Kann ein Makler von einer mit mir mündlich und schriftl. (kein Vertrag) verhandelten Kaufzusage zurücktreten und die ETW einem höher bietenden verkaufen?

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5 Antworten

Der Makler ist ja lediglich "Vermittler". Er nimmt dem Eigentümer gewisse Tätigkeiten ab, wie z. B. Interessenten die Wohnung zu zeigen und so weiter.

Wer am Ende den Zuschlag bekommt entscheidet der Eigentümer selbst.

Der Makler verdient natürlich mehr, wenn die Wohnung teurer verkauft wird und wenn er Interessenten an der Angel hat, die mehr zahlen (wollen), dann sind die interessanter für ihn.

Wenn für Euch der Einsatz eines Statikers wichtig war um zu entscheiden, ob ihr am Kauf der Wohnung interessiert seid oder nicht, dann ist es doch Eure Entscheidung gewesen, diesen kostenpflichtig zu beauftragen.

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Der Makler ist in Deutschland kein Interessenvertreter des Käufers, sondern ein Vermittler. Er geht mit beiden Seiten einen Vertrag ein. Er kann nicht nur, sondern im Rahmen eines Alleinauftrags muss er sogar dem Verkäufer jedes Angebot mitteilen.

Dieser entscheidet letztlich. Dass er die Gelegenheit zur Erhöhung des Angebots gibt, ist sehr fair.

Ein seriöser Makler macht allerdings auch nicht jedes Gepokere mit. Denn ein sicherer und sauberer Abschluss steht doch im Interesse aller Beteiligten im Vordergrund.

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Der Makler ist nur Vermittler. Wenn der Verkäufer sich für einen anderen Interessenten entscheidet, dann kann auch der beste Makler nichts machen. Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Makler eine schriftliche Kaufzusage abgibt, da er nicht entscheidet, an wen die Wohnung verkauft wird.

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Kommentar von Petronella2
04.08.2016, 10:14

Die Zusage des Maklers wurde natürlich in Absprache mit dem Verkäufer erteilt. Der Verkäufer war auch bereit, die Kosten für den Statiker mit uns zu teilen, da wir ihm zugesichert haben, dass dann dem Kauf der Wohnung nichts mehr im Wege steht. Der VK-Preis war auch verhandelt und von beiden Parteien akzeptiert worden.

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Aber selbstverständlich kann der Makler die Interessen seines Auftaggebers wahren!

Ihnen steht es frei, diese Interessenslage durch ein kräftiges Mehrgebot zu Ihren Gunsten zu verkehren.

Immerhin hängt auch das Provisionswohl des Makler vom letztlich beurkundeten Kaufpreis ab.


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wenn du irgendwas in schriftlicher form hast das dir den kauf zusagt, muss der makler sich daran halten

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Kommentar von TrudiMeier
04.08.2016, 10:08

Der Makler meinetwegen, aber der Verkäufer? Der enscheidet ja letztendlich an wen er verkauft.  Und warum soll ein Verkäufer etwas für 50 € verkaufen, wenn er 500 € kriegen kann? Nur weil der Makler, der nicht Eigentümer ist, vorschnell eine Kaufzusage trifft?

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