Kann eines Tages bewiesen werden, dass es keine Seele gibt - wahrscheinlich gibt es ja auch keine?

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5 Antworten

Hallo Kachada,

Du brauchst nicht auf den Tag X zu warten, an dem man herausfindet, dass es keine Seele gibt. Die Vorstellung einer unsterblichen Seele, die dem Menschen innewohnt, existiert zwar in vielen Religionen, doch die Bibel lehrt etwas Anderes. Das Wort "Seele" ist eine Übersetzung des hebräischen Wortes néphesch und des griechischen Wortes psyche und bezieht sich in der Bibel auf den Menschen, auf Tiere oder auf das Leben selbst. Niemals jedoch beschreibt die Bibel "Seele" als einen nicht stofflichen Teil des Menschen, der den Tod überdauert.

In Bezug auf den ersten Menschen sagt die Bibel: "So steht auch geschrieben: ,Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebendige Seele" ( 1. Korinther 15:45). Es heißt hier nicht, dass der Mensch eine Seele bekam, sondern dass er eine Seele wurde. Das ist ein großer Unterschied. Somit bezeichnet der Begriff "Seele " in der Bibel den ganzen Menschen, nicht einen Teil von ihm. Der Mensch ist also die Seele. Daher übersetzen viele Bibelübersetzer das hebräische Wort für Seele, néphesch, richtigerweise als "Lebewesen" oder "lebende Person".

Sogar die Tiere werden, wie bereits gesagt, in der Bibel als "Seelen" bezeichnet, wie das aus folgenden Bibeltexten hervorgeht: "Gott sprach weiter: ,Die Wasser sollen ein Gewimmel lebender Seelen hervorwimmeln .  .  .‘ Und Gott ging daran, die großen Seeungetüme zu erschaffen und jede lebende Seele, die sich regt, die die Wasser hervorwimmelten, nach ihren Arten und jedes geflügelte fliegende Geschöpf nach seiner Art. .  .  . Und Gott sprach weiter: ,Die Erde bringe lebende Seelen nach ihren Arten hervor .  .  .‘ Und Gott ging daran, die wildlebenden Tiere der Erde zu machen nach ihrer Art und das Haustier nach seiner Art und jedes sich regende Tier des Erdbodens nach seiner Art" (1.  Mose. 1:20,  21,  24,  25).

Dass die Seele kein unsichtbarer Teil des Menschen ist, wird auch in mehreren Enzyklopädien bestätigt:

„Im A[lten] T[estament] [gibt es] keine Dichotomie [Zweiteilung] in Körper und Seele .  .  . Der Israelit sah die Dinge konkret, in ihrer Gesamtheit, und sah deshalb Menschen als Personen und nicht als etwas Zusammengesetztes an. Der Ausdruck nepeš [néphesch], obgleich mit unserem Wort Seele übersetzt, bedeutet nie Seele im Unterschied zum Körper oder zur Einzelperson. .  .  . Der Ausdruck [psychḗ] ist das entsprechende Wort für nepeš im N[euen] T[estament]. Es kann das Lebensprinzip, das Leben selbst oder lebendes Wesen bedeuten“ (New Catholic Encyclopedia, 1967, Bd. XIII, S.  449,  450).

„Der hebräische Ausdruck für ‚Seele‘ (nefesch, das Atmende) wurde von Moses gebraucht .  .  ., bezeichnet ein ,belebtes Wesen‘ und ist gleichermaßen auf nichtmenschliche Wesen anwendbar. .  .  . Die neutestamentliche Anwendung von psychē (,Seele‘) war mit nefesch vergleichbar“ (The New Encyclopædia Britannica, 1976, Macropædia, Bd.  15, S. 152).

„Die Ansicht, daß die Seele ihre Existenz nach der Auflösung des Körpers fortsetzt, ist eher eine Sache philosophischer oder theologischer Spekulation als eine Sache des einfachen Glaubens, und sie wird daher nirgendwo ausdrücklich in der Heiligen Schrift gelehrt“ (The Jewish Encyclopedia, 1910, Bd.  VI, S. 564).

