Kann eine 50-jährige verheiratete Frau(ohne Kinder) per Adoption eines Babyies Elternzeit und damit auch Elterngeld bekommen?

5 Antworten

Kann es sein,dass manche Frauen einer möglichen Kündigung durch den Arbeitgeber auch zuvorkommen wollen,indem sie ein Baby adoptieren.

Du hast ÜBERHAUPT KEINE Ahnung, was eine Adoption bedeutet, und wie sie abläuft, sonst würdest du nicht auf so eine Idee kommen. Es gibt einige Gründe, die zeigen, wie unsinnig diese Vorstellung ist.

  • Ein Kind zu adoptieren ist eine Entscheidung für das ganze Leben.
  • Wenn man ein Kind adoptieren will, dann wird man genau überprüft. Man muß begründen, warum man adoptieren will. "Kündigungsschutz" ist keine Begründung.
  • Die Leute, die ein Kind aus dem Inland adoptieren wollen, warten in der Regel mehrere Jahre, ohne Garantie, daß man wirklich ein Kind bekommt. Es gibt auch Paare, die nie ein Kind bekommen, weil einfach kein Kind freigegeben wurde. Das ist nicht wie einkaufen im Supermarkt.
  • Eine Adoption aus dem Ausland kostet schnell mal 20.000-30.000€ und dauert auch mehrere Jahre.
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Leider muss ich sagen,dass der Durchschnittsbürger/In amoralisch ist.Es ist fast eine Meisterleistung der Natur,dass sie Egoismus(auch hinsichtlich Kinder)moralisch abdeckt.Der Natur geht es aber darum,dass durch Kinder die Fortpflanzung des Menschen gesichert ist und dass Kinder ,wenn sie nun mal geboren sind,auch leben können und nicht zu Tode kommen.Das ist ganz banal.Leider ist es so-betrachtet man den Verlauf von Schicksalen über ein Leben hinweg.

Was ich besonders komisch finde,dass gerade Mütter generell,wenn sie im höheren Alter sind,gar nicht mehr so begeistert sind,von ihren Söhnen und Töchtern,egal ob sie eigene Kinder oder adoptierte Kinder sind.Das gibt zu denken.Ic bin zudem kein Pessimist,sehe aber die Realitäten.Deshalb sind die Ämter auch so vorsichtig.

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Es gibt keine Altersgrenze beim Elterngeld, wer Kinder hat, dem steht Elterngeld zu, egal wie alt. Wieso sollte man denn einem 60 jährigen Vater sein Elterngeld verweigern? Und in Einzelfällen bekommen auch Frauen über 50 noch mal eigene Kinder.

Adoptieren hingegen geht in Deutschland hingegen in dem Alter nicht mehr. Eine Auslandsadoption wäre möglich, aber nicht ganz günstig. Und alles dauert seine Zeit.

Inwiefern man damit einer Kündigung zuvorkommen will, das erstehe ich nun nicht wirklich. Ich denke auch nicht, dass es was bringt, wenn man dann 3 Jahre später gekündigt wird mit 53 und dann mit noch höherem Alter und Kleinkind Null Chancen auf einen neuen Job hätte.

Dafür aber ein Kind, für das man mindestens 18 Jahre zu sorgen hat.

Theoretisch schon, praktisch kann man mit 50 kein Baby mehr adoptieren. Jedenfalls nicht nach dem deutschen Adoptionsverfahren.

Kündigen und ALG 1 kassieren?

Hallo,

folgende Situation:

  • Ich habe einen Job als Büro-Angestellte 300km entfernt
  • Im Mai 2016 ist mein Kind zur Welt gekommen
  • Ich hatte 1,5 Jahre Elterngeld (0,5 Jahre volles Elterngeld, 1 Jahr halbes Elterngeld), ab Oktober endet mein Anspruch auf Elterngeld
  • Elternzeit sind 3 Jahre
  • Homeoffice will Arbeitgeber nicht
  • Eine Krippe steht zur Verfügung zumindest für Teilzeitarbeit
  • Ich suche einen Job, aber auf dem momentanen Arbeitsmarkt wo 150 Bewerbungen und mehr auf eine Stelle kommen ist das sehr schwierig und kann lange dauern
  • Ich bin umgezogen während der Elternzeit und wohne jetzt mit meinem Freund und Vater des Kindes hier zusammen

Was würdet ihr tun? - Kündigen bei der 300 km entfernten Arbeitsstelle und ALG 1 kassieren? Ich habe dann aber eine 3 monatige Sperrfrist in der ich und mein Kind auch nicht krankenversichert sind, richtig? - Oder die Elternzeit weiterlaufen lassen, dann habe ich zwar kein Elterngeld aber Krankenversicherung - Macht sich das ALG 1 schlechter im Lebenslauf als "Elternzeit"? - Bekomme ich überhaupt ALG 1 bei einer Wirtschaftsgemeinschaft

Was würdet ihr tun?

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