Kann eine Kinderkrippe innerhalb von acht Monaten ihre Preise verdoppeln?

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3 Antworten

Zur Zeit stellen sich etliche Krippen auf die freien Ladenöffnungszeiten um ( Längere Service-Zeit ). Ich kann mir vorstellen, dass also auch erhöhte Kosten entstehen. Eine Begründung zur Erhöhung wird doch mitgeteilt worden sein?

Da muss man unbedingt in den Vertrag schauen, was dort geregelt ist. Selbst die "Ladenöffnungszeiten" dürften keinen wirklichen Grund für eine Erhöhung der Krippenpreise sein. Wenn es eine städtische Krippe ist, muss die Stadt das ja abgesegnet haben - dann dort mal nachfragen. Eine derartge Preiserhöhung würde ich als sittenwidrig einstufen; dafür kann es meiner Meinung nach keinen rechtlich akzeptablen Grund geben. Andere Frage: Haben alle Krippenkinder bzw. Eltern diese Ankündigung erhalten? Ich frage, weil es manchmal eine gängige Praxis der Kita ist, einzelne Eltern zur Aufgabe zu zwingen, weil man sie - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr haben will; und damit das Kind herausdrängen will. Generell würde ich dringend das Gespräch mit dem Absender dieser 100% igen Erhöhung suchen. Wenn das nichts hilft und auch keine nachvoll- ziehbaren Gründe für die Erhöhung genannt werden, dann unbedingt einen Anwalt einschalten (ggf. einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen, um den Anwalt für die Erstberatung bezahlen zu können - der Schein kostet 10 EUR); der wird denjenigen, die eine 100 %ige Erhöhung wollen, schon klarmachen, was Recht und Gesetz ist - oder aber sie wenigstens zwingen, anzugeben, welche Gründe es für diese massive Erhöhung gibt. Und dann kann er immer noch prüfen, ob die rechtlich haltbar sind...

Wie es rechtlich aussieht weiß ich nicht genau.Unsere Kinderkrippe hatte (kurz bevor wir eintraten),einen sehr niedrigen Beitrag.Nachdem sie 4-stellige Schulden hatten (Elterninitiative...), wurde der Beitrag fast ums dreifache auf fast 150 Euro erhöht...

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