Kann eine Melodie Urheberrechtlich geschützt sein?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Aber natürlich!

Es gibt den "Schutz geistigen Eigentums" und der tritt ein sobald man etwas erdenkt was es noch nicht gibt, das gilt auch für Melodien, und damit geniesst sie eine Art des Urheberrechtsschutzes.

Wo ich jetzt gerade deinen geistigen ungeformten Stuhlgang in den Kommentaren lese, wünschte ich ich hätte dir die Antwort jetzt nicht gegeben ..... kotz!

Was du da von registrieren faselst ... ist gequirltes Exkrement, Urheberrecht hat nichts mit Patentschutz zu tun.

PS.: "Copyright" ist der englische Begriff für das was wir in Deutschland Urheberrecht nennen, denn nur der Urheber kann/darf über den Umgang mit seiner Schöpfung bestimmen, oder er beauftragt jemanden, zB GEMA, damit.

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@Introvertiert84

Wobei die GEMA nur der Makler ist, die Modalitäten zum Vertrieb hat sie vorher mit dem Urheber geregelt und gibt diese an Interessierte weiter.

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@Introvertiert84

Euch Voll*******ist nicht mehr zu helfen. Okay Klug******** dann spiel doch mal eine Melodie in einem virtuellen Programm und lad sie auf YouTube. Aber ey, wenn jmd. anderes die Melodie nutzt und damit berühmt wird, ist es ja deine eigene Schuld, denn da ist kein Urheberrecht drauf.

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@xRaCy

Wie d u m m bist du D e p p eigentlich?

GERADE WENN DU SIE IRGENDWO HOCH GELADEN HAST IST DAS EIN BEWEIS DAS DU SIE ALS ERSTES ERSONNEN HAST, GERADE DANN KANNST DU DANK DEM URHEBERRECHTSSCHUTZ DIE MIT DEINER MELODIE GEMACHTEN UMSÄTZE EINKLAGEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

KLAR BIST DU DANN DAMIT VLLT NICHT BERÜHMT GEWORDEN ABER DAS GELD KANNST DU TROTZDEM ERKLAGEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich hoffe das du es in diesem Stile endlich mal verstehst ... S c h w a c h k o p f !

PS.: Wenn du es eh besser weisst ... wieso fragst du dann eigentlich hier????

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@zuckerschnute9

Anhand des Datums der Veröffentlichung.

Die meisten Künstler werden wohl ne nicht weiter bearbeitbare Kopie (also ne Art Master-Rohling, nur ebend nicht in Glas) an ihren Anwalt/Notar schicken und der wird das ganze dann "beglaubigen" indem er fest hält wann das Musikstück bei ihm eingegangen ist.

Andere Formen von nicht manipulierbarer Veröffentlichung wären aber vor Gericht sicherlich auch zulässig.

Huhu Schnute übrigens. :)

MfG

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@Introvertiert84

Habe den Wikipedia-Artikel so gut es geht studiert und bin jetzt doch ein wenig verwirrt. Käme die Beglaubigung nicht der vom Fragesteller angesprochenen Eintragung gleich? Ich dachte, dass das Urheberrecht einfach sofort da sei. Den Anschein erweckte zumindest der Artikel.

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@zuckerschnute9

Ist es auch, aber wenn du es zB nicht direkt veröffentlichst, wie willst du dann jemandem der es kopiert gegenüber beweisen das du der Urheber bist und nicht er? Zudem wäre es nicht das erste mal in der Weltgeschichte das Erfindungen von einander unabhängig von mehreren Personen zur gleichen/ähnlichen Zeit gemacht wurden, das kann dir bei Musik/Melodien ja auch passieren.

Dann magst du zwar der eigentliche Urheber sein, kannst es aber nicht beweisen. Das geht eben nur indem du irgendwie zeitlich erfasst wann du es erschaffen hast.

