Kann ein Hund eine echte Therapie für den Menschen sein?

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10 Antworten

Wenn man jemanden hat der wirklich Probleme hat, kann ein hund eine stützte sein, aber nicht die komplette Hilfe. Ein Hund ist kein Allheilmittel aber eine kleine Unterstützung. 

Hilfe muss man sich anderweitig suchen, auch weil es sonst zu viel für den Hund werden kann wenn man seine komplette Last auf ihn stützt. 

Mir geht's genau so. Wenn mein Hund schwanzwedelnd ankommt, bin ich automatisch gut drauf. Das Gassi gehen und die Beschäftigung mit ihr, tun mir gut. Wenn's meinem Hund gut geht, geht's mir auch gut.

Allerdings sehe ich es genauso wie Luka. Aus einer richtigen Depressionen kann ein Hund seinen Halter nicht rausholen. Wenn man psychisch krank ist, braucht man ärztliche Hilfe. 

Hi,

klar ein Hund kann für eine Therapie gut als Türöffner und Medium genutzt werden, gibt ja nicht umsonst Therapiehunde oder Besuchshunde. :)

Eine Therapie können die allerdings nicht ersetzen, aber sie können dafür sorgen das Menschen sich öffnen und eher bereit sind eine Therapie auch mitzumachen.

Hunde, und allgemein Haustiere, KÖNNEN bei psychischen Erkrankungen eine Unterstützung sein, sie ersetzen aber KEINE Therapie! Sie können aber genauso gut zu einer Belastung werden. Deshalb bin ich absolut dagegen "nur" wegen einer solchen Erkrankung einen Hund/ein Haustier anzuschaffen. Dann sollte man lieber eine tiergestützte Therapie in Betracht ziehen oder sich als Gassigänger im Tierheim anbieten. 

Ich bin ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob ich ohne meine Hunde noch hier wäre. Aber ich hatte auch Zeiten, in denen ich sie weggegeben hätte, wenn ich mich allein um sie hätte kümmern müssen. Ganz einfach, weil ich ihnen nicht gerecht werden konnte. So hätten sie meinetwegen leiden müssen, was wiederum mich noch mehr runtergezogen hat. 

Hunde regen beim Menschen die Oxytocinausschüttung an. Ein Glückshormon, welches auch in den Zitzen der Mutterhündin gebildet wird, um die Bindung zwischen ihr und den Welpen zu stärken und für ihr Wohlbefinden zu sorgen.

Dieses Oxytocin sorgt außerdem dafür, dass der Cortisol-Spiegel (Stresshormon) beim Menschen sinkt.

Also ja. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Hunde uns Menschen gut tun. Deshalb werden sie auch in vielen therapeutischen und medizinischen Berufsfeldern eingesetzt. Bspw. in der Physio- und Psychotherapie. Therapiehunde sind schon lange kein Fremdwort mehr.

Ich kenne das auch so von meiner Katze, dass ich es als wohltuend empfand, wenn sie neben mir im Bett geschlafen hat... oder wenn ich mit ihr spielen konnte oder streicheln während ich mir einen Film oder eine Serie angesehen hab... Generell, dass sie eben immer irgendwo da war und man öfter mal was zusammen zu tun hatte, fand ich sehr angenehm. Manchmal kam sie auf mich zu und manchmal ich auf sie. 

Bei Hunden dürfte es ähnlich sein - sie sind immer da - man kann was mit ihnen zusammen machen... spielen... streicheln... spazieren... 

Kommt auch auf den Hund/die Katze an - und welche Erfahrungen die bisher in ihrem Leben gemacht haben... Wenn es mehr gute Erfahrungen waren wird es so sein wie oben geschrieben. 

Kurze Antwort: Ja. Du solltest es aber bei einem Hund belassen und nicht den Fehler begehen, Dich nur noch im Hunderudel wohl zu fühlen. Als Hundehalter (eines Hundes) kenne ich mittlerweile genug Leute, die von vier oder noch mehr eigenen Hunden umgeben sind, sich dabei wohl fühlen, aber sonst kaum noch soziale Kontakte zu menschlichen Artgenossen haben. Manche reduzieren sogar ihren Job nur wegen der Hunde.

Mein Hund merkt auch, wenn es mir elendig geht und er ist eine große Stütze für mich. Dennoch ist und bleibt er ein Tier, welches ich nicht  überfordern darf und kann. Wenn Dein Hund ständig als Dein Therapeut arbeiten muss, braucht er genauso Ausgleich, um selbst keine Probleme zu entwickeln. Bei Therapiehunden ist die Arbeit streng von der Freizeit getrennt.

Kurzfassung ja sogar über Forschung erwiesen.

da gibt es einen Vers 

“Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

(unbekannt)

ja , ich sehe das auch so 

lieben Gruß

Ja natürlich. Geht es mir mit meinem Hund genauso.

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