - gut, Deine Sache. Aber jetzt "pro forma", wegen Deiner künftigen Schwiegerfamilie, mal schnell kirchlich heiraten zu wollen, das kann's ja wohl auch nicht sein. Wofür hältst Du denn die Kirche? Für einen Verein, bei dem man einen Schnupperabend einlegen kann?

Sofern die Familie Deines künftigen Ehemanns wirklich sehr religiös ist, wirst Du auch später - man ist ja für gewöhnlich längere Zeit verheiratet - Deine Differenzen und Probleme mit ihr haben, verlass Dich drauf. Da braucht es also gute Überlegung und klare Verhältnisse. Lügen/Verschweigen in einer Familie bringt sowieso nichts, da man sich irgendwann zu gut kennen lernt.

wenn du nicht getauft bist, dann bist du auch nicht konfirmiert. Das kann aber alles noch gemacht werden, bevor du mit deinem Schatz vor dem Traualtar stehst.Denn ohne Taufe keine Konfirmation und das ist die Voraussetzung zur kirchlichen Trauung

So schnell kann man sich als Erwachsener auch nicht taufen lassen. Da muß man erst "lernen" katholisch zu sein. Als Kind wird man einfach getauft, beim Erwachsenen gehört schon etwas mehr als der Wille dazu. Und ob das dann hoppla hopp einfach schnell gemacht wird, wage ich zu bezweifeln.

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@Agnes10

Es geht nicht um Hoppla-Hopp!

Ich/ wir wollen das eben nicht auf die leichte Schulter nehmen und machen uns da schon Gedanken drum!

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Beim Aufgebot bei der kath. Kirche und ich meine auch bei der evangelischen Kirche muß ein Taufeintrag nachgewiesen werden. Da diese Taufe im Kirchenbuch eingetragen wird, geht dieses meist automatisch. Einfacher ist es jedoch, wenn der Eintrag mit dem Familienstammbuch nachgewiesen werden kann.

Wenn Du kirchlich getraut werden möchtest, so musst Du auch diverse Papiere vorlegen, insbesondere die, aus welchen Deine Religionszugehörigkeit hervorgeht. Das könnte z.B. die Taufurkunde oder Firmungsurkunde sein, in Notfällen reicht auch ein Auszug aus dem amtlichen Familienbuch, weil dort auch die Religionszugehörigkeit vermerkt wird.

Im übrigen gibt es Priester, die das mit der Taufe nicht so eng sehen.

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@soust

Kenne welche persönlich. Frag doch im Forum von Kath.net!

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@Indy72

War auf dieser Website. Hier der Auszug aus dem Artikel über Ehe aus der "kathpedia":

Ehe als Sakrament – rechtliche Voraussetzungen

Für eine sakramentale Ehe müssen die Brautleute getauft und sollten wenn möglich auch gefirmt sein. Die Kirche wünscht ausdrücklich die Vorbereitung durch eine gültige Beichte. (Eine im Zustand der Todsünde geschlossene Ehe ist zwar als Ehe gültig, jedoch sakrilegisch geschlossen und entbehrt daher der Gnade). Um der Verbundenheit in Christus willen empfiehlt es sich, die Ehe im Rahmen einer Hl. Messe zu schließen und die Hl.Kommunion gemeinsam zu empfangen. Eine Ehe unter Nicht-Getauften ist als Naturrechts-Ehe gültig, aber nicht sakramental.

Die Ehe kommt zustande durch das freie gegenseitige Versprechen (CIC can. 1057 §1) - also frei von Zwängen und nicht durch ein Natur- oder Kirchengesetz gehindert.

Da die Ehe eine Lebensform in der Kirche darstellt, hat die Eheschließung innerhalb der öffentlichen Liturgie der Kirche und in Anwesenheit von Zeugen stattzufinden.

Eine gültig geschlossene und vollzogene Ehe ist unauflöslich. Beim Vorliegen von arglistiger Täuschung oder wenn wesentlich Elemente der Ehe ausgeschlossen wurden (z.B. Kinder), wurde eine Ehe möglicherweise nicht gültig geschlossen und besteht die Möglichkeit einer Auflösung. Das wäre im Einzelfall genau zu prüfen.

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@soust

Wenn man sich über die gültigkeit der Sakramente unterhalten möchte, dann ist das Forum von kath.net sicherlich die richtige Adresse.

Du hast richtig gelesen, dass eine kirchliche Hochzeit auch im Zustand der Sünde (Ursünde wird nicht als so schlimm angesehen wie eine Todsünde) ebenfalls gültig ist. Der Status des priesters in der kath. Kirche entspricht dem des Arztes in unserem Gesundheitswesen, also er entschedet definitiv und ohne eine Kontrollinstanz, was gut und möglich ist. Wenn der priester sich dann nur nicht "Kongregationskonform" benimmt, so nimt er das auf seine Kappe (sprich Sündenregister), ohne das seine Amtshandlungen ungültig geworden wären. Also ist eine Hochzeits-Zeremonie in der Kirche im vorliegendem Fall möglich, obwohl nicht jeder Priester sich darauf einlassen würde, einen ungetauften Mann mit einer Katholikin zu verheiraten. Allerdings ist es viel schlimmer, jemand in die katholische Kirche zu zwingen, der sich damit nicht identifiziert und nur gezwungener Maßen alles über sich ergehen lässt. Also, entweder ist der betroffene ehrlich bereit, in die katholische Kirche einzutreten, weil er daran glaubt und sich zu der einzig-richtigkeit und Überlegenheit dieser Konfession bekennt und er bereit ist diesen Glauben zu leben, oder er bleibt sich treu und nimmt die Zeremonie in einer katholischen Kirche (der Wortlaut der Liturgie wäre u.U. anders) wahr. Der Wert einer Zwangstaufe ist nämlich höchst umstritten. Wenn eine ehe unter der Vortäuschung einer Taufe stattfände, dann ist ihre Gültigkeit fraglich!

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Seine Familie würde es wohl daran merken, dass du vom Pfarrer die Kommunion nicht gereicht kriegst. Aber wenn du dich ernsthaft darum bemühst, der katholischen Kirche beizutreten und die Taufe anstrebst, warum sollten sie dagegen sein?

ja es gibt eine taufurkunde. streng genommen muss man vor der hochzeit sogar die beichte ablegen. zumindest nach altem brauch.

lass dich doch taufen. is doch kein akt. notfalls macht das der priester in fünf minuten unter 4 augen.

Weiss nicht ob es von der Kirche eine Taufurkunde gibt und diese beim Aufgebot verlangt wird. Ich war nicht getauft, sollt konfirmiert werden, also wurde es mit 16 nachgeholt. Unwarheit ist nie gut. Auch bei Familie.

ja, aber nur Taufen wegen der Edikette??? Oder Wahrheit und er wuerde von seiner Familie vor die Wahl gestellt... auch nicht leicht.

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