Kann ein Friseurladen ein Ein-Euro-Job anbieten?

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5 Antworten

Träger solcher 1-€-Jobs sind Kommunen, Verbände der freien Wohlfahrtspflege (Caritas, AWO etc), manche Bildungsinstitute oder gemeinnützige Vereine.

Gewerbliche oder Dienstleistungsbetriebe sind davon prinzipiell ausgeschlossen, damit nicht reguläre Arbeitsplätze mit den 1-€-Jobs gefähdet werden. Soweit die Theorie...

In der Praxis werden aber häufig in den Trägern selbst 1-€-Jobber auf regulären Stellen eingesetzt (sehr beliebt ist der Personalersatz bei den kommunalen Gartenbauämtern...). Manchmal kommt es noch dicker: bei uns hat die AWO ziemlich eins aufs Dach bekommen, als heraus kam, dass sie sich mit den 1-€-Jobbern bei regulären Ausschreibungen im Garten-Landschaftsbau beteiligt hat und natürlich unschlagbar günstig kalkulieren konnte.

In einem Frisörgeschäft dürfen also prinzipiell keine 1-€-Jobber eingesetzt werden.

Wie schon zahlreich bemerkt, darf der Friseursalon keinen 1-EUR-Job anbieten. Aber wenn die Chefin wenigstens 1 EUR/h locker machen würde, wären das für einen Monat zumindest 160 EUR als "Praktikumsentschädigung". Die meisten Firmen zahlen nichts für ein Praktikum. Aber länger als 4 Wochen würde ich soetwas nicht machen, sonst gewöhnzt sich die Chefin an die billige Arbeitskraft.

Kein Betrieb darf die sogenannte 1 Euro-Jobs anbieten. Diese Jobs werden nur von der ARGE vermittelt und sollten in der Regel aus Tätigkeiten bestehen, die keinem anderen die Arbeit wegnehmen. Also Unkraut zupfen und ähnliches.

nein!! 1 € Jobs sind an die öffentliche Betriebe gebunden. LG Lotusblume

was meinst Du mit nein?

>Ist das möglich oder können nur bestimmte Betriebe das anbieten?<

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1 € Jobs dürfen nur von der "öffentlichen Hand" angeboten werden.

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