Kann ein Staat Einwanderungsland und Sozialstaat gleichzeitig sein?

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Es geht beides gleichzeitig, wenn man diejenigen Einwandern lässt, die eine gute Ausbildung vorzuweisen haben, und der Gesellschaft einen Mehrwert erbringen. Das wird z.B. in Kanada, Neuseeland, USA oder Australien so gehandhabt. Deutschland macht das aber genau umgekehrt und nimmt sämtliche Menschen aus aller Welt auf, die über keine Bildung verfügen, wodurch der Sozialstaat logischerweise irgendwann zusammen brechen wird. Da das den meisten bewußt sein dürfte, ist Deutschland für gut ausgebildete Migrationswillige nicht wirklich attraktiv (außer wenn sie persönliche Gründe dafür haben, aber aus wirtschaftlicher Sicht lohnt sich eine Migration in die genannten Einwanderungsländer mehr).

Ich würde Deutschland aber auch eigentlich nicht als Einwanderungsland bezeichnen, da eine Einwanderung nicht wirklich erwünscht ist, vielmehr ist es in einer extrem schwierigen Situation, da es dem Zustrom von illegalen Migranten nicht Herr wird.

hm... da müßte ich mir erst die Begriffe definieren...

mal ohne zu googeln:

Einwanderung = erwünschte Aufnahme von weiteren Menschen, zur Förderung und Unterstützung sowie Erhalt eines bestehenden Systems....

Sozialstaat = höchtmögliche soziale und kostenfreie Angebote für die Bürger....aus dem gemeinschaftlich erwirtschafteten Vermögen

so gesehen, würde sich beides ergänzen.

_____________________________________________________________

btw.:

Probleme könnte es geben, wenn eine "Zuwanderung" erfolgt, die nicht meiner obigen Definition von Einwanderung entspricht......

also wenn "Zuwanderer" kämen, die NICHT:

 zur Förderung und Unterstützung sowie Erhalt eines bestehenden Systems....

förderlich wären

Er kann es, jedoch nur bis zum Erreichen der Toleranzgrenzen (die eigenen Resourcen müssen ausreichen, das gewohnte Kulturgefüge darf nicht beschädigt werden usw.). Je mehr solche Toleranzgrenzen überschritten werden, da wird ein solcher Staat durch ein Widerstandsverhalten aus der eigenen Bevölkerung heraus automatisch immer mehr zum Anti-Sozialstaat.

Was die Mehrheit der Menschen in Deutschland möchte, kann ich nicht beantworten. Die Medien berichten meiner Ansicht nach überwiegend polemisch verzerrt, und die wenigen Menschen die ich kenne (gegenüber den 82 Mio. die da sind) können nichts Repräsentatives darstellen.

Eine echte Mehrheitsmeinung ist schließlich nach Zahlen ausgerichtet und nicht danach, ob wenige am lautesten schreien können. Allenfalls läßt sich einiges an dem ablesen, was tatsächlich breitflächig geschieht.

Das, was man dabei sieht, deutet meiner Ansicht nach eher auf ein schon stattfindendes Überschreiten diverser Toleranzgrenzen hin, wobei es irrelevant ist, ob politische Fehler dazu geführt haben oder eine Mehrheitsmentalität oder äußere Umstände.

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