Kann ein Psychiater einen zwangseinweisen, wenn man mitteilt, dass man Selbstmordgedanken hat?

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5 Antworten

Das führt nicht unbedingt zur Zwangseinweisung. Du darfst mit deinem Psychiater darüber reden. Es kommt darauf an wie akut deine Absichten sind. Es werden zusammen Abmachungen getroffen, es bis zum nächsten Besuch nicht zu tun etc. So wie du es schilderst, kommt es nicht zur Einweisung.

Kann er, wenn du akut gefärdet bist. Rede trotzdem mit ihm, sag das du Hilfe möchtest. Du hast zwar die Gedanken wirst sie aber nicht umsetzen, denn eigentlich willst du leben,aber du brauchst Hilfe. ..Du musst Absprachefähig sein und dich vm akuten Handeln distanzieren können. Dann bestehen gute Chancen das du draussen bleiben kannst.

..Bedenke aber das man dir in der Klinik schnell und direkt helfen kann. Und es ist sicherer, in der Situation.

hopefor91 21.03.2012, 19:47

auch wenn ich ausdrücklich sage,dass ich das nicht möchte ?

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darkCharm 21.03.2012, 19:51
@hopefor91

Es wird nicht helfen,wenn du sagst du möchtest nicht in die Klinik. Du musst dich distanzieren können und Absprachefähig (z.B. Anti-Suizid-Vertrag mit dem Arzt, regelmäßige Termine) sein, dann besteht ne gute Chance.

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darkCharm 21.03.2012, 20:07
@hopefor91

Es ist ein Vertrag mit deinem Behandler, in dem in etwa steht.. ich verspreche mich bis.. nicht umzubringen. Im Falle akuter Gedanken wende ich mich an.. keine Ahnung, ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. N Vertrag damit du dich nicht umbringst und im Zweifel Hilfe holst..

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Wenn er dich für selbstmordgefährdet hält kann er wenn er will dich einweißen lassen das nennt sich im Gesetz selbstschutz...

Wenn du ihm sagst dass du vorhast dich jetzt sofort vor einen zug zu werfen kann er dich einweisen. Aber wenn du nur sagst dass du manchmal gern den wunsch hast zu sterben und oft über selbstmord nachdenkst wird er dich kaum einweisen

wenn der psychiater überzeugt ist, wird er das machen...

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