Und da wäre der juristisch einwandfreiste Weg der Gang zum Notar / Anwalt.

Die Beglaubigung: nicht so ganz ... der Fragesteller ist der irrigen Meinung man müsse die Melodie "registrieren" damit ein Copyright / Urheberrecht überhaupt entsteht.

Ich rede ja nur vom wasserdichten Beweis das du der Urheber bist und niemand anderes.

Zudem wäre das Hochladen auf YouTube ja auch schon ne Veröffentlichung und müsste damit auch als Beweis vor Gericht zulässig sein. :)

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@Introvertiert84

Käme das dann nicht auf's Gleiche raus? Nicht angemeldet, keine Beweise, quasi für jeden ohne Konsequenzen nutzbar. Das Urheberrecht besteht genau genommen - geschenkt, wenn es dann doch keine Auswirkungen hat?

Ob das Hochladen ein Beweis ist, das glaube ich eher weniger ehrlich gesagt.

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@zuckerschnute9

"Habe den Wikipedia-Artikel so gut es geht studiert und bin jetzt doch ein wenig verwirrt. Käme die Beglaubigung nicht der vom Fragesteller angesprochenen Eintragung gleich? Ich dachte, dass das Urheberrecht einfach sofort da sei. Den Anschein erweckte zumindest der Artikel."

Du musst im Zweifel vor Gericht beweisen, dass du das Stück hattest, bevors der andere hatte. Das kann ein upload per youtube sein, möglicherweise hast du das Stück per email verschickt, etc. Das dürfte bereits reichen, um die Gegenseite in Erklärungsnot zu bringen, wie du denn an das Stück hättest kommen sollen, bevor es die Gegenseite veröffentlicht hat. Eine beliebte, relativ günstige Methode ist, Aufnahmen und Noten/Text von dem Stück in einen Umschlag zu packen, zu versiegeln und per Einschreiben an sich selbst zu schicken. Der Poststempel auf dem Umschlag gibt ebenfalls einen guten Beweis ab. (der Umschlag sollte natürlich geschlossen und versiegelt bleiben, bis zu einer eventuellen Gerichtsverhandlung...) Eine weitere, sehr kostspielige und eher unnötige Möglichkeit, wäre eine Beglaubigung eines Notars.

Eine Gemaanmeldung hat demgegenüber übrigens kaum Beweiskraft, weil die Gema das Stück überhaupt nicht hören will. Da werden nur Titel, die Länge, und die Beteiligten Urheber angegeben. Die Gema ist auch nicht dazu da, in irgendeiner Art urheberrechtlichen Schutz zu gewährleisten, sondern im Auftrag des Urhebers Nutzungsrechte des Stückes zu verkaufen.

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@zuckerschnute9

"Ob das Hochladen ein Beweis ist, das glaube ich eher weniger ehrlich gesagt."

Ist es aber. Wenn du vor Gericht mit einem upload kommst, der zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, an dem das Stück laut der Aussage der Gegenseite noch gar nicht existiert hat oder zumindest veröffentlicht wurde und die beiden Parteien auch keinen persönlichen Kontakt haben (also um mal Konkret vom Fall: Musik auf youtube gefunden, geklaut und als eigene Musik ausgegeben) reicht das natürlich aus, um die Gegenseite in große Erklärungsnot zu bringen.

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@TheStone

Nachtrag: Der Gang zum Notar ist übrigens auch kein "Registrieren". Der Notar ist lediglich ein Zeuge, der bezeugt, dass du zu einem Bestimmten Zeitpunkt dieses Stück hattest. Er ist vor Gericht nur eben ein besonders glaubwürdiger Zeuge.

