Kann ein eigentlich intelligenter Schüler zu dumm sein, Mathe zu verstehen und in der Oberstufe....

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Mathematik ist eigentlich die Sprache der Logik, d.h. für Mathe brauchst du logisches und sprachliches Denkvermögen. Wenn Du z.B. in Physik, Chemie und/oder Biologie gut bist, dann müsstest Du bei Deinem Sprachtalent auch Mathe schaffen. Es müsste Dir nur einer erklären und Deine Lücken füllen. Wie wärs mit einem/einer Nachhilfe-Lehrer/Lehrerin?

Kleiner Test:

3 Pferde fressen pro Tag einen Ballen Heu. Wieviel Ballen Heu pro Tag fressen 6 Pferde?

3 Pferde fressen an einem Ballen Heu einen Tag. Wie lange fressen 6 Pferde an einem Ballen Heu?

3 Pferde brauchen für 20km einen Tag. Wie lange brauchen 6 Pferde?

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@FreundGottes

wenn die 3 pferde zusammen täglich einen ballen heu fressen, werden das bei sechs pferden wohl zwei ballen sein, es sei denn, man möchte sparen und setzt die pferde auf diät ;-) zu zweitens, natürlich einen halben tag. zu drittens, bei sechs pferden ist die gefahr, dass sich zwei zu streiten anfangen, prozentual gesehen höher. ansonsten glaube ich nicht, dass sie schneller rennen, als wenn es nur drei sind ;-)

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@Shaina

O.k. Du hast volles Mathetalent. Jetzt musst Du nur noch einen guten Lehrer finden. Einfach Augen zu und durch, wird schon werden und VIEL GLÜCK UND ERFOLG!

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@FreundGottes

danke. ich hoffe, dass es diesmal klappt, denn ne fünf im abi macht sich nicht gut. :)

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@Shaina

wäre aber auch kein Weltuntergang. Hochbegabte Menschen sind nie in allen Fächern hoch begabt. Wird diese Begabung nicht genügend gefördert, kann es sogar sein, dass so eine Person ohne Abschluss die Schule verlässt. Hochbegabte langweilen sich oft im Unterricht und fallen durch Störungen auf. Sie sind ständig unterfordert und ihre Noten werden eher schlecht als gut. Eine Schule für Hochbegabte fördert diese Begabung und diese Menschen brauchen ständig neue Hirnnahrung. Ohne diese werden sie unzufrieden, unruhig und zweifeln an sich selbst.

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Naja, so wie es Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche gibt, so gibt es halt auch Schüler mit einer Matheschwäche (Dyskalkulie). Dies hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern ist eine Teilleistungsschwäche des Gehirns. Hattest du schon immer Schwierigkeiten mit Mathe? Ob du davon betroffen bist, kann man bei manchen Psychologen testen lassen. Man kann es mit gezielten Übungen verbessern, aber ganz weg, bekommt man eine Dyskalkulie nie.

hm, na ja, wie gesagt, ich verstehe nur oberstufen-mathe nicht. im kopfrechnen bin ich seltsamerweise besser als viele andere.

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Die Frage ist ziemlich interessant und hab ich mir auch schon manchmal gestellt. Ich würde behaupten (ohne Beweis :-) ) : Eigentlich kann es jeder/jede schaffen, einigermaßen mit Mathe zurechtzukommen, zumindestens wenn man es bis in die Oberstufe geschafft hat. Ich könnte mir vorstellen, dass du zwei grundsätzliche Probleme hast, die ich in "solchen Fällen" oft beobachte:

  1. Grundsätzliche "Angst" oder zumindestens Unwohlsein vor Mathe. Das kann dazu führen, dass du eigentlich ganz einfache Aufgaben nicht lösen kannst, weil du einfach "blockiert" bist. Oft habe ich das Gefühl, dass man dann sogar ganz einfache Sachen wie "Volumen eines Quaders" in Mathe nicht hinbekommt. Das liegt aber dann nicht daran, dass man das nicht weiß (Wenn das bspw. in Erdkunde gefragt würde, wüsste man das bestimmt), sondern dass man entwder blockiert oder man hat sogar ne Lösung im Kopf, denkt sich aber, dass die zu leicht ist für das "schwere Mathe". Gegen so ein Gefühl können natürlich nur üben und positive Rückmeldungen durch korrekt gerechnete Aufgaben helfen.