Der Gedanke einer unsterblichen Seele stammt aus der griechischen Philosophie. So war Platon, der im 4. Jahrhundert v. Chr. lebte, ein Hauptverfechter dieser Lehre. In einem seiner Werke verkündete er: "Ganz sicher .  .  . ist die Seele unsterblich und unvergänglich, und in Wahrheit werden unsere Seelen im Hades [in der Unterwelt] sein“ (Platon, Phaidon). Frühe Kirchenlehrer aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., die Gefallen an den philosophischen Gedanken Platons fanden, übernahmen seine Erklärungen über die Seele.

Die eigentlichen Wurzeln der Lehre von der unsterblichen Seele gehen jedoch noch viel weiter zurück. Sie lassen sich bis in die ägyptische und babylonische Kultur zurückverfolgen. So heißt es beispielsweise in dem Buch The Religion of Babylonia and Assyria von Morris Jastrow : „Die babylonischen Theologen [befassten sich] ernsthaft mit dem Problem der Unsterblichkeit. .  .  . Der Tod galt als Tor zu einem anderen Leben".

Wer also heute an eine unsterbliche Seele glaubt, der übernimmt eigentlich einen Teil der religiösen Auffassungen der Babylonier und Ägypter und stellt sich gegen die klare biblische Lehre von der Menschenseele.

LG Philipp

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manso84 18.11.2016, 00:35

Sorry aber in der Bibel steht auch der Hase sei ein Wiederkeuer. Soviel Unsinn steht in der Bibel, da zählt diese wohl kaum als Argument, ausser für Leute die lieber Glauben und die harte reale Welt lieber Denkenden überlassen, die dann durch Nachdenken Technologien erschaffen, die man durch Glauben niemals erschaffen kann und dann im Wohlstand weiter ihre Glaubensansichten verbreiten.

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Sturmwolke 18.11.2016, 19:46
@manso84

Sorry aber in der Bibel steht auch der Hase sei ein Wiederkeuer. Soviel Unsinn steht in der Bibel,


Kein Unsinn - inzwischen wurde das auch wissenschaftlich bestätigt:


*** it-2 S. 1308-1309 Wiederkäuen ***
Warum stuft die Bibel den Hasen als Wiederkäuer ein?

Schon häufig haben Bibelkritiker die Aussage der Bibel in Zweifel gezogen, der Hase sei ein Wiederkäuer (3Mo 11:4, 6; 5Mo 14:7).

Man sollte jedoch daran denken, daß man sie nicht auf der Grundlage dessen, was die moderne wissenschaftliche Klassifizierung unter Wiederkäuen versteht, beurteilen kann, da es in den Tagen Mose solch eine Klassifizierung nicht gab.

Sogar im 18. Jahrhundert bemerkte der englische Dichter William Cowper, der seine Hauskaninchen genau beobachtet hatte, daß sie „den ganzen Tag über wiederkäuten“.

Linné, ein bekannter Naturforscher desselben Jahrhunderts, glaubte ebenfalls, daß Kaninchen wiederkäuten. Es fiel jedoch anderen die Aufgabe zu, mehr wissenschaftliches Material zu beschaffen.

1882 fand der Franzose Morot heraus, daß Kaninchen bis zu 90 Prozent ihrer täglichen Nahrung erneut zu sich nehmen.

Mit Bezug auf den Hasen sagte Ivan T. Sanderson in einer Veröffentlichung: „Eine der in unseren Augen außergewöhnlichsten Eigenarten ist ihre Methode der Verdauung. Sie beschränkt sich nicht nur auf Leporidae, sondern ist auch, wie jetzt bekannt, bei vielen Nagetieren zu finden. Wenn es statt Trockenfutter frisches Grünfutter gibt, schlingen es die Tiere gierig hinunter und scheiden es in ihrem Bau halbverdaut aus. Nach einer gewissen Zeit nehmen sie es wieder zu sich; dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt werden. Beim Hasen hat es den Anschein, daß nur die völlig ausgewachsenen Tiere dies tun“ (Living Mammals of the World, 1955, S. 114).

