Kann einem alkoholkranken Vater das Sorgerecht für sein Kind ohne weiteres zugesprochen werden?

12 Antworten

Letztlich ist die Zuerkennung des Sorgerechts nicht zwangsläufig von einer Alkoholerkrankung abhängig. Genau so wenig, wie einem Alkoholkranken oder Drogenabhängigen wegen der Erkrankung das Sorgerecht entzogen wird. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, bei der das Kindeswohl im Vordergrund steht, aber auch das Recht der Eltern auf Ausübung der elterlichen Sorge (ist nen GRUNDrecht) berücksichtigt werden muß. Vor allem müssen - wenn dies im Sorgerechtsverfahren eine Rolle spielen soll - Anhaltspunkte für diese Erkrankungen und ggf. für sein Verhalten beim Familiengericht vorhanden sein. Behaupten kann man nämlich viel, um die Zuerkennung des Sorgerechts zu verhindern. Und das wird vor Familiengerichten auch getan. Da ist fast immer ein Elternteil gewalttätig und alkoholabhängig ;-)

Alleiniges Sorgerecht sicher nicht. Aber gemeinsames Sorgerecht wird tatsächlich selbst unter solchen Umständen regelmäßig zugesprochen (Besuchsrecht, Miteintscheidung bei ärztlichen Fragen wie zB Therapien). Vorsicht vor Äußerungen, die du nicht beweisen kannst - kann auch negativ ausgelegt werden, vor allem wenn sie von der Mutter kommen. Zeugen sind soetwas wie Beweise. Wenn gemeinsames Sorgerecht "droht", bitte zumindest um Jugendamtbegleitung bei den Terminen.

Der Sinn hinter solchen Entscheidungen ist, dass das Kind Kontakt zu beiden haben soll. Bleib bei deinen Argumenten beim Wohl für das Kind. Frag nach, wie das wäre, wenn dein Kind eine Therapie bräuchte- ob du das dann alleine entscheiden darfst usw. Bleib immer in gutem Verhältnis zum Jugendamt- sie wollen im Prinzip schon helfen.

"Einfach so" oder "ohne weiteres" ganz sicher nicht. Es wird so sein, dass ihn jemand kennenlernen und die Situation dann beurteilen wird. Das Jugendamt prüft und geht dabei vom Kind aus - was tut dem Kind gut, was schadet ihm.

führungszeugnis , sorgerecht

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