Kann ein MRT von Becken eine gynäkologische Untersuchung ersetzen?

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4 Antworten

Nein, kann es nicht!

Gynäkologische Untersuchungen sind nötig, denn nur so kann sich der Arzt/die Ärztin ein genaues Bild vom derzeitigen Status der Fortpflanzungsorgane machen.

Man bedenke nur, wenn Abstriche genommen und getestet werden müssen. Ein MRT oder ein Ultraschall ist da sinnlos. Vorstufen von evtl. auffälligen Gewebeveränderungen (bsw. Gebärmutterhalskrebs) können nur mit MRT oder Ultraschall nicht zuverlässig genug frühzeitig diagnostiziert werden.

Ebenfalls werden Pilzerkrankungen und Scheidenentzündungen ebenfalls mithilfe von Abstrichen genau definiert.

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Hallo.
Ich kann dich sehr gut verstehen.
Ich habe auch jedes Mal während der Untersuchung Schmerzen.
Aber ich weiß das die Untersuchung nun mal alle halbe Jahre bei mir gemacht werden muss und das nun mal wichtig ist.
Ich will damit sagen, die Untersuchung ist für niemanden angenehm und für manche Frauen auch schmerzhaft, vielleicht weil man auch innerlich einfach zu verkrampft ist und sich nicht entspannen kann. Aber es dauert nur 2 Minuten und danach bist du froh es doch gemacht zu haben, da du dann Gewissheit hast, ob alles okay ist. Lass dir vielleicht ein ganz leichtes Beruhigungsmittel von deinem Arzt verschreiben. Das kann auch schon helfen. Eine Vollnarkose wird denke ich kein Arzt dafür extra durchführen.

Aber ich denke, du wirst das auch so schaffen! ☺🙂👍

Liebe Grüße. ☺

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Kommentar von CBA123ABC321
30.06.2017, 22:14

Danke, aber bei mir nutzt diese positive Schreibweise leider nicht, zumindest nicht in diesen Fall. Ich kann nicht zum Frauenarzt regelmäßig, wenn die Untersuchung so schmerzhaft ist, aber trotzdem danke. :-( 

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Kommentar von lillyrose91
30.06.2017, 22:21

mh, ich denke mir immer lieber hingehen und für 2 Minuten kurz Schmerzen haben, egal wie schlimm diese sind, als zb. 2 Jahre nicht hinzugehen und dann der große Schreck kommt das man eine schlimme Krankheit (Krebs zb.) oder was anderes ernsthaftes hat.

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Ich habe in einer Arztserie mal den Begriff "Monitor-Syndrom" aufgeschnappt. Soll heißen, dass ein Arzt sich nur auf Geräte verlässt, anstatt seine Augen zu benutzen. 

Ein MRT-Aufnahme ist in so einem Fall unnötig und kostet viel Geld. Wenn du starke Schmerzen hattest, kannst du das deinem Frauenarzt, evtl. auch deinem neuen Frauenarzt, sagen. Er wird dann vorsichtiger sein. 

Ein MRT und ein Ultraschall können viel zeigen. Aber es gibt immer Bereiche, die von Geräten nicht abgedeckt werden. Und dann muss der Gynäkologe eben nachsehen. 

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Kommentar von CBA123ABC321
30.06.2017, 21:51

Ich hatte aber so starke Schmerzen, dass sie die Untersuchung abbrechen musste und gar nicht beenden konnte, daher hilft mir der Ratschlag leider nicht. Danke trotzdem. Aber geht es dann eigentlich nicht unter Kurznarkose, weil die Hautärztin meinte, es ginge. 

Auf jedenfall war ich seitdem 7 Jahre nicht mehr dort und habe jetzt neulich von Außen Ultraschall machen lassen. Es geht halt nicht anders, wenn eine Frauenärztin noch darüber lacht, den Vorschlag mit der Kurznarkose. Außerdem war es noch ein künstliches aufgesetztes Lächeln. :-(

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Kommentar von NetzBeratung
30.06.2017, 21:53

"Monitor-Syndrom" - Dazu hatten wir in der Rettungsschule mal eine Anekdote von einem Dozenten.

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Der Arzt muß das MRt medizinisch begründen. Es ist um ein Vielfaches teurer als eine Untersuchung. Muttermundkrebs wird an Hand einer Gewebeprobe erkannt. Diese wird im MRT nicht entnommen.

Bei einem Ultraschall kann der Arzt den Zustand der Gebärmutter und der Eierstöcke erkennen. Jedoch ersetzt das auch keine Krebsvorsorge.

Such dir einen anderen Frauenarzt. Diese Gewebeentnahme ist eigentlich harmlos/schmerzlos.




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