Kann eine Reha nach einem Schlaganfall den Patienten auch überfordern?

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7 Antworten

man kann jemand nach einem Schlaganfall nicht in watte packen.

klar ist Überforderung zu vermeiden - aber man muss auch erst mal herausbekommen, was eine Überforderung ist und was nicht.

es ist nicht schädlich, wenn jemand mal einen Moment oder auch ein paar tage überfordert wird und dann abends wie ein stein ins bett fällt oder auf der Bettkante kurz mal schwindelt. gerade bei schwindel ist es so, dass man in Therapie schwindel herausfordert, damit man lernt, damit umzugehen und der schwindel weniger wird.

du musst dir klar machen: dein opa ist vielleicht zum ersten mal in Reha. aber die Ärzte + Therapeuten, die Reha machen, machen das nicht zum ersten mal; die wissen, wie es funktioniert.

@ caroque

Du musst dir keine Sorgen machen, eine Reha dient dazu, dass der Patient wieder physisch und psychisch stabilisiert wird.

Ne nachdem wie leicht oder wie schwer ein Schlaganfall war, was für Regionen davon betroffen waren, ist der Patient schon gefordert -soweit es sein Zustand edrlaubt, mitzuarbeiten.

Aber das kommt ihm ja auch zugute, wenn es ihm nach der Reha besser geht und er kann evtl. wieder mehr am Leben teilnehmen.

Dein Opa wird dort sicher gut behandelt und Ärzte sind auch da.

Bei einem Apoplex wird das Gehirn massiv angegriffen.

Je schneller nach dem "Schlag" gehandelt wird, desto besser für den Betroffenen. Bei einem Apoplex zählt wirklich jede Minute!

Das deinem Opa schwindelig wurde, nachdem er sich an den Bettrand gesetzt hat ist ganz normal. Der Körper war nicht nehr daran gewöhnt und nach einigen Tagen liegen muss sich der Kreislauf zuerst wieder stabilisieren nach / während einer Aktivität.

Mach dir keine Gedanken. Die Mittarbeiter in einer Reha sind für solche Arbeit ausgebildet und geschuhlt.

Die nächste Zeit wird für deinen Opa, und auch für euch, warscheindlich eine Ziemliche Herausforderung. Dein Opa wird oftmals an seine psychischen sowie physischen Grenzen gehen müssen.

Aber nur so wird sein Körper alles wieder lernen! Du kannst dir dies vorstellen wie bei einem Kind, wo Handlungen ganz neu erlernt werden müssen. Dies braucht viel Zeit und Geduld.

Je eher die Behandlungen beginnen, desto grösser sind die Changen das er wieder der "alte" wird!

Ich wünsch deinem Opa viel Kraft und dir viel Mut!

Ja, eine Überlastung ist zu vermeiden. Eine Reha muss nicht nur nach den Bedürfnissen, sondern muss auch an die Ressurcen des Betroffenden angepasst werden.

Also ich bin in der Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpfleger. Man baut eben Stück für Stück auf. Ich kann nicht sagen was evtl auch schon im Krankenhaus gemacht wurde. Nur weil er liegend transportiert wurde heißt es nicht viel. Man versucht eben das zu Runways möglich ist. Sollte es Probleme geben werden die Pflegekräfte auch angemessen handeln. Das kann ich nur vermuten . Bei fragen wende dich bitte an das Personal dort und man wird dir auch sicherlich deine kompetente Antwort geben.

Alles gute wünsche ich dein Opa

Kenne mich da nicht fachlich aus, aber soweit ich das verstehe soll die Reha genau das machen: Die Grenze ziwschen "Fordern" und "Überfordern" finden. Sprich man soll sich schon anstrengen, aber darauf zu achten, dass es nicht zuviel wird sollte dann die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter dort sein.

Als Angehöriger hat man natürlich immer besonders viel Mitleid, als Mitarbeiter dort sieht man das sicherlich eher sachlich. Mal kritisch beobachten, aber, wie gesagt, fordern sollen sie ihn ja schon.

auch in der reha kann man oder soll man seine grenzen mitteilen?

dort sich fachleute die dann antworten können?

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