Kann ein Richter ohne Zeugenbefragung entscheiden?

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5 Antworten

Ja, das kann er, sofern die Beweislage eindeutig ist und die Zeugenaussagen nicht benötigt werden.

Vor Gericht sind Zeugenaussagen sehr schwache Beweise, da man nicht davon ausgehen kann, dass die Aussagen wirklich korrekt sind.

Objektive Faktenbeweise sind hier viel aussagekräftiger, da sie nicht der subjektiven Wahrnehmung unterliegen.

Weiter wird vor Gericht sehr viel gelogen, was die Beweiskraft von Zeugenaussagen weiter herabsetzt.

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Wenn der Richter der Ansicht ist, dass die Sache ausermittelt ist udn alle notwendigen Fakten vorliegen, kann er entscheiden.

Vorteil, wurde ein angebotener Zeuge abgelehnt, kann das ein Revisionsgrund sein.

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Er entscheidet selber nach Sachlage und ist natürlich nicht verpflichtet Zeugen an zu hören.

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Nein, wenn Zeugen da sind, dann müssen sie auch angehört werden. Es bedarf guter Gründe, einen Zeugen abzulehnen.

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Interesierter 06.04.2014, 01:12

Das ist nicht korrekt.

Sofern die vorgelegten Faktenbeweise eindeutig sind, bedarf es keiner Zeugenvernehmung.

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Kommt auf die Glaubwürdigkeit an...

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Interesierter 06.04.2014, 01:13

Es kommt vor allem auf die übrigen Beweise an.

In Erbschaftssachen werden Zeugenaussagen kaum benötigt, da die Fakten (Testament/gesetzliche Erbfolge) ja bekannt sind und auf dem Tisch liegen.

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