Kann ein Kind Unter diesen Umständen "normal" werden(Siehe Beschreibung)?

25 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, so im groben und ganzen klingt das alle sehr lieblos und abfällig/respektlos gegenüber dem kind. Was du machen könntest, wäre zu versuchen deine Sichtweise auf die Dinge zu ändern.

Dein Körper wird sich in der Schwangerschaft enorm verändern, nicht nur der Umfang wächst, sondern auch Brustwarzen verändern sich, Dehnungstreifen können auftreten, etc. Dein Körper wird mit hoher Warscheinlichkeit nach der Geburt und im ersten Jahr nicht wie davor sein. Ich stille jetzt seit einem Jahr, wiege weniger als vor der Schwangerschaft (19J/49kg/163cm) und habe eigentlich genau den selben Körper wie vorher, nur die Brüste sind noch ein wenig größer.

Jedoch meine ich auch, das Stillen und Arbeiten sich miteinander vereinbaren lassen. Ich gehe seit mein Kind 9 Wochen alt ist, jeden Tag unter der Woche von 7 bis 16/17 uhr zu meiner Ausbildung und während diesere Zeit hat mein Freund auf unsere Tochter aufgepasst (sie ist jetzt ein Jahr alt und geht in die Kita).

Ich habe auch immer geglaubt das ich eine Abneigung zu Kindern, egal ob Baby oder Kind habe und ich würde auch immer noch behaupten das es sich größtenteils immer noch so verhält. Ich glaube aber auch , das es vielleicht daran liegt, dass man sich nicht mit ihnen auseinandersetzt bzw. kennen lernt. Zu meinem eigenen Kind habe ich aber keine Abeigung, sondern liebe sie wirklich (obwohl ich mir vorher nicht hätte vorstellen können das es so früh schon richtig geht).

Wenn du ein Kind für deinen Partner/Familie bekommen möchtest, solltest du es mit Respekt, Fürsorge und Nachsicht behandeln.

Ein Baby/Kleinkind wird immer wieder, lange und unregelmäßige Phasen haben in denen es Unerträglich erscheint und auch mal "nerven" kann. Damit solltest du auch umgehen können und es dann nicht "abschieben" etc.

Aber im Moment würde ich an deiner Stelle noch ein bisschen warten und an der emotionalen Reife dieses Spektrums arbeiten. Dann wirst du auch von selbst sehen, was für dich/euch das richtige ist.

Schönen Abend noch.

Geplant wäre es für mich ohnehin erst mit 30. 

Ich hätte das Problem, dass ich vom ersten Tag der Schwangerschaft bis zum letzten Tag der Stillzeit nicht Arbeiten könnte (sollte ich einen Job in dem Bereich bekommen in dem ich studiere) weil ich dann im Labor sein würde. Im Labor sind keine Schwangeren und stillenden Mütter zugelassen und die Chemikalienbelastung halte ich für überflüssig und muss das dem Kind echt nicht auch noch antun (scheint ja wohl mit mir gestraft genug zu sein).

Ich mag deine Ansichten und fühle mich, als könnte ich mich in dich hinein versetzten. Ich hoffe ich werde noch ruhiger was meine radikalen Ansichten betrifft, so ein Hass bzw. Abneigung ist ja auch immer eine Belastung im Leben.

Du hast mir echt Hoffnung gemacht, dass noch alles gut gehen kann vielen Dank dafür.

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@shizoMiststueck

Du bist die einzige die distanzierte an diese Frage herangeht. Alle anderen sind so total emotional, betroffen und empört.

Außerdem bist du die einzige die auch mal an die Fragen im Text geachtet hat.

Ich habe großen Respekt davor, wie du dein Leben hin bekommst obwohl es dir zumindest ein bisschen so ergeht wie mir.

Dafür nochmal vielen Dank.

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Ich habe mir hier gerade die Frage, Antworten und Kommentare durchgelesen und muss sagen, dass ich echt geschockt bin. 

Es gibt nichts schlimmeres als eine Mutter, die ihre Kinder nicht liebt. Ich spreche aus Erfahrung. Jedes Kind will von seiner Familie, besonders von der Mutter, geliebt werden. 

Warum will dein Partner denn nur unbedingt eine oder zwei Töchter? Warum keinen Sohn? 

Meiner Meinung nach solltest du keine Kinder kriegen, auch wenn dass die Trennung bedeutet. Du musst glücklich sein. Nicht dein Partner. Denkst du das er dich immer noch lieben würde, wenn du kalt und gefühllos gegenüber deinen Kindern bist? 

Ich glaube, dass du es bereuen würdest. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber irgendwann.

Außerdem, finde ich, die Idee mit dem Psychologen gut. Solltest du vielleicht mal ausprobieren.

LG 

Das sind sehr interessante Aspekte die du da nennst. 

Wenn du aus Erfahrung sprichst, dann meinst du wohl, dass deine Mutter dir auch nicht die Zuneigung gegeben hat. Bereust du es denn deswegen auf der Welt zu sein oder bist du gerne am leben?

Mein Partner sagt Frauen sind die besseren Menschen, außerdem findet er Mädels niedlicher. 

