Kann ein Fahrradhändler für eine schriftliche Bestätigung, dass wir die Räder bei ihm gekauft haben, 150€ verlangen und hinterher beim Kauf verrechnen?

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1 Antwort

Du bist mit dem Wunsch an den Händler heran getreten, eine Dienstleistung von ihm haben zu wollen (zu welcher er rechtlich nicht verpflichtet ist). Erbringt er Dir gegenüber diese Dienstleistung, kann er die auch in Rechnung stellen. Ver-langst Du zum Beispiel von einer Werkstatt einen schriftlichen Kostenvor-anschlag für eine Reparatur, muss dieser zwangsläufig ebenfalls nicht kostenfrei sein. Hier ist diese Praxis oftmals üblich, wenn zwar ein Kostenvoranschlag verlangt, die Reparatur aber nicht erteilt wird. Dann bezahlst Du halt den Aufwand zur Erstellung des Kostenvoranschlages (habe ich auch schon erlebt!)

Wenn Dich der Händler (wie in diesem Fall) auf diese Praxis aufmerksam macht, ist das durchaus rechtens.

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Kommentar von twowheels
24.09.2016, 21:25

Ich habe nichts dagegen, eine Gebühr für eine Dienstleistung zu zahlen, die angemessen ist. 150€ sind da definitiv zu viel! Und mich nach einem erteilten Ladenverbot wieder zum Kauf zweier neuer Räder verpflichten zu wollen, finde ich schon ziemlich frech! Zumal ich vorher über Jahre Stammkunde war...

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