Kann ein Klassenlehrer einen Nachsitztermin in das nächste Schuljahr verschieben?

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5 Antworten

Wer den Ratschhlägen und Empfehlungen von Kuhlmann26 folgt, wird es im Leben weit bringen! GW!

Zunächst muss man zuerst mal die Meinung des Lehrers hören, was überhaupt zu diese Reaktion geführt hat, aber einige Ratschläger hin, haben schon eine vorgefertigte Meinung, dass man sich den "Spielchen" des Lehrers natürlich widersetzt. Mannomann!

Jedes Ding hat zwei Seiten. Hier ist im wiederholten Fall nicht die Frage" "Darf der Lehrer das?", sondern "Durfte ich, der Schüler, das, worauf der Lehrer  mir Nachsitzen aufgebrummt hat?"

Wenn alle Anweisungen von Lehrern, Ausbildern und Chefs "Spielchen" sind, die man ignorieren kann, dann landet man schnell bei Hartz 4.

Der kann das Nachsitzen sogar am Samstag stattfinden lassen, daher ist es auch kein Problem es nach den Sommerferien zu machen.

Logisch, geht natürlich.

Pädagogisch macht das zwar weniger Sinn, aber gehen tut es problemlos. 

Es ist doch völlig egal, ob der Lehrer das kann (darf). DU entscheidest, ob Du die Erziehungsspielchen des Lehrers mitspielst. Wenn Du nicht zum Nachsitzen gehst, dann kann der Lehrer nicht. Wenn Du hingehst, dann kann er.

Früher konnten (durften) die Männer ihren Frauen verbieten zu arbeiten. Das Gesetz lies das zu. Wenn die Frauen darauf gewartet hätten, dass die Männer das Gesetz ändern, würden sie heute noch fragen müssen.

Wenn man sich auf das Spiel des Lehrers einließe, könnte man folgendermaßen argumentieren. Eine Erziehungsmaßnahme soll dem Schüler sein Fehlverhalten verdeutlichen. Was nutzt es, wenn die Maßnahme dem Fehlverhalten nicht sofort, also zeitnahe folgt? Ihre Wirkung verpufft.

Du wirst Dich im nächsten Schuljahr möglicherweise überhaupt nicht mehr an Dein Verhalten, welches der Lehrer als falsch interpretiert hat, erinnern. Im nächsten Jahr fragst Du Dich, was der ganze Qutsch soll. Und der Lehrer hat sich vermutlich eine Notitz gemacht, weil auch er den Vorfall sonst wieder vergessen würde. Wenn man etwas vergisst, war es nicht wichtig.

Abgesehen davon kannst Du natürlich erst einmal prüfen, ob das Nachsitzen überhaupt rechtens ist. Du kannst den Lehrer auch fragen, was Du während des Nachsitzens machen sollst. Es heißt in einigen Bundesländern nicht umsonst »nacharbeiten« und nicht mehr »nachsitzen«. Stumpfsinniges Rumsitzen oder stures Abschreiben schwachsinniger Texte (Schulordnung u. ä.) zählen nicht zu den sinnvollen pädagogischen Maßnahmen.

Wie gesagt, Du kannst Dich auf das pädagogische Niveau des Lehrers begeben, musst es aber nicht. Du kannst den ganzen Zirkus genauso gut auch ablehnen. Ich würde das tun.

Gruß Matti

Du wirst Dich im nächsten Schuljahr möglicherweise überhaupt nicht mehr an Dein Verhalten, welches der Lehrer als falsch interpretiert hat, erinnern.

Du unterstellst hiermit dem Fragesteller ja eigentlich Vergesslichkeit oder Dummheit. Er ist ja kein Hund, der sein Fehlverhalten in der nächsten Sekunde vergisst und nicht weiß wofür er bestraft wird.

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@Jack98765

Du unterstellst hiermit dem Fragesteller ja eigentlich Vergesslichkeit oder Dummheit.

Nein, ich unterstelle keine Vergesslichkeit und was fehlendes Erinnern mit Dummheit zu tun haben soll, erschließt sich mir schon mal gar nicht.
Das Wort "möglicherweise" verdeutlicht, dass es sich in keinem Fall um eine Unterstellung handelt, sondern um eine Möglichkeit.

So lange wir nicht wissen, worin das Verhalten bestand, was zur Forderung des Nachsitzens geführt hat, wissen wir auch nicht, ob es sich überhaupt um ein Fehlverhalten gehandelt hat. Vielleicht ist sich der Fragesteller dessen überhaupt nicht bewusst.

Wenn jemand seine Hausaufgaben "vergisst", verdeutlicht das nur, dass dieser jemand Unwesentliches (Hausaufgaben) von Wesentlichem (eigene Interessen) zu unterscheiden vermag. Hier liegt Klugkeit vor; also das ganze Gegenteil von Dummheit.

Hausaufgaben mögen für einen Lehrer von größter Wichtigkeit sein, gehört es doch zu seinen beruflichen Aufgaben, diese zu kontrollieren. Für den Schüler sind sie so überflüssig, wie beispielsweise Sand in die Wüste zu kippen. Sie nicht zu erledigen oder sie zu vergessen, ist demnach ausgesprochen klug.

Das in der Schule versucht wird, einem das Gegenteil einzureden, ändert nichts an den nachprüfbaren Fakten.

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Kann er

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