Kann ein Mensch wenn er wütend wir wirklich mehr Kraft aus sich rausholen?

21 Antworten

Die Stories die über diese Thematik erzählt werden, sind größtenteils Mythen. Wohl jeder hat schon mal von der Mutter gehört, die mühelos einen PKW hochhebt, weil ihr Kind darunter liegt. Das ist natürlich absoluter Schwachsinn und frei erfunden. Genauso kann kein 60 kg-Männchen, der gerade mal mit Mühe sein Körpergewicht heben kann, plötzlich 200 kg heben.

Die meisten untrainierten Menschen sind allerdings nur in der Lage etwa 30-40 Prozent ihrer Muskelfasern gleichzeitig einzusetzen. Ein gut trainierter Kraftsportler im Hochleistungsbereich schafft da schon 60-70% - wenige knapp darüber.

Durch eine starke Ausschüttung von Adrenalin aufgrund von blinder Wut, abgrundtiefem Haß oder Angst kann ein Mensch diesen Bereich erheblich steigern. So gesehen ist man dann tatsächlich um einiges stärker. Geht die Belastung allerdings in Bereiche von 80-100%, sind schwerste gesundheitliche Folgen bis hin zum Tod möglich.

In der Praxis sieht diese adrenalinbedingte Kraftsteigerung etwa so aus. Unser zuvor angeführtes untrainiertes 60 kg-Männchen mit einer maximalen Hebeleistung von 60 kg, würde plötzlich rein rechnerisch 160-200 kg heben können. Ist allerdings blanke Theorie, denn durch die ungewohnte Belastung würden schon beim Wegheben verschiedene Muskeln und Sehnen reißen und es unter Umständen sogar zu Knochenbrüchen kommen.

Ein durchtrainierter Kraftsportler mit einer maximalen Hebeleistung von sagen wir 300 kg, würde sich mit 340-425 kg natürlich nicht in dem Maße steigern. Die Folgen wären aber ebenso fatal.

Ja wenn er Adrelalin freisetzt. Dann gibts ne chemiche Reaktion im Körper und Zucker wird freigesetzt. Das sorgt für ein Energieanschub. Wenn man eine Prüfung schreibt und zu nervös ist, Zuviel Adrelalin freisetzt dann hat man jede menge Energie kann sich aber nicht mehr richtig Konzentrieren

In der Prüfungssituation würde ich nicht Adrenalin-Überschuß vermuten, sondern Angst, folglich Mangel an Lebens-Energie und entsprechend Denk-Blockaden.

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Vielleicht muß er sich nicht mal "aufregen" oder "wütend" sein. Es genügt, wenn er - fest, ohne zu zweifeln - an die Möglichkeit seines Sieges GLAUBT.

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Obwohl es Beweise für hohe Motivationskraft von Emotionen gibt - wenn sie echt sind. Ich hörte von einer Frau, die ein Auto anhob, weil ihr Kind darunter lag. Und immer wieder hört man von unerhörten Leistungen, die Menschen in anderen Situationen vollbringen konnten - unter dem Einfluß von Angst, Liebe, Sinn für Geerchtigkeit...

Wut,Angst (um eine Person)... starke Emotionen bewirken einen Adrenalinausstoß, der vorübergehen das Schmerzempfinden herabsetzt und die Verbrennung in den Muskeln aktiviert. Aber nicht nur, daß man unmenschlich stark sein kann. Es gibt sogar Menschen, die obwohl sie nie schwimmen gelernt haben, plötzlich schwimmen konnten um ihr Kind zu retten. Oder Schwerstverletzte die laut schulmedizin gar nicht mehr bei Bewußtsein sein dürften, schleppten sich Kilometer weit bis sie die Rettung sahen und verloren dann erst ihr Bewußtsein. Der Geist siegt über den Körper.

Der Mensch strengt sich in Angst, Ärger oder Not - Situationen weitaus mehr an.

Seine Kraft geballt, aber auch unüberlegt fokusiert zu bündeln.

Oft kann daraus gerade dieser Moment aber auch ein Moment für falsche Entscheidungen sein.

Für die verängstige, verärgerte oder in Not geratene Person,

dürften sich daraus die Moment Chancen bei 50 : 50 einpendeln.

Ruhige Überlegung in Selbstbeherrschung anstatt unbeherrscht Überkräfte zu entwickeln,

bietet immer die weitaus höheren Chancen.

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