Gewisse englische Wissenschaftler dieses Jahrhunderts beobachteten gründlich und unter sorgfältiger Kontrolle die Angewohnheiten der Hasen, und ihre Ergebnisse wurden in Proceedings of the Zoological Society of London, 1940, Bd. 110, S. 159 bis 163 veröffentlicht. Kurz gesagt, nimmt der Hase die Nahrung auf folgende Weise wieder zu sich: Frißt er morgens Frischfutter, wandert dieses durch den Magen in den Dünndarm; in der Cardiaregion im Magen werden jedoch etwa 40 bis 50 Gramm kleiner Kügelchen zurückgelassen, die sich dort bereits befanden, als der Hase das Frischfutter aufnahm. Vom Dünndarm gelangt das Morgenfutter in den Blinddarm und bleibt dort eine gewisse Zeit. Im Laufe des Tages wandern die Kügelchen weiter nach unten, und in den Därmen wird das in ihnen enthaltene bakterielle Protein verdaut. Erreichen sie den Dickdarm, gehen sie am Inhalt des Blinddarms vorbei und wandern im Dickdarm weiter, wo dann die überschüssige Feuchtigkeit absorbiert wird, um die gewöhnlichen trockenen Kugeln zu erzeugen, die ausgeschieden werden. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, geht der zurückbehaltene Inhalt des Blinddarms als nächstes in den Dickdarm, doch wird die Feuchtigkeit nicht völlig absorbiert, sondern die verdaute Nahrung erreicht den Anus in einem ziemlich weichen Zustand. Sie hat die Form von Kügelchen, von denen jedes mit einer zähen Schleimschicht überzogen ist, um ein Aneinanderkleben zu verhindern. Erreichen die Kügelchen den Anus, werden sie nicht normal ausgeschieden, sondern der Hase krümmt sich, nimmt sie sofort auf und sammelt sie in der Cardiaregion, bis er erneut etwas frißt. Auf diese Weise schließt sich der besondere Kreis, und ein Großteil der Nahrung ist ein zweites Mal durch den Verdauungstrakt gegangen.

Dr. Waldo L. Schmitt, Leitender Kurator der Zoologischen Abteilung des Smithsonian Institution, Washington (D. C.), kommentierte diese Erkenntnisse wie folgt: „Es liegt offenbar kein Grund vor, an der Echtheit der Berichte der verschiedenen Mitarbeiter zu zweifeln, wonach Kaninchen die Gewohnheit haben, halbverdaute Nahrung im Blinddarm zu speichern und diese später wieder zu sich zu nehmen, worauf sie ein zweites Mal den Verdauungskanal durchwandert.“ Er sagte, dies sei eine Erklärung für „den im Vergleich zu anderen Säugetieren unglaublich großen Blinddarm der Hasen“ (Erwachet!, 8. Oktober 1963, S. 19).

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Die Bibel ist zwar kein wissenschaftliches Lehrbuch - aber in ihren Aussagen genau und zuverlässig.

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Kachada 18.11.2016, 21:44
@Sturmwolke

Das kann teilweise sein. Sie kann aber nicht davon ausgehen, dass es einen Gott tatsächlich gibt oder dass die ersten Menschen Adam und Eva waren. Menschen gibt es schon seit über 100 000 Jahren

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Philipp59 19.11.2016, 05:11
@Kachada

@Kachada: Viele Evolutionsbefürworter sehen den Übergang zwischen Affen und Menschen durch Fossilien als gut belegt an. Doch ist er das wirklich? In der aktuellen Diskussion werden hauptsächlich die Australopithecus-Arten und solche Formen genannt, die mit dem Gattungsnamen Homo bezeichnet werden.

