Kann ein Inkassounternehmen Mahngebühren eintreiben? Die Ware ist längst bezahlt,.

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3 Antworten

Da du schon in Zahlungsverzug warst schuldest du prinzipiell auch den Verzugsschaden.

  • Mahngebühren von 2,50 € pro Mahnschreiben (an den Gläubiger)
  • Zinsen (5% über Basis auf den Tag genau gerechnet auch an den Gläubiger)
  • nichts ans Inkassobüro.

Mahngebühren sind gemäß aktueller Rechtssprechung nur in Höhe von 2,50 Euro pro Mahnschreiben als angemessen anzusehen. Das wären in deinem Fall 25 Mahnungen und das wird kein Gläubiger, so hartnäckig er auch ist, machen!

Fordere den Gläubiger, nicht den Inkassodienstleister!, auf, dir eine Forderungsaufstellung zuzusenden. Sofern Mahngebühren von über 2,50€ berechnet wurden, überweist du bitte die Anzahl der Mahnungen x 2,50€ und sendest dem Gläubiger einen Widerspruch bzgl. der zuviel erhobenen Mahngebühren.

Der Inkassodienstleister bekommt sodann ebenfalls einen vollumfänglichen Widerspruch mit dem Hinweis, dass weitere Mahnungen zwecklos sind und durch dich keine Zahlung erfolgen wird.

Nach 2-3 bösen Briefen schläft die Sache ein.

25 Mahnungen !!

Nicht mal der Dalai Lama hätte so viel Geduld :-))

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"Rechtens" ja - allerdings nicht mal ansatzweise durchsetzungsfähig

Wie unten erwähnt pro Mahnbrief € 2,50 unangekündigt an das versandhaus überweisen

Zweckgebunden : Im Überweisungsträger unter Verwendungszweck : Deine Kundennummer xyz / Mahngebühren

Gegenüber dem Inkassobüro würde ich wie folgt schriftlich retournieren :

Sehr geehrtes Inkasso Team,

ich weise die Forderung vollumfänglich zurück - Weitere briefe Ihres hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen - Mit der Weitergabe meiner daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden - Ich untersage die Kontaktaufnahme per telefon

Schläft ein

Eine Klage deswegen ist absurd

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