Kann ein Ehepartner die Getrenntveranlagung der Lohnsteuer ohne Unterschrift des anderen Ehepartners beim Finanzamt beantragen?

2 Antworten

Jein. Ein Ehepartner kann seine Steuererklärung isoliert abgeben und die Veranlagung beantragen. Seine Steuererklärung unterschreibt der Steuerpflichtige dann natürlich allein. Der andere Ehepartner muss dann eine eigene Erklärung einreichen.

Eine gemeinsame Erklärung müssen beide Ehepartner unterschreiben. Wenn innerhalb einer gemeinsamen Erklärung die getrennte Veranlagung beantragt werden soll, müssen das immer noch beide Ehepartner unterschreiben.

Ich lebe seit 2014 getrennt. Mein Ehemann hat seine Erklärung für 2014 als Getrenntveranlagung über ein Steuerhilfeverein machen lassen. Ich wurde nicht gefragt und habe nichts veranlasst und unterschrieben. Jetzt habe ich einen Bescheid vom Finanzam mit Null bekommen, ich bin Rentnerin und das stimmt so schon. Mich wundert das sehr! Mein Mann ist ein Egozentriker und ich nehme an das er meine Unterschrift gefälscht hat. Weil ich einfach nicht glaube, dass Behörden irgendetwas ohne eine Aufforderung machen.

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@Konstanze007

Siehe dazu ergänzend die zutreffende Antwort von Thandu... Im Übrigen glaube ich nicht, dass sich ein Steuerhilfeverein an einer Unterschriftenfälschung beteiligen würde. Was für die getrennte Veranlagung ja auch gar nicht erforderlich wäre.

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Das muss er meistens sogar. Gemeinsam kann man nur veranlagt werden, wenn beide unterschreiben. Verweigert einer die Unterschrift, dann geht es nur getrennt.

Wer kann mir beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei einem Gewerbe als Einzelunternehmer, insbesondere bei Fragen zu den voraussichtl. Einkünften helfen?

Liebes Forum, für die Anmeldung eines Gewerbes muss ja der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt werden dazu sind bei mir ein paar Fragen offen?

Unter Punkt 3 "Angaben zur Festsetzung der Vorauszahlungen (Einkommenssteuer, Gewerbesteuer)" werden Angaben zum voraussichtlichen Einkommen für den Einzelunternehmer und den Ehepartner abgefragt. Dabei sind auch Angaben zu den Einkünften aus "nichtselbständiger Arbeit" zu machen.

Nun frage ich mich, wie diese Angaben zur Berechnung möglicher Vorauszahlungen herangezogen werden, denn

  • ein großer Teil der Einkommenssteuer der nichtselbständigen Arbeit wird ja bereits als Quellensteuer in Form der Lohnsteuer abgeführt.
  • als Einzelunternehmer bin ich unsicher, ob ich Angaben zum Verdienst meinem Ehepartners machen muss, oder ob das Finanzamt nur neugierig ist

Konkret wären die Fragen:

  • Muss ich Angaben zu den Einkünften meines Ehepartners machen?
  • Richtet sich die Höhe der Vorauszahlungen nur nach den Einkünften aus der selbständigen Tätigkeit, d.h. der Lohn aus der Anstellung wird nicht doppelt gewertet und der Ausgleich erfolgt erst mit dem Steuerbescheid?

Es wäre toll, wenn jemand dazu Infos hätte. Aus der Ausfüllhilfe werde ich für diese Punkte nicht schlau.

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