Die inzwischen 10 bekannten Arten des Australopithecus sind dem Menschen zwar ähnlicher als die heutigen Menschenaffen, doch weisen diese eine ganze Reihe affentypischer Merkmale (wie z.B. Schnauze, gekrümmte Zehenknochen, Gehirnstruktur usw.) auf, so dass hier nicht von einem Übergangswesen die Rede sein kann. Auch hat man inzwischen erkannt, dass der Gang des Australopithecus (nicht schreitend) nicht dem des Menschen glich und die gekrümmten Finger- und Zehenknochen eher auf eine Fortbewegung überwiegend auf Bäumen schließen lassen. Somit kann eine Übergangsstellung zwischen Affen und Menschen mit diesem Wesen nicht bewiesen werden.

Was ist aber zu den Neandertaler-Funden zu sagen? Der Neandertaler unterschied sich zwar vom heutigen Durchschnittsmenschen durch Merkmale wie eine gedrungene Körperstatur, eine langgestreckte Schädelform u.ä, doch zeigen Vergleiche, dass diese Merkmale auch bei Menschen unserer Tage gelegentlich vorkommen. Es könnte sich bei diesen Merkmalen um Anpassungen an die damaligen klimatischen Bedingungen handeln. So findet man auch heute unter den Bewohnern kälterer Klimazonen, wie z.B. den Eskimos oder den Lappländern, Menschen mit einem recht kurzen und stämmigen Körperbau.

Es gibt auch nichts, was darauf hindeutet, dass der Neandertaler weniger entwickelt gewesen wäre, als der heutige Mensch. Im New Scientist hieß es: "Seit Langem wird die Ansicht vertreten, der Neandertaler sei dem Homo sapiens unterlegen gewesen. Das ändert sich jetzt jedoch, denn nach und nach findet man heraus, dass er Fähigkeiten besaß, die man bisher nur dem modernen Menschen zuschrieb." Außerdem weisen die Knochenfunde, die in den gleichen Schichten vorkommen, in denen auch Funde des Homo sapiens sapiens, also des Jetztmenschen, gemacht werden, darauf hin, dass der Neandertaler nicht als Übergangsform zwischen Affen und Menschen zu sehen ist.

Wie sieht es mit dem sog. Homo erectus, dem "aufrecht gehenden Menschen" aus? Deuten nicht seine recht kleine Gehirngröße, die kräftigen Augenwülste, die fliehende Stirn u.ä. auf eine echte Übergangsform hin? Was zeigt hier der Vergleich zum heutigen Menschen? Wenngleich auch die durchschnittliche Gehirngröße des Homo erectus nicht dem des heutigen Menschen entspricht, fällt sie dennoch nicht so weit aus der Norm, dass man von ihm als von einem affenähnlichen Vorfahren sprechen könnte. Auch heutige Gehirngrößen lassen sich mit dem von Homo erectus durchaus vergleichen.

Wie man erkannt hat, ist es, entgegen vielfacher Darstellung, nicht gerechtfertigt, von der Größe des Gehirns eines Schädelfragments darauf zu schließen, dass es sich dabei zwangsläufig um das einer Übergangsform handeln muss. In der Zeitschrift Scientific American Mind ( 2008) wurde dazu folgende interessante Aussage gemacht: „Hirnforschern ist es bei Menschen und Tieren nicht gelungen, einen Zusammenhang zwischen absoluter oder relativer Hirngröße und Intelligenz herzustellen. Auch die Größe oder das Vorhandensein bestimmter Hirnregionen hat offenbar nichts mit Intelligenz zu tun. Die einzige Ausnahme bildet vielleicht das Sprachzentrum (Broca-Zentrum) im menschlichen Gehirn."

Ebenso weist seine Gehirnstruktur des Homo erectus ähnliche Merkmale auf, wie sie der heutige Mensch besitzt. Die bereits angesprochenen Körperbaumerkmale finden sich in abgeschwächter Form sogar noch heute z.B. bei den australischen Ureinwohnern, den Aborigines. Daher ist es also eher eine Sache der Deutung, Homo erectus den Übergangsformen, die zum Menschen führen, zuzurechnen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Gene des Menschen eine große Bandbreite an Merkmalsausprägungen und Unterschieden zulassen. Somit sind Fossilfunde nicht so eindeutig, dass sie unzweifelhaft als Vorstufen zum Menschen gesehen werden müssen.