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@zuckerschnute9

Jain, du könntest als Beweis/Zeugen auch ne dritte Person nehmen, nur wenn der "andere" (ob er es nun von dir stiehlt oder einfach auch selbst ersonnen hat) seine Urhebung von nem Anwalt bestätigen lässt oder es vor dir zur Veröffentlichung bringt bist du zwar immernoch der eigentliche Urheber (und hast damit eben auch das Urheberrecht theoretisch auf deiner Seite) kannst es vor Gericht aber nicht beweisen bzw würde die "fremde" "Beglaubigung" durch Anwalt / Notar (weil er ne juristische Vertrauensperson ist der man keine niederen Beweggründe unterstellt) deine dritte Person in jedem falle "ausstechen".

Diese dritte Person kannst du ja auch bezahlt haben oder ihr n Teil am Gewinn versprochen haben damit sie als Zeuge auftritt. Ein Anwalt oder Notar würde dabei aber seine Berufszulassung aufs Spiel setzen.

Ja im Grunde könnte man sagen das es der "Registrierung" gleich kommt, AAAABER es geht halt weiterhin nur um die Erfassung der Urhebung denn "da" ist es ab der Urhebung.

Ansich sind es vllt schon argh juristische Spitzfindigkeiten, zugegeben.

Und warum sollte das Hochladen bei YouTube nicht als Beweis gelten? Du selbst kannst das Veröffentlichungsdatum dort ja nicht manipulieren indem du es also zb vordatierst, denn das Datum wird ja von YouTube erfasst, nicht von dir. :)

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@TheStone
"Steht fest, dass der Upload nur an einem ganz bestimmten Datum erfolgt sein kann, stellt dies auch zugleich einen Nachweis darüber dar, dass das konkrete Musikstück von dem Künstler zu diesem Zeitpunkt auch fertig gestellt wurde."

Steht fest, dass der Upload nur an einem ganz bestimmten Datum erfolgt sein kann, stellt dies auch zugleich einen Nachweis darüber dar, dass das konkrete Musikstück von dem Künstler zu diesem Zeitpunkt auch fertig gestellt wurde.

http://www.123recht.net/Wie-schuetze-ich-als-Urheber-Komponist-ein-Musikwerk-oder-einen-Song-__a63773.html

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@TheStone

"Jain, du könntest als Beweis/Zeugen auch ne dritte Person nehmen, nur wenn der "andere" (ob er es nun von dir stiehlt oder einfach auch selbst ersonnen hat) seine Urhebung von nem Anwalt bestätigen lässt oder es vor dir zur Veröffentlichung bringt bist du zwar immernoch der eigentliche Urheber (und hast damit eben auch das Urheberrecht theoretisch auf deiner Seite) kannst es vor Gericht aber nicht beweisen bzw würde die "fremde" "Beglaubigung" durch Anwalt / Notar (weil er ne juristische Vertrauensperson ist der man keine niederen Beweggründe unterstellt) deine dritte Person in jedem falle "ausstechen"." Wenn du der Urheber bist, hast du aber in der Regel durchaus neben einer dritten Person auch noch Entwürfe, unzählige vollgeschriebene Zettel, verworfene Versionen, etc. Mit denen du die Entstehung des Werkes dokumentieren kannst. Auch solche Dinge werden vor Gericht gewürdigt.

In der ursprünglichen Fragestellung geht es aber nicht darum, seine Urheberschaft zu beweisen, sondern wann man grundsätzlich das Urheberrecht genießt. Welche Maßnahmen man als Urheber treffen kann um sich nicht bescheissen zu lassen, steht auf einem anderen Blatt. Einbruch wird ja auch nicht dadurch legal, dass man nur ein billiges Schloß an der Tür hat...

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@TheStone

Ruhig brauner :D

Ich hab der Zuckerschnute das ganze ja nur weitergehend erklärt. :)

Die ursprüngliche Frage ist mir ziemlich Latte, der Junge ist unbelehrbar und wird, auch jetzt wo es ausführlichst zerkaut ist, das ganze keinen Nanometer weit verstehen sondern schreien das wir dumm sind und keine Ahnung haben. ;)

Der kann von mir aus getrost dumm sterben, soll er seine Melodie doch beim Patentschutz registrieren lassen, die werden ihn auslachen und das zurecht, aber vllt rafft er es dann ja. ;)

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@Introvertiert84

"Ruhig brauner :D" Ich hoffe meine Postings kamen nicht aggressiv rüber. Eigentlich wollte ich mich nur zu dem Thema äußern...

