Kann ein Kind Blutgruppe Rhesus negativ haben , enn beide Eltern Rhesus positiv haben?

3 Antworten

Hallo, ich möchte durch Eizellspende schwanger werden. Die Spenderin hat Blutgruppe O- . Ich bin A- und mein Mann ist A+. Meine Frage: falls wir die Eizellspenderin O- annehmen und das Kind O- wird, müssen wir trotzdem das Kind für die Zukunft aufklären wodurch auf die Welt gekommen ist? Oder wäre die Möglichkeit das Kind auf ganz normaler SS, auch O- geworden? Vielen Dank im Voraus für jeden Rat da ich nicht viele Ahnung habe.

Ja, das kann durchaus vorkommen. Wenn beide Eltern Rhesus-Positiv sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind Rhesus-Negativ ist in Mitteleuropa ungefähr 18,5%.

Der Rhesus-Faktor wird durch ein Gen mit zwei Allelen (einander entsprechende Erbanlagen homologer Chromosomen) vererbt. Das zentrale Merkmal hierbei ist die Bildung eines Antigens (Rhesusfaktor) auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen (D-Antigen):

Rhesus-positive Menschen (Rh+) besitzen dieses Antigen D. Rhesus-negative Menschen (rh-) besitzen dieses Antigen nicht, jedoch die Fähigkeit zur Bildung von Anti-D-Antikörpern.

Diese Eigenschaft wird durch zwei Allele bestimmt:

D - (dominant) - führt zur Antigen-D-Bildung

d - (rezessiv) - kein Antigen-D

Klare Antworten unter:

http://www.9monate.de/rhesusfaktor.html

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