Kann ein Vater seine leibliche Tochter vom Erbe ausschließen?

10 Antworten

Nein! Mit der Schufa hat das ganze eh nichts zu tun. Die Tochter ist automatisch Erbe der Mutter geworden; sowas läßt sich nachträglich nicht ausschließen. Eine Belastung des Erbanteils der minderjährigen Tochter am Haus wäre nur mit der Zustimmung des Vormundschaftsgerichtes möglich. Eine solche Zustimmung könnte aber auch nur dann erteilt werden, wenn eine solche Hypothek unverzichtbar dem Erhalt des Vermögenswertes des Mündels dienen würde. Es empfiehlt sich abzuwarten, bis das Kind Vollhjährig ist und dann mit der Tochter entsprechend zu verhandeln.

Ser meint wahrscheinlich nicht Schufa, sondern Grun dbuch

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Der Pflichtanteil bleibt der Tochter immer, dieser kann nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen entfallen, muss dann aber durch das Gericht bestätigt werden. Ansonsten kann der Erblasser per Testament über die Erbmasse verfügen, wie er möchte. Er kann z. B. das gesamte Erbe einer Stiftung vermachen.

Die Stiftung könnte er mit Zustimmung der Tochter, die ja seit dem Tod der Mutter Mitgeigentümerin des Hauses geworden ist geminsam errichten. Nur hier geht es doch um etwas völlig anderes- die Aufnahme eines Hypothekendarlehen!

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Nein, kann er nicht. Das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) sierht vor, dass jedem Kind ein sogenannter Pflichtanteil aus dem Erbe zusteht. Enterbt werden kann man nur aus wichtigen Gründen. Wem das Haus gehört, ist im Grundbuch der Stadt/des Landkreises eingetragen.

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