Kann ein Fliekraftantrieb wie folgt funktionieren?

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2 Antworten

Nein.

Die Flüssigkeit muss an der Übergangsstelle von dick nach dünn beschleunigen und an der gegenüberliegenden Übergangsstelle von dünn nach dick wieder abbremsen.
Dadurch entstehen zwei zusätzliche Kraftkomponenten, die deine unterschiedlichen beiden Fliehkraftvektoren genau wieder kompensieren.

Und mal von diesen Details abgesehen. Nette Idee. Aber die universelle Gültigkeit des Impulserhaltungssatzes würde einen reaktionslosen Antrieb prinzipiell nicht zulassen.

Fuxer88 28.07.2016, 00:45

Mist :( ja klingt plausibel. Und wenn man das mit gas machen würde das man an übergang von dick zu dünn ganz schnell herunterkühlt und auf der anderen seite aufheitzt ? 

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popeletta 28.07.2016, 01:01
@Fuxer88

So ein perfektes geschlossenes System wäre praktisch unmöglich.

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WeicheBirne 28.07.2016, 11:12

Dadurch entstehen zwei zusätzliche Kraftkomponenten, die deine unterschiedlichen beiden Fliehkraftvektoren genau wieder kompensieren.

Wieso das denn? Die "Beschleunigungs-" und "Abbrems-"kraft zeigen beide in die Richting des stärkeren Fliehkraftvektors. Für eine Kompensation müßten sie in die entgegengesetzte Richtung zeigen.

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Roderic 28.07.2016, 20:59
@WeicheBirne

Nein. Eben nicht.

Sie zeigen eben beide in die entgegengesetzte Richtung.

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WeicheBirne 29.07.2016, 10:46
@Roderic

Wenn die Flüssigkeit beim Übergang vom dicken in den dünnen Teil des Schlauchs beschleunigt wird, muß der Kraftvektor vom dicken zum dünnen Teil des Schlauchs zeigen.

Wenn die Flüssigkeit beim Übergang vom dünnen in den dicken Teil des Schlauchs abgebremst wird, muß der Kraftvektor vom dicken zum dünnen Teil des Schlauchs zeigen.

Und der Fliehkraftvektor der Flüssigkeit im dünnen Teil des Schlauchs zeigt auch vom dicken zum dünnen Teil des Schlauchs.

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Roderic 29.07.2016, 19:15
@WeicheBirne

In welche Richtung beschleunigt ein Düsentriebwerk?

Nach vorn oder nach hinten?

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Da F(Fliehkraft)=m*(v^2/r) und r=konstant muss bei m=m/2 F=F/2 gelten. Da u=q/A muss sich bei konstantem q und halben A auch u verdoppeln (also die Geschwindigkeit im dünnen schlauch). Somit kommt es im dünnen Schlauch zu einer doppelt so starken fliehkraft F, da 2^2v und m/2 insgesamt 2F bedeuten. Genau wie du es beschrieben hast nur nochmal mit Formeln bestätigt. Aber du hast die negative und positive beschleunigung am Übergang vom dick zu dünn bzw dünn zu dick vergessen ;)

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