Kann eine Narbe so gut vernäht sein, das man sie weder fühlt noch sieht (auch kein Fachmann)?

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3 Antworten

der Kastrationsschnitt ist meist so minimal, dass man nach einiger Zeit kaum bis gar nichts mehr davon sieht. 

Ob Ihr den Test machen wollt, müsst Ihr selbst wissen.

Unser Säbelzahntiger - ähh - 8 kg Terriermischling kam mit 2 Jahren zu uns. Er benahm sich so dermaßen machomäßig inkl. markieren im Haus, daß wir nicht glauben konnten, daß er wirklich kastriert ist. Über seine Vorgeschichte war so gut wie nichts bekannt.
An der einschlägigen Stelle war und ist weder etwas zu sehen noch zu fühlen.

Um ihm eine große Bauch OP zu ersparen, haben wir eine Blutprobe auf Hormone untersuchen lassen. Ergebnis: er ist wirklich kastriert (und nicht etwa ein doppelseitiger Kryptorchide).

Anstatt als Tierarzt so einen armen kleinen Hundebauch umzuwühlen, kann man auch per Ultraschall danach suchen und bei der OP gleich an der richtigen Stelle suchen.

Ja die Narben können sehr gut verheilen. Meine frühere Hündin wurde kastiert (bei mir - also 100%tig kastiert) - nach einer gewissen Zeit war die Narbe so gut verheilt, dass man die nicht sah.

Meine zugelaufene Kätzin muß kastriert sein, denn sie lebt seit einem Jahr bei mir und war bisher nicht trächtig. Man sieht aber keinerlei Narbe und auch der TA sieht nichts.

Aber Ultraschall gibt einem Gewissheit. Damit kann der TA feststellen, ob die Hoden innen sind oder nicht da. Also wenn Du Bedenken hast, lasse Ultraschall machen.

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