Eine Anmerkung hab ich übrigens noch dazu: "Jain, du könntest als Beweis/Zeugen auch ne dritte Person nehmen, nur wenn der "andere" (ob er es nun von dir stiehlt oder einfach auch selbst ersonnen hat) seine Urhebung von nem Anwalt bestätigen lässt oder es vor dir zur Veröffentlichung bringt bist du zwar immernoch der eigentliche Urheber (und hast damit eben auch das Urheberrecht theoretisch auf deiner Seite) kannst es vor Gericht aber nicht beweisen bzw würde die "fremde" "Beglaubigung" durch Anwalt / Notar (weil er ne juristische Vertrauensperson ist der man keine niederen Beweggründe unterstellt) deine dritte Person in jedem falle "ausstechen"."

DAs ist ja keine Frage von Aussage gegen Aussage. Der Notar der Gegenseite kann ja nicht die Urheberschaft bezeugen. Der bezeugt lediglich, dass Person X eines Tages mit einem Umschlag vor seiner Tür stand, der ein gewisses Musikstück (in welcher Form auch immer) enthalten hat. Wenn du nun ankommst und in irgendeiner anderen Form belegen kannst, dass du das Stück vorher hattest, macht das die Aussage des Notars nicht falsch und kratzt auch nicht an seiner Glaubwürdigkeit, da er nie behauptet hat (und das auch gar nicht kann) dass das Musikstück in dem Umschlag von seinem Mandanten geschrieben wurde.

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@TheStone

Nein kam es nicht ^^ Wenn du mich jetzt fragst ... ka warum ich das so geschrieben hab o_O

Ich denke ich wollte damit eher sagen das ich der Erklärung nicht umbedingt bedarf, aber egal, wir können uns auch gern zu zweit darüber unterhalten. :)

Ich glaub ich drück mich nur nicht umbedingt richtig gewählt aus, meinen/denken aber das gleiche. :)

In gewisser Weise tut der Notar / Anwalt das aber, er bezeugt das du ihm gegenüber als Urheber aufgetreten bist, ob du das tatsächlich bist, da hast du Recht, kann er natürlich nicht, was ich damit sagen wollte ist aber das die "Beweiskraft" eines Anwalt / Notar in jedem Falle über der einer "dritten Person" steht, denn die kann ihre Aussage ja aufgrund von finanziellen Interessen getätigt haben, klar Anwälte und Notare sind von sowas (gesunder Menschenverstand) auch nicht ausgenommen, da er damit aber seinen guten Namen und Berufszulassung aufs Spiel stellt wird man denen sowas nicht so schnell / leichtfertig unterstellen, mal abgesehen von der Gegenseite, versteht sich.

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@Introvertiert84

Das stimmt schon. Aber dadurch, dass sich die Aussagen des Notars und des Zeugen des tatsächlichen Urhebers ja nicht widersprechen, seh ich nicht die Notwendigkeit, diese Aussagen gegeneinander abzuwägen. Aber klar: Wenn du überhaupt nichts anderes hast, als deinen besten Kumpel, der sagt: "Joa...hat er geschrieben..." siehts eng aus. (sähe es aber auch, wenn die Gegenseite statt Notar eine Veröffentlichung o.ä. vorzuweisen hätte und der wirkliche Urheber eben nichts weiter als diese Zeugenaussage...) Aber als tatsächlicher Urheber hat man in der Regel ja auch durchaus noch mehr vorzuweisen.

