Kann eine Arbeitsstelle die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses verweigern und würde diese als Betriebspraktikum an der Uni reichen?

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3 Antworten

 Nach § 109 Gewerbeordnung (GewO) hast du auch bei einem Minijobb nach Beendigung des Arbeitsverhältnis das Recht auf ein Arbeitszeugnis.

Dabei steht dir die Wahl zu, ob es ein einfaches oder ein qualifiziertes Zeugnis sein soll. Als Frist kannst du dem Arbeitgeber  hier 14 Tage setzen.

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@ AnglerAutVollkommen richtig !

Weiterhin darf in einem Arbeitszeugniss keine Negative Wertung drinnen stehn, alternativ kannst du auch selber eins schreiben und Unterschreiben lassen !

VG

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Kommentar von CeliMaus
29.07.2016, 03:51

ja keine negative wertung ist schon kar, aber die haben doch da ihre schlüpflöcher, sodass es trotzdem negativ ist ^^ ich glaube auch kaum, dass die mir das unterschreiben würden, da der chef ein.. naja lassen wir das, er würde es nicht tun! 

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Kommentar von Nightstick
29.07.2016, 20:47

Der zweite Teil des zweiten Absatzes Deiner Antwort ist leider falsch, @Boyker2

Die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses ist die originäre Aufgabe und (bei Anforderung durch den Mitarneiter) Pflicht des Arbeitgebers!

Der Arbeitnehmer hat in keiner Weise Anspruch darauf, sich selbst ein Zeugnis zu schreiben (und unterschreiben zu lassen). Der Arbeitgeber kann dies schlichtweg ablehnen.

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Lass dir ein einfaches Zeugnis ausstellen, wenn du Sorge hast, dass ein qualifiziertes schlecht ausfallen wird

Der AG ist verpflichtet, dir ein Zeugnis auszustellen, auch bei einem geringfügigem Arbeitsverhältnis.

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