Daher schreibt der Wissenschaftler Henry Gee in einer Ausgabe der Zeitschrift "Die Zeit" (Ausgabe 13/2001) folgendes: "Es wird immer deutlicher, dass die althergebrachte Vorstellung von der Menschheitsevolution nicht der Realität entspricht. Eine Schritt für Schritt nachvollziehbare Wandlung von einem Affenwesen über immer menschlichere Zwischenstufen bis hin zum modernen Menschen hat vermutlich nicht stattgefunden - zumindest nicht in geordneter Reihenfolge".

Aus dem Gesagten lässt sich also schließen, dass die Abstammung des Menschen keineswegs so gut bewiesen ist, wie das in den Schulbüchern und in der Fachliteratur oftmals dargestellt wird. Die fossilen Funde, die man den sog. Urzeitmenschen zuordnet, sind durchaus deutbar und lassen sich daher nicht so ohne weiteres in den Stammbaum des Menschen einfügen.

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Ob sich die Existenz oder Nichtexistenz der Seele jemals wird nachweisen lassen können, ist wohl äußerst fraglich. 

Ich persönlich glaube, dass sowohl Menschen als auch Tiere so etwas haben, das wir Menschen "Seele" nennen. 

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Kachada 16.11.2016, 21:00

Und die Fliege oder den Floh schlagen wir tot

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lewei90 16.11.2016, 21:04
@Kachada

Du vielleicht.

Außerdem ist der Begriff "Seele" ja recht abstrakt. Vielleicht ist es eher sowas wie eine Art von "Bewusstsein". Schwer zu definieren. Aber Menschen und Tiere sind mehr als nur ihr Körper. Es gibt ja noch die Persönlichkeit, das Bewusstsein, den Charakter. Das muss ja irgendwo "sitzen". Vielleicht einfach im Gehirn, vielleicht aber auch in der "Seele". 

Ich mag die Vorstellung, dass es sowas wie eine Seele gibt, was auch immer das konkret sein mag.

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Kachada 16.11.2016, 23:26
@lewei90

Mögen täte ich das auch lieber. Aber was kümmert es der Wahrheit, was ich gerne mag und nicht mag? 

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lewei90 16.11.2016, 23:50
@Kachada

Gar nicht. Aber bisher kann man halt weder beweisen, dass es eine Seelen gibt, noch dass es sie nicht gibt. Vielleicht wird man das eines Tages können, vielleicht aber auch nicht. Bis das der Fall ist, ist eh alles nur Spekulation.

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Kachada 17.11.2016, 00:02
@lewei90

Wenn wir uns freuen oder gar lachen, das können wir nur dann, wenn das Gehirn genügend Endorphine, also körpereigene Glücks Hormone ausschüttet bzw. produziert. Wozu bedarf es einer Seele? Sie kann dich noch nicht einmal zum Lachen bringen. Weinen geht natürlich auch nicht 

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lewei90 17.11.2016, 00:09
@Kachada

Es ist völlig egal. Klar, solche Dinge kommen vom Hirn. Aber es gibt noch mehr als das. Ich sage ja, es ist etwas abstrakt. Das Hirn steuert Empfindungen und Emotionen, Lachen und Weinen, sowas alles. Das muss man gar nicht diskutieren. Aber es gibt trotz allem noch mehr. Auch wenn ich nicht genau sagen kann, was dieses "mehr" ist. Das braucht man auch nicht weiter zu diskutieren, da sich nichts davon  beweisen lässt. Im Moment kann man es glauben oder eben nicht. Vielleicht ist es irgendwann möglich, eine Erklärung zu finden und diese Frage zu beantworten. Vielleicht auch nicht.