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@TheStone

Hm ja, Notar/Anwalt/Veröffentlichung ist ja im Grunde alles das selbe, erstere beiden bedient man ja eher wenn die Veröffentlichung nicht unmittelbar oder zeitnah mit der Urhebung zusammen liegt, eben um diese Urhebung in trockene Tücher zu bringen.

Und ob man da jetzt mehr hat als wie nur das fertige Werk ... kommt denke ich drauf an wer der Urheber ist, macht man sowas in seiner Freizeit mit Programmen ala EJay dann ist es wahrscheinlicher das es tatsächlich nur diese eine Version gibt, macht man das ganze profesioneller oder gar unter zuhilfenahme von Instrumenten die man sampled und einspielt, wirds wohl, wie du ja schon ansprachst, zB auch eher ne Partitur, Noten oder sonstiges geben. Nur die werden dann ja auch ohne als Beweis zulässige Datumsangaben sein, n Datum könnte man ja auch hinterher drauf schreiben und es so rückdatieren.

Ich bleibe aber dabei, Profis werden mit nem Anwalt zusammen arbeiten, der bekommt das ganze zugeschickt oder ausgehändigt, setzt seinen Eingangsstempel mit Datum drauf, versiegelt evtl sogar noch das Kouvert mit nem Siegelwachssiegel samt Stempel und drückts dir zur Lagerung wieder in die Hand bzw schickt es zurück. Oder lagert es selbst wenn er auf Künstler mit solchen Bedürfnissen "spezialisiert" ist.

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@Introvertiert84

In meinem Bekanntenkreis hab ich ein paar Beispiele, die ihr Recht auch gegen Künstler durchgesetzt haben, die ein großes Label im Rücken hatten und auch eine (zu spät...) datierte Notarielle Beglaubigung vorzuweisen hatten. Und das mit relativ einfachen Mitteln, wie einer Mischung aus Uploads, Zeugenaussagen, eMails, die zwischen Musikern hin und her geschickt wurden, der Dokumentation des Entstehungsprozesses, etc. Ich denke daher nicht, dass man sagen kann "Notar sticht alles andere".

Von vielen Profis dieser Branche hab ich die Einschätzung bekommen, dass dieser Service, den einige Notare anbieten relativ unnötig und lediglich eine zusätzliche Einnahmequelle sei. Ich selbst hab das noch nie in Anspruch genommen. Da ich aber auch noch nie wegen einem Urheberrechtsfall vor Gericht war, kann ich auch nicht von persönlicher Erfahrung berichten.

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@TheStone

Ja Moment, n Upload ist ja ne Veröffentlichung :) Wie ich anfangs schonmal erwähnte.

Ist der vor der "Beglaubigung" geschehen, ist der Notar/Anwalt eh hinfällig.

Mir schwebte in dem Falle auch eher der Fall vor das zB du nur deinen Kumpel hast der beim komponieren daneben saß und der Gegner hat n Notar/Anwalt welcher vor Gericht den datierten und gesiegelten Umschlag öffnet und das Werk raus holt.

Indem Falle dürfte ziemlich klar sein wer gewinnt. :) Meine ich zumindest.

Ich glaube auch gar nicht geschrieben zu haben das der Notar/Anwalt ALLES sticht, sondern eben nur die "dritte Person" als einziges Zeugnis, da ich aber mit sowas (professionell Kunst schaffen) ansich nichts zu tun habe, sondern nur weis wie Patent- und Urheberrecht funktioniert, habe ich in dem Moment gar nicht dran gedacht das es ja ne Art Dokumentation zum Entstehungsprozess geben könnte, welcher aber auch von der Gegenseite gefälscht werden kann. Naja klar wenn mans auf die Spitze treibt kann man natürlich jede Art des Beweises fälschen, ist mir auch bewusst. Aber diese Dokumentation als zusätzliche Untermauerung der Urhebung kam mir halt nicht in den Sinn, obwohl ich sowas für Patente durchaus auch im Hinterkopf gehabt hätte, naja egal. :)

Der Fragesteller wird das alles eh nicht mehr lesen und falls doch ... ich vermute er würde es eh nicht verstehen oder wahr haben wollen.

