Kann er das? Anwalt fordert Schmerzensgeld trotz Ablehnug des Gerichtes!

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ignoriere die außergerichtlichen Anwaltsschreiben des gegnerischen Rechtsanwalts. Dieser kann für seine Mandantschaft viel fordern und wird dafür bezahlt.

Sofern er die Forderung titulieren lassen möchte, müsste er entweder einen Mahn-/ Vollstreckungsbescheid veranlassen oder Klage erheben. Da bereits im Strafverfahren ein Antrag auf Schmerzensgeld abgelehnt wurde, stehen die Chancen gut, dass sich ein Richter in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung dieser Meinung anschließt.

Hallo,

es gibt die Möglichkeit, dass in einem Strafverfahren das Schmerzensgeld gleich angeordnet wird. Wenn aber der Richter dieses abgewiesen hat, dann wäre das eine s.g. Präjudiz für ein etwaiges ziviles Verfahren. Wenn der Anwalt nun ein Zivilverfahren einleitet, dann kann dieser Richter zwar anders entscheiden, muss aber nicht. Ich würde nun einfach den gegnerischen Anwalt ignorieren. Lass ihn doch schreiben solange er will. Wenn er ein Mahnverfahren in Gang setzt, dann lege Widerspruch ein und begründe den damit, dass der Strafrichter Schmerzensgeld abgelehnt hat.

Hallo, vielen dank für dein Tipp! finde dies auch am sinnvollsten Hast mir damit sehr geholfen..... :-)

0

Ich glaube du bringst hier Strafrecht und Zivilrecht durcheinander! Du wurdest ja offensichtlich vor dem Strafgericht verurteilt. Vor dem Strafgericht kann der Anwalt natürlich kein Schmerzensgeld beantragen, da muss er dann schon vor dem Zivilgericht klagen. Daher wurde dies dann auch abgelehnt. Komischer Anwalt, oder du bringst da was durcheinander.

Eine Klage vor dem Zivilgericht hat offensichtlich bisher noch nicht stattgefunden. Da du bereits strafrechtlich verurteilt wurden bist, denke ich aber, dass der Antrag auf Schmerzensgeld durchgehen wird. Der Anwalt geht nun den Weg über das Mahnverfahren, wenn du Widerspruch einlegst, dann seht ihr euch vor dem Zivilrecht wieder und da verlierst du dann und musst zahlen.

Sofern das Schmerzensgeld nicht überhöht ist würde ich dir raten zu zahlen, sonst kommen nur noch Anwalts und Gerichtskosten dazu ... wird also teurer für dich. Der Anspruch besteht gemäß § 823 Abs.2 BGB in Verbindung mit einem Straftatbestand, hier die Körperverletzung § 223 StGB.

sonst frag einen Anwalt, http://www.anwalt-pankalla.de/rechtsgebiete/strafrecht/

Lese doch dein Urteil nochmal genau durch. Was steht da schriftlich drin zum Schmerzensgeld? Vielleicht hast du was falsch verstanden? Immerhin wurdest du wegen Körperverletzung verurteilt, sprich die Tat an sich ist unbestritten. Hattest du keinen eigenen Anwalt? Frag doch diesen mal zu der Sache.

fordern kann man vieles, einen anspruch auf diese forderung zu haben ist aber eine andere geschichte.. aber bevor du so etwas wichtiges hier fragst geh mit deinem urteil und den briefen vom anwalt zu einem juristen

Naja, versuchen kann er das ja. Schicke ihm das Urteil der Ablehnung und schreibe dazu, dass er Dich in Ruhe lassen soll !!

Was möchtest Du wissen?