  2. Auf diesem Punkt reite ich jetzt etwas rum: Wie lernst du denn vor und zwischen Klausuren? Das heißt vesuchst du den Stoff und auch Herleitungen etc. zu verstehen, oder übst du "nur", bzw. lernst womöglich sogar Aufgaben oder Lösungswege auswendig? Wenn das der Fall ist, garantiere ich dir, dass das der falsche Weg ist, auch wenn das evtl. auch andere machen. Dieser Weg geht bis zur Unterstufe, evtl. Mittelstufe gut (da rechnet man bloß, das geht mit Auswendiglernen) aber in der Oberstufe ist das auswegslos. Weil das oft nicht geglaubt wird, oder vorgeschoben wird "das vesteh ich doch erst recht nicht" möchte ich dazu eine Geschichte und eine Parabel erzählen (Hab ja gesagt, das dauert länger): Zuerst die Geschichte: Ich wurde mal von einer Klassenkameradin in der 12. oder 13. gefragt, wie man diese Aufgabe rechnen müsste. Ich wollte dann so vorgehen wie sonst auch: Mit der KLassenkameradin gemeinsam übelegen, was wir gegeben haben und wie dann die Gedankengänge sind um das zu lösen (hört sich vllt. jetzt arg abstrakt an, eigentlich wollte ich bloß mit ihr gemeinsam herleiten, dass man die Strecke bei gegebener Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Zeit durch Integrieren berechnet). Das Ergebnis war, dass sie mich etwas säuerlich angemotzt hat: "Jetzt erklär mir das nicht, sag mir einfach was ich rechnen muss, ich lern das dann auswendig". Sprich völlige Verweigerung gegenüber einem aufbauen von Verständnis. Ich muss wohl nicht erwähnen, in welchem Notenbereich sich diese Klassenkameradin befand. Jetzt kommt die Parabel, die einfach nochmal verdeutlichen soll, weshalb das mit dem "Auswendiglernen" von Mathe, bzw. von Aufgaben in Mathe nicht geht (Prinzipiell weiß ich ja nicht mal, ob du dazu gehörst, aber ich vermutee es einfach mal). Nimm mal an, es soll ne Englischlausur geschrieben werden und zwar eine reine Übersetzung Englisch-> Deutsch (naja, ist wohl eher Unterstufe, aber ist ja bloß ein Beispiel). Seit der letzten Klausur wurden neue Wörter und neue Grammatik gerlernt, die der Schüler Martin noch nicht wirklich drauf hat (entspricht also neuem Thema in Mathe). Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten für ihn zu lernen: I.) Keine Wörter und keine Grammatik lernen. Einfach englische Texte mit deutscher Übersetzung aus dem Internet ziehen und Text mit Übersetzung auswendig lernen. II.) Erst neue (unt evtl alte) Wörter und Grammatik lernen und verstehen. Dann noch ein paar Übungstexte übersetzen und mit der gegebenen Übersetzung auf Fehler überprüfen. Bei Fehler: Analysieren, was man evtl. doch noch nicht verstanden hat und das lernen. Ich dnke , du stimmst mir überein, dass Möglichkeit I nicht sehr gut ist: Es ist ein riesengroßer Aufwand, der sich am Ende nicht lohnt, da man villeicht die ein oder andere Grammatik schon aus der Internet-Übersetzung rauskriegt, aber man muss jeweils erst mal drauf kommen, dass das eine neue Grammatikregel oder ein neues Wort ist. Die Möglichkeit II wird sicherlich bei deutlich geringerem Lernaufwand bessere Leistungen erbringen. Zurück zur Mathe: Ich hoffe die Parabel macht klar, dass Versändnis das wichtigste ist. Also: veruche wirklich zu vestehen, was und wieso du da rechnest. Das bedeudet auch: verstehe Herleitungen, die ihr macht, auch wenn die nicht abgefragt werden.

Eine Anmerkung zu Schluss: Oftmals liegen Probleme in der Vergangenheit, ohne dass man das genau merkt. Also vielleicht kann man eine Aufgabe nicht lösen, weil man nicht drauf kommt, dass man den Ausdruck mit einem Potenzgesetz oder sowas vereinfachen oder geeigent umstellen könnte. Das muss man erst mal erkennen und dann daran arbeiten und zwar so, dass es wirklich fest im Hirn verankert ist. Beispiel Potenzgesetz: Das bringt bloß was, wenn du dmit rechnen kannst auch wenn über der Aufgabe nicht steht "Vereinfache mit den Potenzgesetzen". Diese zu können reicht also nicht, sie müssen in Fleisch und Blut übergegeangen sein. So muss das auch mit den anderen Themen gehen.

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Zusammenfassung: Versuche Mathe gegenüber offen und ohne Ängste gegenüberzutreten. Mathe ist kein A..loch und beißt auch nich!! Sicher.

Versuche den Stoff zu lernen, nicht Rechenwege oder Aufgaben. Üben macht erst dann Sinn, wenn man den Stoff wirklich verstanden hat. mehr lernen.

Analysiere, ob Probleme gar nicht mit dem aktuellen Stoff, sondern mit vergangenen Themen, die nicht völlig verstanden wurden, zusammenhängen. Typisches Beispiel: Du weißt nicht, wie man einen Term gut vereinfachen sollte oder den Term nach ner bestimmten Variable auflöst. Sowas muss in der Oberstufe ohne großes Nachdenken laufen. Wenn man oft denkt "Ach ja, da hab ich kurz nicht drangedacht, das so und so zu vereinfachen", ist das ein Alarmsignal. Dann: Alten Stoff lernen, evtl. mit Nachhilfe.

Naja, war jetzt ein ziemlich langer Text, tschuldigung dafür. Würde mich aber freuen, wenn du kurz kommentierst, ob ich einigermaßen mit meinen Vermutungen richtig lag.

Viel Erfolg!!

Es gibt tatsächlich verschiedene Arten von Intelligenzen. Z.b. emotionale Intelligenz, soziale Intelligenz, sprachliche Intelligenz, mathematische Intelligenz. Wa ich damit sagen will: Intelligenz ist nicht gleich Intelligenz. Es gibt Leute die können nur Mathematik aber sind richtige Vollpfosten, die kein vernünftiges Wort rauskriegen. Du musst es so sehen, dass du bei deiner Geburt ein Portfolio aus Eigenschaften bekommen hast. Du hast Stärken und Schwächen. P.S. Mathe ist nur ein Fleissfach. Das haben mir viele Mathematiker bestätigt. Mathe kann man erlernen mit viel Fleiß. Mehr ist das nicht. Immer und immer wieder Aufgaben wiederholen bis man sie kann.

Ja geht natürlich das man in einem Bereich total gut ist, in einem anderen dafür keinen Durchblick hat. Andere sind dafür gut in Mathe, sind dafür aber total schlecht in Sprachen. Klar kann viel lernen, üben und vielleicht Nachhilfe einiges bringen (muss aber nicht unbedingt), aber zum Matheprofi wirst du wahrscheinlich nie werden.

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