Kann ein gutartiger Tumor nach 20 Jahren ohne Medikamenten und OP trotzdem sichtbar werden und Tödlich werden?

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3 Antworten

Manchmal kann es bei Krebsgeschwüren den Anschein erwecken beseitigt worden zu sein, in Wirklichkeit begeben sich die befallenen Zellen aber in eine Art Ruhezustand(sie hören auf, sich zu vermehren und unterlassen jede Vorgänge), weshalb Zellgifte oder Zytostatika nicht wirken. Nach 20 Jahren zum Beispiel können diese Zellen wieder 'erwachen'(fangen wieder an zu arbeiten und sich zu vermehren), was man dann Rezidiv oder Rückfall nennt.

Es wäre also gut, sich regelmäßig untersuchen zu lassen, wenn man schon einmal onkologisch erkrankt war, da solche Rezidive sehr häufig auftreten und sowas meist nicht zu unterschätzen ist.

Lg.

weshalb Zellgifte oder Zytostatika nicht wirken


Bei gutartigen Tumoren werden in aller Regel gerade KEINE Zellgifte / Zytostatika angewendet - sie würden auch kaum bis gar nicht wirken - und das nicht, wegen irgendwelcher Ruhezustände!


Und mit benignen Tumoren ist man eben nicht onkologisch erkrankt ...

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Tumor heißt Geschwulst. Eine Geschwulst heißt so, weil sie eine sichtbare (spürbare) Schwellung ist. D.h. erst nach dem Sichtbarwerden kann man von einem Tumor sprechen.

Dieser "gutartige" Tumor wächst und wächst und wächst . . . Und ist dann nicht mehr "gutartig", weil er andere Organe einengt und verdrängt. Und natürlich kann die Sache dann tödlich enden. 

Es wäre also Dummheit, diesen "gutartigen" Tumor nicht zu operieren. Medikamente gegen diese Art Tumor sind mir nicht bekannt. 

Zur Erinnerung: "bösartig" heißt ein Krebs, der Metastasen bildet.

*ein bösartiger(maligner) Krebs ist ein Geschwulst(also eine abnormale Ansammlung von Geweben), das in ein anderes Gewebe infeltriert(also eindringt). Der gutartige Krebs hingegen dehnt sich aus und gewinnt an Volumen, dringt jedoch in kein Gewebe ein(kann aber genauso erhebliche Schäden anrichten)

Zusammengefasst:

gutartiger Tumor: ein sich ausdehnendes Geschwülst(expansives Wachstum)

bösartiger Tumor: ein eindringendes Geschwülst(invasives Wachstum)

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@merunav

"bösartiger Tumor: ein eindringendes Geschwulst (invasives Wachstum)".
Eine seltsame Theorie hast du da aufgestellt. Von woher soll der Tumor wo eindringen?

Wenn eine Krebsgeschwulst ( von "schwellen"!) in der Niere entsteht, wächst sie lange, lange, lange und dehnt sich dabei aus. Wenn sie über die Niere hinauswächst, wächst sie nicht z. B. in die Milz hinein, sondern verdrängt die Milz, denn der Tumor ist ein einheitliches, zusammenhängendes Gebilde mit zentraler Blutversorgung. 

"abnormale Ansammlung von Geweben". Nein, nein, der Tumor ist ein +- wohlgeordnetes Gebilde mit zentraler Versorgung, hat ein eigenes Gefäßsystem aufgebaut. Und wenn er mal ein paar Zellen verliert, nennt man das Metastasen. Die wachsen anderswo weiter. Dann nennt man ihn bösartig.

Was ich zum "gutartigen" Tumor geschrieben habe, ist medizinisch völlig korrekt.

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@Rudolf36

Eine seltsame Theorie hast du da aufgestellt. Von woher soll der Tumor wo eindringen?


Wenn eine Krebsgeschwulst ( von "schwellen"!) in der Niere
entsteht, wächst sie lange, lange, lange und dehnt sich dabei aus. Wenn
sie über die Niere hinauswächst, wächst sie nicht z. B. in die Milz
hinein, sondern verdrängt die Milz


Quark!

Selbstverständlich kann ein (hier) Nierenkarzinom in die Milz infiltrieren, genauso wie in den Muskel (Psoas) und auch in die Wirbelsäule - ein solcher Fall lag vor wenigen Wochen bei uns in der Tumorkonferenz vor, leider.

Ähnliches gilt für die meisten bösartigen Tumore ("Krebsgeschwulst"), nämlich daß sie ihre Umgebung einschl. benachbarter Organe infiltrieren und sich auch dort -per kontinuitatem(!) ausbreiten.

Und "nebenbei" können sie meist auch Metastasen verursachen.

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Eigentlich nicht. Aber an der Wurzel von Zysten am Eierstock und in der Brust kann sich nach Jahrzehnten ein bösartiger Tumor bilden.

Ich kenne dazu mehrere Beispiele. Zysten sollte man wegmachen lassen.

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