Kann eine Verwarnung ausgesprochen werden, wenn die Tat in der Freizeit begangen wurde?

18 Antworten

Die Antwort kannst du dir selbst geben. Auch wenn Christen einen Missionsauftrag haben, kann der Chef es am Arbeitsplatz verbieten. Wenn sich die Kollegen dann auch noch belästigt fühlen, begebt ihr euch schon in den Bereich einer Straftat (Belästigung, vielleicht sogar Stalking). Lasst es einfach, lebt aber euren Glauben auch im Beruf. Das ist das einzige, was ihr machen könnt. Die Mission durch Leben ist häufig sinnvoller und nachhaltiger als die Mission durch das Wort. Ihr könnt froh sein, wenn ihr nur eine Abmahnung bekommt und nicht wegen Belästigung angezeigt werdet.

Chef ist Chef und Firma ist Firma und nicht dazu da, dass du missionierst.

Egal ob du deine Kollegen - gegen deren Willen - eine MMS schickst, in welcher du für deinen Glauben wirbst und missionierst, egal ob du sie in deiner Dienstzeit oder in deiner Freizeit damit belästigst ... es ist niemals richtig und kann dor sogar als Stalking ausgelegt werden.

Deine Probleme - was deinen Glauben und dein Missionieren betrifft, die hast du nicht erst seit neuem ... sondern - deinen Fragen nach zu urteilen, schon seit du in dieser Firma, unter diesem Chef arbeitest.

Hier zum Beispiel

https://www.gutefrage.net/frage/koennen-religioese-sms-belaestigung-sein

geht es dir um Ähnliches.

Ich würde sagen, lasse es gut sein, genug ist genug ... trenne Firma und Arbeit klar und deutlich von deiner religiösen Ausrichtung ... lasse es sein, deine Kollegen "bekehren" zu wollen ... denn sie wollen das nicht.

Dein Chef hätte niemals von deinem MMS-Videos erfahren, wenn deine genervten Kollegen sich nicht bei ihm - dem Chef - darüber beschwert hätten.

Du tust mit deinen Missionsversuchen weder dir noch deinen Kollegen NOCH DEINER RELIGION einen Gefallen, denn das was du machst, das ist schlicht und ergreifend "Negativwerbung" ... Daher sage ich dir nochmals, lasse es sein ... trenne strikt zwischen deiner Religion und deiner Arbeit ... zwischen anderen Gläubigen, welche mit dir an denselben Gottesdiensten teilnehmen und deinen Arbeitskollegen, welche nichts damit zu tun haben wollen.

Der Chef hat für ein respektvolles Miteinander und ein angenehmes Betriebsklima zu sorgen. Wenn sich eure Kollegen von eurem "Missionieren", wie dein Chef es genannt hat, gestört fühlen, hat das auch Konsequenzen am Arbeitsplatz. Ich finde es gut, dass es Chefs gibt, die sich für so etwas einsetzen, auch wenn das Problem nicht direkt am Arbeitsplatz entsteht.

Eine rechtliche Weisungsbefugnis hat er allerdings, soweit ich das sehe, nicht. Wenn, dann müssten die Betroffenen in irgendeiner Form gegen euch vorgehen.

Das alles nur zur neutralen Sicht der Dinge. Persönlich möchte ich noch hinzufügen, dass ein Nicht-Gläubiger genauso wenig Lust darauf hat mehrfach auf seinen Unglauben als Missstand hingewiesen zu werden, wie ein Gläubiger es nicht mag, wenn man seine Religion in den Dreck zieht. Du fändest es evtl auch nicht schön, wenn sie dir immer Sonntags den Gottesdienst madig machen und dich davon abhalten wollen hinzugehen.

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