Ich glaube, dass es eine Seele gibt, du glaubst es nicht. Wer Recht hat lässt sich nicht eindeutig klären und eigentlich spielt es keine große Rolle. Ich versuche nicht, dich zu überzeugen, sondern nehme deine Einstellung so hin. Also tu du doch das Gleiche.

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Wenn du das Leben verstehen willst, glaube nicht was man sagt und was man schreibt, sondern beobachte selbst und denke nach...

Wäre hier wohl angebracht bevor man sich in einer Unselbstständigkeit einer Religion verschreibt...

Klar gibt es eine Seele bzw. Psyche, ein Bewusstsein und eine Geistform....

Klar wird man die Seele bzw. Psyche einmal nachweisen lassen können, indem man jedem Mensch einen ganz individuellen Energiecode zuweisen können wird und so wird man auch einmal nachweisen können das es mehrere Leben gibt.

Man wird einen Code zuordnen können der nur auf EINEN Menschen zutrifft, wenn dieser dann stribt und man einige Jahrzehnte später den genau gleichen Code auf dem Planeten wieder erfassen kann, weiss man auch 100% dass es mehrere Leben gibt.

Aber um das auch nur Ansatzweise zu verstehen muss man sich über Jahre mit solchen Thematiken aktiv auseinandersetzen, denn wenn man nur Glauben würde, wären wir noch in der Steinzeit und es gäbe keine Technik oder eine 'moderne' Welt...

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Kachada 16.11.2016, 21:03

Natürlich gibt es eine Psyche und Bewusstsein. Nachweisbar. Aber eine Seele nicht. Kein Gehirn - kein Bweusstsein, keine Psyche

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manso84 16.11.2016, 21:05
@Kachada

Die Seele gibt es wirklich nicht, daher auch die Umformulierung in Psyche, Wenn die Leute von Seele reden ist es eigentlich die Psyche die gemeint ist...Das Bewusstsein ist viel umfangreicher und ebenfalls die unsterbliche Geistform.

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Kachada 16.11.2016, 21:06
@manso84

Kennst du einen Gehirnlosen? Kein Gehirn - kein Geist

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Kachada 16.11.2016, 23:31
@manso84

Nichts ist unsterblich, außer die physikalische Energie, die Ursache von allem

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manso84 17.11.2016, 00:50
@Rotrunner2

Klar die Geistform ist unsterblich. Das es etwas gibt das unsterblich ist beweist doch die Evolution die keinen materiellen Anfangspunkt hat und somit immer weitergehend ist, das beweist auch dass man immer weiter kommt in der Technologie, Der Forschung und der Bewusstseinsevolution (der eigentliche Lebenssinn) und man keine bekannten Gesetze kennt, die die Forschung stoppen oder das Denken eingrenzen, so wird man auch einmal rausfinden, dass die materielle Energie nur künstlich geschaffen ist und die Existenz in noch viel weitere Ebenen geht. Die Schöpfung wie auch die Geistform sind unendlich, unsterblich.

Wenn die Leute den Begriff Seele verwenden meinen Sie etwas was die Seele nicht ist, nämlich das Bewusstsein oder die Geistform, daher Seele = Psyche, daher habe ich fälschlicherweise geschrieben es gibt keine Seele.

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Kachada 17.11.2016, 10:03
@manso84

Die "materielle" bzw. .physikalische Energie konnte nicht erschaffen werden, weil diese Energie weder erzeugbar noch zu vernichten ist (Materie kann als eine Art geronnene Energie bezeichnet werden). Und das, was sich weder erzeugen noch vernichten lässt, hat ewigen Bestand. Siehe  1. Thermodynamischer Hauptsatz. Daher erübrigt sich auch  die alte philosophische Frage, warum es überhaupt etwas gibt und nicht vielmehr Nichts.