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@zuckerschnute9

Die beste Beweismöglichkeit ist das Hinterlegen von Beweismitteln bei einem Notar. Denn dann muss derjenige, der mit oder ohne Absicht ein Plagiat schuf, eben nachweisen können, dass er diese Idee zuerst hatte.

Ohne dies kann es leicht passieren, dass jemand anders "eine gleiche Idee hatte" und auf Grund besserer Beweise Dir verbieten kann, Dein Lied als Dein Lied zu bezeichnen.

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Eine Melodie ist immer Urheberrechtlich geschützt, es sei denn der Urheber ist seit über 70 Jahren tot.

Nein, nicht jedes Stück ist urheberrechtlich geschützt._. deshalb will ich ja herausfinden, ob es überhaupt geschützt ist oder nicht.

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@TheStone

Nein, es kommt darauf an ob überhaupt das Stück geschützt wurde. Nicht jeder kauft sich das "Copyright"

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@xRaCy

In Deutschland gibts kein Copyright sondern das Urheberrecht und dieses steht jedem Urheber allein auf Grund seiner Urheberschaft an einem künstlerischen Werk zu. Da gibts nichts zu kaufen. Von wem auch? Vielleicht wäre es nützlich für dich, mal bei wikipedia vorbeizuschauen, bevor du Leute trotz deines Unwissens zu belehren versuchst...

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@TheStone

Wenn du deinen eigenen Song aufnimmst, kann jeder andere ihn hochladen ohne Probleme zu bekommen. Damit nur du es hochladen kannst, muss du dein Werk erstmal registrieren. Und das will ich ja auch herausfinden, aber okay, du weißt gescheid, ließ bitte das nächste selber erstmal den Text von Wikipedia durch:)

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@TheStone

Wenn du deinen eigenen Song aufnimmst, kann jeder andere ihn hochladen ohne Probleme zu bekommen. Damit nur du es hochladen kannst, muss du dein Werk erstmal registrieren. Und das will ich ja auch herausfinden, aber okay, du weißt gescheid, ließ bitte das nächste selber erstmal den Text von Wikipedia durch:)

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@xRaCy

Falsch. Wo willst du den den bitte registrieren? Wenn jemand deinen Song irgendwo veröffentlicht, kannst du den ohne Umwege vor Gericht bringen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Urheberrecht_(Deutschland)

(da du dir den Artikel offensichtlich immer noch nicht durchgelesen hast...)

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@TheStone

"Urheber im Sinne des deutschen Urheberrechtsgesetzes, § 7 UrhG[3], ist ein menschlicher Schöpfer, der insbesondere auf dem Gebiet der Literatur, Kunst, Musik oder Wissenschaft ein Werk geschaffen hat, das seine eigene geistige, materiale, intellektuelle, jedenfalls persönliche Schöpfung darstellt, und das als solche sinnlich wahrnehmbar ist. Persönlicher Schöpfer ist also, wer als Autor, Verfasser, Maler, Bildhauer, Medailleur, Komponist, Choreograf, Modeschöpfer oder Erfinder produktiv war.[4]

Kein Urheber ist der Ideengeber oder Initiator eines Werks, da die Idee zu einem Werk urheberrechtlich keine Schöpfung ist [5].

Das dem Urheber durch die Schöpfung entstandene Urheberrecht ist ein absolutes Recht, das nicht übertragen werden kann (vgl. dazu § 29 Abs. 1 UrhG[6]). Die Urhebereigenschaft bleibt immer bestehen und kann von dem Urheber nicht abgelegt werden. Urheber kann nur eine natürliche Person sein. Das Recht auf Anerkennung der Urheberschaft stellt den Kern der Urheberpersönlichkeitsrechte dar."

