kann er mir das kind nehmen?

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11 Antworten

Geh zu einem Anwalt und lass dir genau erklären welche Rechten und Pflichten ihr Beide habt, nur so vermeidest du Probleme in der Hinsicht die dir im Nachhinein Probleme bereiten könnten (bei der Scheidung)

ach, glaub doch nicht, dass das jugendamt einfach so ein kind seiner mutter 'wegnimmt'! der erzählt bullshit! das jugendamt ist IMMER an einer einvernehmlichen lösung interessiert, wenn das machbar ist und außerdem immer auf seiten des KINDES: es geht einzig um das kindeswohl und nicht um irgendwelche wünsche oder hirngespinste der eltern. soviel sei gesagt. mach dir keine sorgen, sondern gehe lieber selbst zum jugendamt und versuche sprache in die angelegenheit zu bringen und zwar am besten BEVOR euer kind noch schaden nimmt durch das irre gezerre, das seine eltern veranstalten. alles gute dir und EUREM sohn!

Um des Kindes willen: Einigt Euch doch.

Willst Du einen "Scheidungskrüppel" (verzeih mir das starke Wort) aufziehen? Ein Kind braucht beide Elternteile, es liebt beide Elternteile. Auch die Großeltern sollten immer in eine Familie einbezogen sein.

wieso hat er "Psychoeltern" ? wie definierst du das denn ? was wäre denn so schlimm daran wenn sich Kind und Großeltern einmal die Woche sehen ? einfach nur zu sagen "das will ich nicht" reicht da als Grund es zu verbieten nicht aus ............

So einfach ist es nicht, dir das Kind weg zu nehmen. Da müsste er schon sehr trifftige Gründe anführen, z.B. eine Kindswohlgefährdung. So lange es dem Kind bei dir gut geht, hat er keine Chance. Auch die vom Jugendamt sind nicht dumm und lassen sich nicht jeden Bären aufbinden. Von daher kannst du beruhigt sein. Was den Kontakt zu den Großeltern angeht, solltest du diesen fördern, auch wenn du die Schwiegereltern nicht magst. Denn darum geht es nicht. Das Kind hat ein Recht darauf die Großeltern zu sehen und umgekehrt genau so. Sollte es keine grawierenden Gründe geben die dagegen sprechen, dann solltest du dich da nicht querstellen.

Bis auf das Wort "gravierend" gebe ich Dir Recht. ;-))

Allerdings trägt man seinen Rosenkrieg niemals auf dem Rücken des Kindes aus. Das ist niveau- und verantwortungslos.

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@turalo

Oh, sorry, da hab ich mir den Text nicht nochmal durchgelesen.

Ich bin völlig konform mit dir, was den Rosenkrieg der Eltern angeht. Kinderseelen sind so verletzlich! Diese aus gekränkter persönlicher Eitelkeit kaputt zu machen, ist das Schlimmste, was Eltern tun können!

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Geh selbst zum Jugendamt bevor er es tut und lass dich da beraten. In deine Situation kann hier niemand reinschauen. "Psychoeltern" ist auch recht subjektiv. Da braucht es eine möglichst neutrale Instanz, die das ggf. regelt. Einfach so wegnehmen und wo anders unterbringen, wenn die Mutter eigentlich da wäre, geht auch nicht so einfach.

So lange du nachweisen kannst, dass du als alleinerziehende Mutter nicht mit der Situation überfordert bist und die Gegebenheiten auch Stimmen, wird dir nichts weggenommen. Wenn dein Mann so etwas sagt, kommen die dann zu dir und überprüfen die Sache.

In der Regel hat die Mutter das alleinige Sorgerecht. Zwar kann man seit 1998 das gemeinsame Sorgerecht beantragen - aber nur, wenn die Mutter dem zustimmt.

Das Jugendamt sieht sich die Situation sowieso an. Lügen hilft ihm nicht viel.

"Mein Mann".... daraus schließe ich, sie ist noch verheiratet. In diesem Fall ist das Sorgerecht auf beiden Seiten.

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Wenn ein Kind ehelich geboren wird, wie in diesem Fall, dann haben die Eltern automatisch das gemeinsame Sorgerecht.

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Das ist ganz schnöde falsch. Heute ist das gemeinsame Sorgerecht das gängige und auch wenn die Mutter gegen die gemeinsame Sorge ist, kann der Vater da problemlos die gemeinsame Sorge seit 2013 beantragen und erhält sie auch.

Die Mutter muß schon nachweisen, dass der Vater verbrecherisch gegen das Kind gehandelt hat um die gemeinsame Sorge zu verhindern.

Und für ehelich geborene Kinder steht eh die gemeinsame Sorge.

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Hallo, sorgen solltest du dich nicht. Es geschieht alles zum Besten für das Kind. Meist ist die Mutter diejenige welche Sorgerecht zugesprochen bekommt wenn das Umfeld passt.

Sollte der Vater die Familie "Böswillig" verlassen haben so werden ihm schon hier einige (Maßgebliche) Punkte abgezogen.

SMIEKY

Es gibt kein böswilliges Verlassen mehr. Das ist Steinzeit.

Das Sorgerecht bei Scheidungen wird aufgeteilt.

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@turalo

Hallo, Das ist Richtig. Diese Wortfolge wird nicht mehr verwendet. Bei der bewussten Entscheidung aber immer noch maßgeblich.

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Es ist immer schwierig. Wer hat denn mehr Recht auf das Kind?

Grundsätzlich haben auch die Grußeltern ein Umgangsrecht, sowie das Kind auf seine Großeltern. Sollte jemand ungeeignet für das Kind sein oder der Umgang für das Kind nachteilig, dann muss dies bewiesen werden.

Als Tipp, gehe selber zum Jugendamt...

Wer mehr Recht auf ein Kind hat? Seltsame Fragestellung!

Ein Kind sollte dort aufwachsen, wo es am besten für es ist. Selbst wenn die Mutter alle Rechte der Erde hätte, ginge es dem Kind beim Vater besser, gehört es dorthin. Oder umgekehrt.

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er hat umgang und in dieser zeit kann er machen was er will. er kann es also auch zu seinen eltern bringen und es auch dort betreuen lassen wenn er will. er kann auch das kind bei sich behalten und beschließen das es bei ihm leben wird zukünftig. ihr habt gemeinsames sorgerecht und gemeinsames aufenthaltsbestimmungsrecht. er kann natürlich zum jugendamt gehen und dort vortragen das du versuchst ihm über das kind unter druck zu setzen. du willst somit bestimmen wenn er sein kind nicht exakt dorthin bringt wo du es erlaubst, dann entziehst du ihm umgangsrecht. oder was auch immer er dort vorträgt. es wird zu einem elterngespräch kommen indem man dir sicher raten wird den umgang zu regeln in einer vereinbarung. das kannst du bereits jetzt machen. schlage doch einfach eine umgangsregelung vor (ausfertigungen und muster kannst du googlen.

normaler umfang wären 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung, jedes zweite wochenende von fr-so, hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerurlaub. die ferien sind die schulferien eures bundeslandes, als stütze kannst du dir die aus dem netz ziehen und eine vereinbarung in form eines kalenders machen und ihm zuschicken.

was er allerdings mit dem kind während seines umgangs macht ist seine sache.

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