kann eine vorab gekaufte grabstelle teurer werden durch neue friedhofsverordnung?

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1 Antwort

Das ist von Fall zu Fall anders. Zunächst einmal verlangt die Friedhofsverwaltung nicht nur Gebühren für das Nutzungsrecht einer Grabstelle.

Als weitere Gebühren kommen bei jeder Beisetzung Kosten für die Nutzung einer Kapelle in betracht, eine Grabmahlgenehmigungsgebühr, und eine allg. Verwaltungsgebühr für die Beisetzung.

Je nach Bestattungsart und je nach Friedhofssatzung gelten bestimmte Ruhefristen für die Verstorbenen. Zum Beispiel 25 Jahre für eine Sargbeisetzung. Überschreitet nun die Dauer der Ruhefrist die Nutzungsdauer der Grabstelle, so wird das Nutzungsrecht anteilig nachberechnet.

Beispiel: 

Das Nutzungsrecht wird in eurer Gemeinde immer für 40 Jahre verkauft. Gekauft 2000, läuft ab 2040. Sargbeisetzung 2030. 25 Jahre Ruhefrist bis 2055. Es werden 15 Jahre neue Nutzungsfrist nachberechnet, nach der aktuellen Gebührensätzen (nicht nach den Gebührensätzen zum Zeitunkt des ersten Erwerb des Nutzungsrechtes.)

Wie lange das Nutzungsrecht verkauft wird entscheidet jede Behörde selbst.

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