( http://de.wikipedia.org/wiki/Urheber )

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@TheStone

Bist du so blöd oder tust du nur so? Du musst dein Werk erstmals bei registrieren lassen. Es gibt 4 Firmen bei denen du es registrieren lassen kannst. Die größte ist die GEMA. Bei der kannst du dein Werk registrieren lassen. Nur weil du jetzt zu Hause eine Melodie spielst und sie auf YouTube lädst bist du bloß der Urheber. Das heißt nicht dass dein Werk geschützt ist. Solange du deine Melodie nicht registriert hast. kann jeder sie verwenden.

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@xRaCy

Deine Beleidungen überhör ich mal...

Die Gema ist dazu da, die Nutzungsrechte an einem Stück im Auftrag des Urhebers zu verkaufen. Für Musikstücke, deren Urheber die Gema nicht beauftragt haben, deren Nutzungsrechte zu verwalten, muss jeder, der das Stück in irgend einer Form veröffentlichen will, die Erlaubnis des Urhebers persönlich erbitten (und den entsprechenden Preis dafür aushandeln). Da das nicht praktikabel ist, wenn Stücke oft aufgeführt werden ohne Anwesenheit des Urhebers, da ansonsten ja jede Kneipe, jede Coverband, jeder Radiosender, etc. eine Anfrage an den Urheber stellen müsste, gibts die Gema. Am besten du informierst dich mal, bevor du ausfällig wirst: ( http://de.wikipedia.org/wiki/Gema ) und lernst mal leuten zuzuhören, die beruflich mit den Themen zu tun haben, zu denen du fragen hast, statt sie zu beleidigen. Ein Werk ist per se geschützt.

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@TheStone

"Das Urheberrecht entsteht in Deutschland grundsätzlich mit der Werkschöpfung. Eine institutionelle Schutzanmeldung in ein Urheberrechtsregister gibt es in Deutschland nicht. Zwar gibt es die so genannte Urheberrolle §138 UrhG. Doch die ist nicht mehr als ein Register anonymer und pseudonymer Werke und erschöpft sich in seiner praktischen Bedeutung auf eine mögliche Verlängerung des Urheberrechts gem. §66 UrhG bei Aufgabe der Anonymität oder Offenlegung des Pseudonyms. Ein registerrechtlicher Nachweis für das Bestehen eines Urheberrechts kann so nicht geführt werden, da weder die Berechtigung des Antragstellers an einem bestimmten Werk noch die Richtigkeit der Eintragung der angemeldeten Tatsachen überprüft wird."

Damit dus auch nochmal von nem Anwalt hast...

( http://anwalt-im-netz.de/urheberrecht/urheberrecht-faq.html#wann )

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@TheStone

Nochmal in fett: KEIN Werk ist sofort Urheberrechtlich geschützt. Es muss erst registriert werden!!!!!!!!!!!!!!!

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@xRaCy

Deine Ausrufezeichen ändern auch nichts dran, dass das falsch ist. Wenn du irgendwann mal lesen gelernt hast, kannst du das auch an den links, die ich gepostet hab, rekonstruieren.

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@TheStone

Es lohnt sich nicht mit dir darüber zu streiten. Bye

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@TheStone

Es lohnt sich nicht mit dir darüber zu streiten. Bye

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@xRaCy

"Nein, nicht jedes Stück ist urheberrechtlich geschützt._. deshalb will ich ja herausfinden, ob es überhaupt geschützt ist oder nicht."

Hier ist wieder eine typische Verwechslung.

Es ist richtig, dass nicht bei jedem Stück die Verwendung ohne Genehmigung verboten ist.

Aber trotzdem hat der Komponist Rechte, auf welche er in diesem Falle freiwillig verzichtet.

Zudem darf der Komponist nicht in der GEMA sein, denn diese Mitgliedschaft schließt es aus, ein Lied zur "Freeware" zu erklären.

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