Kann eine Aktiengesellschaft einen Käufer ablehnen?

13 Antworten

Hierzu sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen

Der Kauf von Aktien erfolgt regelmäßig von einem anderen Aktionär, da ist das Unternehmen nicht eingebunden. Bei Inhaberaktien erfährt die Gesellschaft nur etwas vom Erwerber, wenn dieser bestimmte Meldeschwellen des Wertpapierhandelsgesetzes überschreitet. Bei den meisten börsennotierten Gesellschaften sind diese Prozentsätze mit etlichen Millionen Investitionsvolumen verbunden. Bei Namensaktien wird die Identität des Käufers im Aktienbuch verzeichnet - ablehnen kann die Gesellschaft den Erwerber grundsätzlich nicht. Bei sogenannten vinkulierten Namensaktien erfolgt die Übertragung nur nach Zustimmung der Gesellschaft, hier besteht die Möglichkeit die Zustimmung zu verweigern. Üblich sind bzw. waren solche Aktien bei Versicherungen, die auf den Nennwert der Aktie nur einen Teil einzahlen ließen, um im Falle eines größeren Versicherungsschadens (z. B. ein Orkanschaden) kurzfristig Mittel generieren zu können. Aufgrund der erforderlichen Solvenz des Erwerbers für den Fall der Nachforderung gibt es den Zustimmungsvorbehalt des Vorstands.

Ein weiterer Fall einer "Ablehnung" einer Übernahne ist der beabsichtigte Erwerb eines Anteils von mehr als 30 % im Zuge eines öffentlichen Kaufangebots. In dem Fall hat der Erwerber seine Absicht dem Vorstand und Aufsichtsrat anzuzeigen. Der beschließt dann eine Empfehlung an die Aktionäre der Gesellschaft, das Angebiot anzunehmen oder nicht. Verhindern kann er aber sowohl ein ungewolltes Angebot als auch die Übertragung der Aktien nicht.

Im Normalfall nicht. Ein Unternehmen gehört ja nicht dem Vorstand, sondern den Inhabern, also den Aktionären. Die können im Normalfall verkaufen an wen sie wollen. In den meisten Fällen weiß der Vorstand auch gar nicht, wem die Aktien gehören, solange die Aktionäre dies nicht selber mitteilen.

Es gibt aber einen Sonderfall. Wenn eine Aktiengesellschaft besondere Aktien herausgegeben hat, die sogenannten Vinkulierten Namensaktien. Bei denen kann die AG einem Kauf widersprechen. Diese sind aber sehr selten. Die Lufthansa hat solche Aktien, aber auch nur Luftfahrtunternehmen aufgrund diverser Gesetze Einschränkungen bei ihren Aktionären haben.

Unwahrscheinlich!

Die einzelnen Käufer werden ja nicht dem Vorstand zur Freigabe/Genehmigung vorgelegt!

Die Masse der Aktienkäufe läuft ja praktisch anonym ab. Nur Deine Bank ist involviert.

Halte ich also für absoluten Quatsch!

Kann der Chef aus der Firma geschmissen werden trotz mehr Anteilen?

Hallo,

Also ganz wichtig am Anfang: ich meine eine AG (Aktiengesellschaft)

ich wollte fragen, ob der CEO eines Unternehmens rausgeschmissen werden kann, wenn er alleine mehr Aktien besitzt als alle anderen zusammen.

Also z.B.: CEO der Firma xy besitzt 80% Anteile an der Firma und wird rausgeworfen.

Wäre das irgendwie möglich??

Wenn ja könnte man dafür sorgen, dass das nicht möglich ist, also das der CEO für immer bleibt und von niemandem rausgeworfen werden?

Mit freundlichen Grüßen, Informatix

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