Kann eine Mietschuld nach Auszug auch in Raten beglichen werden

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7 Antworten

Der Vermieter scheint recht dumm zu sein, selbstverständlich hat er ein Anrecht auf die Gesammte Summe und das auf einen Schlag, aber wenn Sie sowieso Insolvent seit, kann er doch auch NICHTS einklagen (Nackter > Taschen usw). Macht doch einen Privaten Vertrag über Termingerechte Ratenzahlungen, in einer Höhe, die Sie auch zahlen können.

Ich denke mal, wenn für den Vermieter keine Möglichkeit besteht, den Betrag sofort zu bekommen, wird er sich mit Sicherheit auf eine Ratenzahlung einlassen. Das wird m.E der Insolvenzverwalter alles regeln. Wo nichts ist, kann man auch nichts holen.
Mir wäre ein Schuldner, der mir Ratenzahlung anbietet, allemal lieber, als wenn ich Jahrelang auf mein Geld warten müßte, das ich womöglich noch Gerichtlich eintreiben müßte, was mir wiederum erst einmal unnötige Kosten verursacht.

hallo maikia, ich stimme mit dir 100%ig überein. jeder vernünftig denkende vermieter wird so handeln. natürlich bedarf es eines entsprechenden schriftlichen vertrages.

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das ist eine Frage des Entgegenkommens des Vermieters, rein rechtlich hat er sofort Anspruch auf die volle Summe.. und Ansprechpartner in eurem Falle ist grundsätzlicher der Insolvenzverwalter..der muss das klären

ich kenne mich zu wenig in privatinsolvenz aus. aber mir ist klar, daß mietschulden wenn sie aus einem zeitpunkt vor der insolvenz herrühren auch da mit erfasst sein müssen. dann muss sich der vermieter in die reihe der anderen gläubiger einstellen.

sind die mietschulden allerdings später entstanden rate ich dringend zu einem gespräch mit dem helfer bei der insolvenz. möglicherweise ist die gesamte privatinsolvenz hinfällig und muß erneut gestartet werden. aber wiegesagt das ist nicht mein gebiet.

mietschulden sind eine forderung die in einer summe gestellt werden kann. allerdings ist es äußerst dumm so eine forderung an jemand zu stellen der privatinsolvent ist und trotzdem raten anbietet. im prinzip müßt ihr - wenn die miete bestandteil der insolvenz ist - nur im rahmen eurer möglichkeiten, also ggf. garnichts zahlen. macht das dem vermieter einmal klar. wenn er das kapiert, zieht ein schriftstück aus der tasche, in dem ihr euch zur ratenzahlung verpflichtet (bitte insolvenzrechtlich abchecken), andererseits der vermieter sich verpflichtet jedwede weitere verunglimpfung zu unterlassen.

Wenn ihr in der Privatinsolvenz seid (beide), dann muss diese Forderung doch beim Insolvenzverwalter angemeldet sein. Wenn der Vermieter das bei ihm angemeldet hat, dürft ihr an den Vermieter gar keine Zahlungen mehr leisten, weil das in Bezug auf die anderen am Insolvenzverfahren beteiligten Gläubiger Gläubigerbegünstigung wäre. Die Insolvenzgläubiger müssen alle gleich behandelt und nach den Grundsätzen des Insolvenzrechts "abgearbeitet" werden - bzw. deren Forderungen. Insofern ist es also richtig, wenn der Ex-Vermieter seine Forderungen beim Insolvenzverwalter "einzutreiben versucht", als sich auf Ratenzahlung einzulassen...

Ihr sitzt an einem sehr kurzen Hebel! Die Miete wird in der Regel zum 1. fällig wenn nichts anderes vereinbart wurde. Wenn ihr den Vermieter nicht vor den Schulden verständigt habt das ihr nicht zahlen könnt und euch auf eine Zahlung geeinigt habt, habt ihr Betrug begangen!

Ihr sitzt an gar keinem Hebel.

Der Vermieter hat Anspruch auf die volle Summe. Wenn er freundlich ist, läßt er sich auf Ratenzahlung ein. Verpflichtet ist er keinesfalls dazu.

danke-------oh weia.....freundlich ist was anderes........und das obwohl ich jahrelang die pflegebdürftigen eltern versorgt habe , typisch.....so wollte das ja keiner und wir sind ja auch gewillt zu zahlen , schade dass die antworten so niederschmetternd sind , aber fakt ist eben fakt...leider

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