Den Aspekt der Beziehung mit Kindern habe ich noch nicht betrachtet, dass das Kind einen schlechten Einfluss auf die Beziehung hat, danke für diese Anregung.

In manchen Situationen wünsche ich mir tatsächlich einen Psychologen. Ich empfinde den Hass und die Abneigungen die ich in meinem Leben mit mir rumschleppe als belastend.

Danke für deine Antwort.

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@shizoMiststueck

"Ob ich es bereuen auf der Welt zu sein?"

Sagen wir mal so, ich bin 17 Jahre alt, hatte einen Burnout, jahrelange Depressionen und Ängste. Früher habe ich mich geritzt und hatte Selbstmordgedanken. Jetzt nachdem ich eine Therapie hinter mir habe, geht es mir besser. Das alles fing teilweise deswegen an, weil ich dachte, dass meine Mutter ihren Partner lieber hat als mich und ihre Gefühle mir gegenüber nicht gut rübergebracht hatte. Die Schuld an meiner Erkrankung lag aber nicht nur an meiner Mutter, sondern auch an der Schule und anderen Dingen. 

Zusammengefasst: ich habe es jahrelang bereut zu leben, habe mich oft gefragt, warum ich und nicht andere, die leben wollen. Mittlerweile freunde ich mich mit dem Leben wieder an. Meine Kindheit war keine glückliche. 

LG 

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@shizoMiststueck

Mein Partner sagt Frauen sind die besseren Menschen, außerdem findet er Mädels niedlicher.

Also würde dein Partner definitiv keinen Sohn wollen, nur eine Tochter? Wenn du mich fragst, ist keiner von euch in der Lage, Eltern zu werden. Dein Mann sieht ein Kind nur als niedliche Bereicherung, du weißt jetzt schon, dass du es nicht lieben wirst. Wenn die Liebe zum Kind nur von seinem Äußeren oder dem tadellosen Verhalten abhängt, ist es eindeutig die falsche Idee, dieses Kind zu bekommen.

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@shizoMiststueck

Die Einstellung deines Partners finde ich sehr hinterfragenswert.

Kann es sein, dass dein Hass und deine Abneigungen durch sehr negative Erfahrungen mit Menschen und insbesondere Männern entstanden sind?

Meinst du, du neigst unbewusst dazu, Männer auszusuchen, die dir schaden und dich ausnutzen?

Es muss hier natürlich nicht so sein, aber: Es gibt in sehr seltenen Fällen Pädophile, die Töchter für ihre eigenen sexuellen Zwecke möchten.

Wenn dein Partner dir nur eine Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft macht, wenn du ein Mädchen und nicht etwa einen Jungen bekommst, dann frag ich mich zumindest wirklich, was hinter so einer krassen Einstellung stecken kann.

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@Mirarmor

Du überinterpretierst ein wenig. Schalt mal bitte einen Gang runter. Mein Partner wünscht sich Kinder und bevorzugt Mädchen weil er Frauen für die besseren Menschen hält. Mit einem Jungen könnte er sich abfinden. Da aber nur er den Kinderwunsch hat will ich es auch direkt richtig machen und keine halben Sachen. Die Präimplantationsdiagnistik ist meine Entscheidung.
Ich hatte eine sehr schöne Kindheit und mag Kinder nicht seit ich denken kann

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Hallo,

Du bist 22. Du hast noch  Zeit solche Entscheidungen zu treffen und auch bevor du ein Kind bekommst, Karriere zu machen. Vielleicht ändern sich deine Ansichten in fünf Jahren. Oder auch die Sitiation mit deinem Partner.

ABER wenn du keinen Kinderwunsch hast, solltest du kein Kind bekommen. Das kann fatale Folgen für dich, aber auch  für dein Kind bedeuten. 

Die Mutter ist die primäre Bezugsperson  für das Kind. Erst später nimmt auch der Vater diese Rolle ein. Das Kind  lernt durch die primären Bezigspersonen, das Urvertrauen. Ohne Urvertrauen können Menschen keine Bindungen eingehen, sind unter  Umständen sozial unsicher, soetwas kann bis zu einer psychischen Auffälligkeit führen. Wenn du als Muttet nicht von Anfang an mit dem Kind in liebevolle interaktion trittst, kann das zu zahlreichen Entwicklungsstörungen oder Bindungsstörungen des Kindes führen.  

Aber auch für dich kann ein ungewolltes Kind Folgen haben. Eine davon wäre die so genannte Wochenbett Depression. In deiner Familie kann es zu Konflikten kommen, dein Partner und  deine Eltern werden Bemerken, dass zwischen dir und deinem Kind etwas nicht stimmt. Als Mutter lasten Erwartungen deiner Familie und der Gesellschaft auf dir.

Das ist ein so Komplexes Thema. Du solltest dich beraten lassen. Am besten von einem sythemischen Berater. Weil dein "System" Familie und Partner in das Problem involviert sind.

Mein Ratschlag an dich: Bitte, achte auf dich und deine Bedürfnisse. Achte darauf, was du leisten kannst und willst. Wenn du dich für ein Kind entscheidest, dann musst du 100 prozentig dahinter stehen und dir über die große Verantwortung bewusst sein.

Ich wünsche dir alles Gute!

das ist eine sehr hilfreiche Antowort. Vielen Dank

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