Kann ein Staat eine Demokratie sein, wenn die Staatsform eine Monarchie ist?

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7 Antworten

Die moderne Demokratie entwickelte sich in der britischen Monarchie. Mit der monarchischen Staatsform läßt sich idealerweise die demokratische Regierungsform verbinden. Deutsche Monarchisten sagen deshalb: Wir setzen der Demokratie die krone auf. Die Niderlande, Dänemark oder Norwegen sind weit demokratischer entwickelt als die Bundeasrepublik Deutschland. Wenn das oberste Staatsamt dem Parteienzugriff entzogen ist, profitieren sogar die Politiker, die wissen, daß sie nach der Staatsspitze nicht greifen können.

nennt sich "konstitutionelle demokratie": das parlament welches die regierung wählt, wird vom volk per allgemeiner gleicher und geheimer wahl zusammengestellt und die jeweiligen monarchen "spielen" den "grüßaugust"= haben KEINE regierungsfunktion, sondern sind nur repräsentanten des staates (ähnlich dem dt. bundespräsidenten.)

Im Jahre 1952 wollten sich die Kommunisten etablieren. Das Bundesverfassungsgericht wurde eingeschaltet und hatte nun die anspruchsvolle Aufgabe die "Mindestvoraussetzungen einer echten(!) Demokratie" zu formulieren. Somit verfügen wir seit dem über eine regelrechte "Scheckliste" an der wir jede angebliche Demokratie bestätigen oder entlarven können. Die Frage des "Präsidenten" (Repräsentation ohne Macht) ist dabei weniger wichtig; vielmehr......... (Internet kennt das" Urteil von 1952 zur Definition der Demokratie. Das sollte ein verantwortungsvoller Lehrer im Unterricht (an Stelle unwichtiger Inhalte des Lehrplanes) vermitteln. Vielleicht fordert das die neue Kultusministerin im Zusammenwirken mit den Kultusministern der Länder.

CHECKLISTE! eine "scheckliste" wäre ein verzeichnis der nummern ausgegebener\empfangener schecks.

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In einer konstitutionellen Monarchie ja. Der Monarch hat dort nur repräsentative Aufgaben. Beispiele: Großbritannien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Spanien ...

In einer absoluten Monarchie hat hingegen der Monarch uneingeschränkte Macht, eine solche kann daher nie eine Demokratie sein. So gab es im Deutschen Kaiserreich (1871 - 1918) zwar einen Reichstag, dieser war aber ohne Einfluss, da der Reichskanzler nur dem Kaiser und nicht dem Reichstag verantwortlich war.

ja sicher es ist ja nur die staatsform eine königreich aber nicht die regierungsform. bei einer parlamentarischen monarchie ist es immer eine demokratie, in der der monarch eine symbolische rolle einnimmt, nämlich die des repräsentativen Staatsoberhauptes.

auch die konstitutionellen monarchien (in europa) sind oft sehr stark demokratisiert. ausnahmen in europa sind liechtenstein und monaco, ansonsten sind alle europäischen konstitutionellen monarchien de facto parlamentarische da der herrscher auf viele seiner rechte verzichtet bzw. sie nicht anwendet sondern als oberster wächter der verfassung gilt. er greift ein wenn es verstöße gegen sie gibt. darum sieht man den konstitutionellen Monarchen als Schutzherrn für sein volk was zum bsp in thailand sehr stark ausgeprägt ist.

nur in der absoluten monarchie ist die demokratie natürlich nicht angewendet(zb.:saudi-arabien) da der monarch uneingeschränkt herrscht. es existiert in der regel zwar ein parlament aber das hat nur beratungsfunktion.

Nicht in einer absoluten Monarchie, allenfalls in einer konstitutionellen, wie z.b. in Großbritannien.

das widerspricht sich.

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