Kann einem Schwarzverkauf unterstellt werden?

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3 Antworten

wenn das Ganze in einem vernünftigen Rahmen bleibt, sind das Werbekosten und auch als solche auszuweisen. Du bietest die Schokolade ja nebenher sicher zum Verkauf an, sodass eine sich entwickelnde Umsatzkurve zu erkennen ist.

Solage deine Buchhaltung in Ordnung ist und du auch die Menge der ausgegebenen Schokolade plausibilisieren kannst (1 Stück pro verkaufter Mahlzeit), stellt das kein Problem dar. (wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst vermerkst du direkt auf dem Verkaufsbon / Z-Bon je nach Kassensystem "x Stück Probehäppchen")

In der Regel sind die Kosten der zB Schokolade so gering, dass sie kaum ins Gewicht fallen. Wäre ja auch langfristig nicht sinnvoll zu jedem Döner für 3 Euro eine Schokolade im Wert von 1 Euro zu verschenken. Und wie du bereits erkannt hast, diese Schokolade würde einfach entweder als "Aufwendungen für Produktion" oder "Aufwendungen für PR" verbucht. 



Ersteres ist zwar nicht ganz richtig aber dann würden die Produktionskosten etwas steigen, diese schwanken aber ohne hin sehr oft. Vor allem im Lebensmittelbereich.

Die zweite Variante ist ebenfalls möglich, da die PR-Aktion an sich zu keinen direkten Umsatzsteigerungen führen. Denn der Preis ändert sich nicht. Sollte man auf Grund der zusätzlichen Schokolade den Preis anheben müssen, zB Döner kostet 3 Euro, Schokolade 1 Euro und beides zusammen 3,5 Euro, kann es nicht als PR-Ausgaben verbucht werden.

Das FA würde also keine Probleme machen :)

Führe Buch über die benötigten Zutaten und die verschenkten Mengen, wenn das im normalen (nachvollziehbaren) Bereich ist, sollte das Finanzamt das anerkennen.

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