Kann ein Mann, der in Hannover lebt ,in München beerdigt werden?

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4 Antworten

wenn er noch lebt, dann nicht, aber nach seinem Ableben geht das schon

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Das kann man pauschal nicht sagen.

Es hängt von der jeweiligen Friedhofssatzung des Trägers ab.

Friedwald oder so dürfte kein Problem sein, auf anderen Friedhöfen schon.

Am besten in München beim Friedhofsamt anrufen oder einen der Münchener Bestatter fragen.

Schau mal unter http://www.städtische-bestattung-münchen.de/index_kontakt.html und genauer in die Friedhofssatzung:

http://www.muenchen.info/dir/recht/800/800_20150506.pdf

In § 2 heißt es:

"(2) In allen von der Stadt verwalteten Friedhöfen werden Verstorbene bestattet, die

a) bei ihrem Ableben in München ihren Wohnsitz hatten oder

b) ein Nutzungsrecht an einem belegungsfähigen Grabbesitzen oder

c) als Berechtigte gemäß § 20 Abs. 2 aufgrund der Einwilligung des/der Inhabers/in des Nutzungsrechts die Grabstätte belegen können.

Die Bestattung anderer Personen bedarf der Genehmigung der Stadt."

Also scheint es möglich zu sein; es braucht aber offenbar einen Antrag und halt die Genehmigung. Am besten dort anrufen und um eine Genehmigung bitten / bzw. diese schriftlich beantragen. (Kosten?).

Viel Glück!

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Hallo Tantalus4ever, selbstverständlich kann ein Hannoveraner Einwohner in München bestattet werden.

Jede/r kann bestattet werden, wo sie/er dies möchte - außer auf wenigen, meist konfessionellen, sehr kleinen Friedhöfen, wo nur Mitglieder der eigenen Gemeinde bestattet werden.

Die nächsten Angehörigen sollten aber Kenntnis von diesen Wünschen haben - nicht ins Testament schreiben, da das fast immer erst Wochen nach einer bereits erfolgten Bestattung eröffnet wird!

Falls keine Angehörigen da sind - oder nicht damit beauftragt werden sollen (aus welchen Gründen auch immer) - kann bei einem örtlichen Bestatter ein Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen und mit einer Sterbegeldversicherung (z.B.) abgesichert werden, der dann im Todesfall alles Notwendige veranlaßt.

Sollte man sich später irgendetwas anders überlegen, kann man selbst die Verfügungen auch wieder ändern.

Wichtig - kein Geld dem Bestatter direkt geben - geht er pleite, wär' es futsch. Eine, dem Bestatter für den Todesfall abgetretene Versicherung oder ein Sperrkonto zum Zwecke der Bestattung dagegen gingen nicht in die Insolvenzmasse, blieben also erhalten, um einem anderen dann den Auftrag zu erteilen.

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Das kommt drauf an. Mach dich mal auf der Gemeinde schlau

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