kann eine Generalisierte Angstörung mit Depressionen verbunden sein?

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4 Antworten

Hallo Xsharper2015,

es klingt wirklich so als hätte dein Freund eine soziale Angst- bzw. Panikstörung. Als selbst Betroffene kann ich das zumindest herauslesen, weil mir geht es in meinem Alltag ähnlich. Und ja, Depressionen treten gehäuft als Begleiterscheinung auf. Immerhin nimmt auch dein Kumpel wahr, dass seine Ängste dämlich sind, übertrieben, dass er sich selbst im Weg steht etc. - und das führt dann zu Depressionen.
Zudem sind damit oft ein niedriges Selbstbewusstsein und ständige Selbstzweifel verbunden. Im Kopf deines Kumpels laufen vermutlich öfter so Sätze ab wie: "Der Arzt wird dir auch nicht helfen, sicher lacht er dich nur aus, sagt dir, dass du einfach faul bist und mal hoch kommen sollst." - "Was wenn mich beim einkaufen jemand sieht, den ich kenne? Was wenn ich falsch angezogen bin? Wenn ich irgendwas fallen lasse und alle gucken?" etc.

All das sorgt für innere Verkrampftheit und zu Stress und Druck. Ja sogar zu Aggression, meistens gegen einen selbst. Weil während man all das fühlt und denkt - schreit der rationale Teil des Gehirns, dass man ein Vollidiot ist, weil man so was glaubt. Denn der rationale Teil ist sich komplett bewusst, dass diese Ängste haltlos und unwahr sind. Die Menschen beim einkaufen haben Bessers zu tun als über das Outfit von einem Menschen nachzudenken, natürlich wird der Arzt helfen und nicht einfach sagen, dass man faul und verweichlicht ist und wenn man jemanden trifft, den man kennt, dann kennt der sicher auch schon alle Peinlichkeiten von einem, die man sich in diesem Moment leisten könnte. 

Ich kann deinem Kumpel nur dringend raten einen Psychologen aufzusuchen und sich helfen zu lassen. Mit Medikamenten gegen diese Akkutsituation (Schwindel, Kraftlosigkeit, depressive Stimmungslage, extreme Angstreaktionen) und dann in einer Gesprächstherapie aufzuarbeiten woher diese Ängste kommen und wie man ihnen begegnen kann. 
Da diese Termin aber schwer zu bekommen sind und es gut sein kann, dass er eine Weile überbrücken muss, wäre es gut auch einen Termin beim Hausarzt des Vertrauens zu machen und sich dort erstmal medikamentös einstellen zu lassen. 

Mir hat das alles gut geholfen und ich komme in meinem Alltag wieder besser zurecht. Auf einen Psychotermin warte ich zwar noch, aber mit den Medikamenten komme ich erstmal gut klar und freue mich, mich in meiner eigenen Wohnung wieder sicher fühlen zu können und nicht jeden Tag ein heulendes zuckendes Etwas zu sein.

Alles Gute! 

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Die Komorbidität (das gemeinsame Auftreten, der Zusammenhang, die Folgeerkrankung) von Depressionen und Angststörungen ist mehr die Regel als Ausnahme.

Dein Kumpel soll sich unbedingt in fachmännische Behandlung begeben.

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Das kann es alles zusammen hängen , gerade wnen man zwangsgednaken oder enrorme Ängste hat kann einem dies jede lebensfreude nehmen,was einen dann in einer Depression fallen lässt. am besten wnender er sich an einen Psychiater.

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Er hat auf jeden Fall eine Zwangsneurose, due umgeend professionell behandelt werden muss. Ich habe Erfahrung damit und umso länger er wartet desto höher später die Qualen..
Da einw Zwangsstörung aus einer Angststörung entsteht und diese Umstände auch zu Depressionen führen können, kann es seindss er ebenfalls depressiv ist.
Nur kann dich hier niemand absichern, also begleite ihn doch zum Arzt/ Psychologen.

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