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manso84 17.11.2016, 11:57
@Kachada

Wenn man ein paar Hundert Jahre zurück denkt war die Forschung bzg. solchem Wissen noch in den Kinderschuhen und wenn man ein paar Hundert Jahre vorwärts denkt, werden deine Argumente von Wissen bereits wieder dutzende Male überholt sein und man wird eines Tages feststellen, dass die materielle Grundenergie eine kleine Teilenergie von Energien ist die viel weiter gehen. Zudem ist die Energie aus der eine Geistform ist, unendlich mal feiner als die materielle Energie, sowie auch die Energie aus der die Bewusstseinsformen sind.

Ich sehe du hast nicht wirklich eine Ahnung wovon du sprichst...

Thermische Energie etwas zum Lachen deine Behauptung, sorry...

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manso84 17.11.2016, 12:01
@Kachada

Wenn ich dich wäre würde ich mal darüber nachdenken und nicht mit irgendwelchen materiellen Blockaden aufwarten, das Leben hat vielmehr Sinn als es das Materielle je ausdrücken könnte.

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Die Seele ist das, was uns eigentlich ausmacht. Der Rest ist nur unser biologischer Anzug.

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Kachada 16.11.2016, 21:17

Theorie. Grau ist alle Theorie

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Rotrunner2 16.11.2016, 21:22
@Kachada

Es existieren US - amerikanische Studien, die übrigens bestimmt älter sind als du, die sich genau damit beschäftigt haben. Man sollte eventuell ein paar Bücher lesen. Einfach mal selber Nachforschen. Das Internet ist keine Bildungsmaschine - man muß schon Bildung mitbringen.

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Kachada 16.11.2016, 23:41
@Rotrunner2

Was sagen denn die Studien? In der Welt wimmelt es von Studien

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Kachada 16.11.2016, 23:45
@Kachada

Persönliche Frage an dich: Hast du ein Gehirn oder bist du dein Gehirn?

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Rotrunner2 16.11.2016, 23:46
@Kachada

Da du sie nicht mal eine kennst, wäre es an der Zeit sich mal ein wenig schlau zu machen bevor du hier versuchst einen Diskusionsbeitrag zu starten. Ich gab dir doch konkrete Hinweise. Du möchtest doch dein Wissen erweitern. Dann studiere oder denkst du ich lese dir auch noch vor? Ein bisschen Ehrgeiz und Elan solltest du schon mitbringen.

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Kachada 17.11.2016, 00:16
@Rotrunner2

"Was kann ich dafür?", meint mein Gehirn. "Heiße Grüße"

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Rotrunner2 17.11.2016, 00:19
@Kachada

Ja, da hast du vollkommen Recht, du kannst nichts dafür, du bist so.

Ich wünsche dir dennoch eine gute Nacht.

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KittyCat2909 17.11.2016, 23:31
@Kachada

Die Seele auch nicht. Sie ist zb ua für deine Träume zuständig um deinen Geist- und damit ist nicht das Gehirn gemeint gesund zu halten.

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??? Wie kommst du darauf, dass es keine Seele gibt? Du hast dich eine.

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Kachada 16.11.2016, 21:10

Wie kommst du denn da drauf? Mein Gehirn hat das alles geschrieben. Keinen einzigen Buchstaben schreibst du ohne Gehirn

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Kachada 16.11.2016, 21:21
@Kachada

Und auch der Name Kachada hat sich mein Hirn ausgesucht. Meinst du, das wäre bei dir anders gewesen?

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Kachada 16.11.2016, 23:38
@vanillakusss

Ganz einfach: Eine Seele wird dazu nicht gebraucht. Wozu brauchst du überhaupt eine Seele? Alles was dein Körper hat, braucht er auch

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Rotrunner2 16.11.2016, 23:52
@Kachada

Egal wie du es auch immer nennen magst, am Ende sprechen wir über das selbe, über die Seele.

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KittyCat2909 17.11.2016, 23:18
@Kachada

Die Seele ist unter anderem das, was dich selbst ausmacht.

Deine Gedanken, Deine Gefühle, Deine Persönlichkeit, Dein Charakter,...selbst Dein Lachen- das alles ist nur von dir und macht einen Teil deiner Seele aus.

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