Kann es denn gerechtfertigt sein, jetzt, noch zu Lebzeiten Joseph Ratzingers, also ante mortem, ihm zu Ehren bereits Denkmäler zu errichten?

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2 Antworten

Wenn es die Stadt plant und nicht die kath. Kirche, dann wäre dies - obwohl es sich ja um eine bedeutsame Person handelt - auch ein Verstoß gegen das Gebot der Trennung von Staat und Kirche.

Weil es in Deutschland auch diverse andere religiöse Richtungen gibt als nur die kath. Kirche, wäre es zusätzlich eine Provokation derer, die anderen Glaubens sind.

Aus der Religion heraus kann es Hinterfragungen darüber geben, wie moralisch es ist, für Menschen Denkmäler zu errichten, die Oberhaupt einer nachweislich in Teilen überhaupt nicht "anständigen" Organisation waren.

Was sagt denn Ratzinger zu diesem Vorhaben? Findet er es gut, wenn man ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet? Will er es? Oder wäre es ihm lieber, das dafür aufzubringende Geld lieber solchen zu geben, die es bitter nötig hätten?

Immerhin kann man doch wohl davon ausgehen, daß das Gedenken an ihn ebenso wie an kath. Größen im Vatikan auf die eine oder andere Weise erhalten wird.

Egal wie, ich meine, selbst wenn es nach dem Gesetz zulässig sein sollte, dann bleibt es aufgrund diverser anderer assoziierter Umstände moralisch fragwürdig, gesellschaftlich ein Streitthema und in seiner Gesamtheit mindestens nichts Geschmackvolles.

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Er ist eine bedeutende Persönlichkeit und daran wird sich auch nichts ändern, also warum bis zu seinem Ableben warten.

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Kommentar von bagdader
29.08.2016, 16:20

Und die Pädophilenaffäre?

Die blendest Du wohl aus?

Weil es Deine Kinder nicht sind, die es erwischt hat.

Sprich mal mit Leuten, die einem Geistlichen sexuell haben zu Diensten sein müssen!

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