Kann ein Ausbildungsverhältnis durch Krankheit gekündigt werden?

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7 Antworten

Die Hürden für eine solche Kündigung gerade bei einem Ausbildungsverhältnis sind sehr hoch. Nur solltest du dir deiner Sache da nicht zu sicher sein, denn grundsätzlich ist es möglich. 

In der Ausbildung steht das Ausbildungsziel im Vordergrund. Ist absehbar, dass du das Ausbildungsziel aufgrund der vielen Ausfallzeiten nicht erreichen wirst, ist die Kündigung möglich. 

Daher solltest du schauen, dass du die Krankheitstage reduzierst. Zumindest die Lernleistung darf nicht darunter leiden. 

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Während einer Ausbildung kann man ohne den Ausbildungsabschluß zu gefährden,nur eine zeitlich begrenzte Zeit fehlen. Je nach Vertrag sind das ca. 20 Tage im Jahr, bzw 60 Tage in einer dreijährigen Ausbildung. Fehlst du also länger als vorgesehen, musst du entweder deine Ausbildungszeit verlängern oder du kannst auch eine Kündigung bekommen.

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Hallo Mananblack,

rein rechtlich kann ein Ausbildungsverhältnis nicht gekündigt werden, wenn du - wie oben beschrieben - für alle Krankentage eine vorweisbare Entschuldigung belegen kannst.

Wenn sich die Anzahl der Tage, von der ich gerne eine Angabe hätte, auf einen bestimmten Satz erhöht, kann sich der Betrieb vorbehalten auf Grundlage seiner AGB's Schritte einzuleiten..

... was ich gut finde ist, dass es erst zu Gesprächen kommt, derlei zwei und diese dienen sicherlich auch der Problemerfassung und sollen dir helfen.

Desweiteren kann er dir Briefe schreiben, Gespräche auferlegen und Sanktionen einleiten, aber eine Kündigung kannst du für den - wie ich finde unwahrscheinlichen Fall - rechtlich angehen. 

Wenn es in deinem Ausbildungsbetrieb einen Betriebsrat gibt, kannst Du dich in allen Fällen (vor allem was Kündigungen betrifft) immer an diesen wenden.

Gespräche schaffen Klarheit und Übersicht. Dein Betrieb hat eine bestimmte Größe und gehört zu einer Innung, diese haben Vorgaben, Rechte, Pflichten und Gesetzte wie du auch.

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Kommentar von Mananblack
15.10.2016, 17:23

Die bisherigen Krankheitstage belaufen sich auf ca. 40 Tage. Anscheinend wird in unserem Betrieb viertel- oder halbjährlich geprüft, ob man in diesem mindestens 15 Tage krank war. Wenn ja, folgt ein Gespräch. Ich hatte bereits eins und es folgt anscheinend bald ein weiteres.

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Wenn das Ausbildungsziel nicht mehr erreicht werden kann, ist das Ausbildungsverhältnis auch auflösbar.

Das geht natürlich nicht so ohne weiteres. Der Arbeitgeber hat ja auch eine Fürsorgepflicht dir gegenüber.

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Der Betrieb muss in der Lage sein, Dir alle zur Abschlussprüfung wichtigen praktischen Fähigkeiten zu vermitteln. Fehlst Du zu oft, kann der Betrieb das nicht (mehr). Und damit wirst Du nicht zur Abschlussprüfung zugelassen.

Ob Du zur Prüfung zugelassen wirst, entscheidet letztendlich die IHK oder die Handwerkskammer. Auf die letzte Entscheidung hat Dein Ausbildungsbetrieb dann allerdings auch keinen Einfluss mehr!

Diese Regelung kommt also nicht von Deinem Ausbildungsbetrieb, sondern von der Kammer!

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Ja das ist so. Der Betrieb kann sogar verlangen, ein zweites gutachten von einem von ihnen vorgeschlagenen Arzt zu machen. Denn ein Arzt des vertrauens kann man schnell mal was vorgaukeln und schon hat man ein Zeugnis in der Hand. Und wenn man innert kürzester Zeit immer und immer wieder Krank ist, man aber nur ein Zeugnis erhält. Aber keine fachmänische abklärungen. So stimmt was nicht.

Darf ich fragen, mit welcher begründung du krank bist?

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Kommentar von Mananblack
15.10.2016, 18:07

Was soll ich auf diese Frage antworten? Wenn ich krank bin, bin ich krank. Ich bleibe nicht zu Hause, nur weil ich keine Lust habe.

Zudem war ich auch bei anderen Ärzten. Von diesen wurde ich ebenso Krank geschrieben.

Was definiere ich als Krank? Fieber, etc. Nicht etwas wie leichte Kopfschmerzen, wo man alle mal zur Arbeit gehen kann.

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Kommentar von pemali
15.10.2016, 18:12

Na gut, wurde denn schon herausgefunden, warum du immer wieder fieber hast?

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Kommentar von pemali
29.10.2016, 17:53

Naja, normalerweise ist man nicht ohne grund so viel krank!
Gibt es einen psychischen hintergrund?

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auch wenn du immer entschuldigt gefehlt hast, was hat der Arbeitgeber von dir, wenn du nie da bist, also keine Leistung erbringst?

Würdest du so jemandem  jeden Monat seinen Lohn auszahlen?

Warum fehlst du so oft, keinen Bock?

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Kommentar von wurzlsepp668
15.10.2016, 17:18

nach 42 Tagen (=6 Wochen) ist der Fragestellung aus der Lohnzahlung beim Arbeitgeber draussen ...

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