Kann ein Blasen-Dauerkatheter bei längerem tragen die Inkontinenz gar noch fördern oder sollte man besser nur Windeln benutzen?

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3 Antworten

Dauerkatheter ist ein Problem für sich. Rein rechnerrisch hast du nach spätestens 10 Tagen Keime in der Blase.

Ein Dauerkatheter ist keine Option, die man "nur wegen Inkontinenz" als Dauerlösung nimmt.

Ob die eigene Inkontinenz damit gefördert wird, kommt auf die Inkontinenz an. Wenn per Dauerkatheter der Urin ständig abfließt, schrumpft die Blase. Hast du sowieso schon ein Problem mit Wasser halten, kann eine geschrumpfte Blase die Häufigkeit der Miktionen noch steigern.

Läuft es sowieso permanent, ist da keine Verschlimmerung zu erwarten.

Grundsatz ist: Dauerkatheter sollten genau überlegt sein und nur angewendet werden, wenn es wirklich nötig ist. Und dann auch nur so lange, wie es nötig ist.

Wenn du durch Windeln zum Beispiel ernste Hautprobleme hast, kann ein DK durchaus helfen, die Haut erst mal wieder abheilen zu lassen. Danach wird wieder auf Windeln umgestiegen.

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Ja das kann passieren, vor allem, wenn der Katheter  dauernd offen bleibt und somit die Blase immer leer ist.

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Also bei einem Blasendauerkatheter ist wahrscheinlich die größte Gefahr die einer Infektion. Windeln sind auf die Dauer auf jeden Fall gesünder.

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