Kann ein Arzt klagen wegen negativer jameda Bewertung?

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8 Antworten

Erlaubt sind Meinungsäußerungen auch negative, dies muss der Arzt tolerieren.

Nicht erlaubt sind falsche Tatsachenbehauptungen und Schmähkritik.

Was genau hast du geschrieben?

jainsagerin 29.06.2017, 02:58

Dass es bei diesem Arzt eine Katastrophe war, es den Eindruck macht, dass er kaum Ahnung vom Facht hat, weil er voreingenommen war und überhaupt nicht auf mich eingegangen ist und dass ich die Behandlung fast schon traumatisch fand, wegen diverser unangebrachter Äußerungen und Aktionen seinerseits.

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Meinungsäußerungen sind Grundsätzlich frei, solange sie nicht beleidigend sind oder gegen sonstige Gesetze verstoßen. Sollte es sich um eine Tatsachenbehauptung handeln, musst du beweisen das diese Behauptung stimmt.
Um zu wissen wie das bei dir aussieht benötigen wir den ganzen Text.

.... seit wann darf dort die Wahrheit (welche denn) geschrieben werden?

Das Gericht wird Dir also bescheinigen, wie Dein Fehlverhalten eingeordnet wurde.

Ach so, ich lese gerader öfters: Viel Spaß.

Da dies für Dich wohl sehr wichtig ist, auch für Dich: Viel Spaß.

Eine Klage, wenn überhaupt, droht jameda und nicht dir.

Die Daten des Verfassers der Bewertung dürfen nicht herausgegeben werden. Insofern hat sich die Diskussion hier erledigt. Nein, dir droht kein Verfahren wegen deiner Bewertung.

die Wahrheit wollen die Ärzte nach einer Behandlung meist nicht hören. So steht Aussage gegen Aussage.

Manche Ärzte sind wirklich pampig, das kann ich mir schon vorstellen, habe keine Zeit, dann dösige Kommentare.

Ich war damals auch sehr adipös, da schiebt man Krankheiten gern auf das Gewicht. 

Ob er denn bei Josef Mengele gelernt hätte ? OH- da war er aber stinkig...

Ich habe echt nur die Wahrheit geschrieben.

Ja, deine Wahrheit. Mit einer objektiven, emotionsfreien Bewertung hat das nichts zu tun.

jainsagerin 29.06.2017, 10:15

Ein Bewertungsportal lebt von subjektiven Wertungen, den "Wahrheiten" der Patienten. Rein Objektiv kann eine Bewertung niemals sein.

Und die Wahrheit geschrieben, bezieht sich darauf, dass ich Taten des Arztes korrekt, genau so, wie sie stattgefunden haben, dargelegt habe! DAS ist tatsächlich objektiv.

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Was auffallend ist, wenn dir die Antworten nicht gefallen wirst du hier aber wirklich pampig.

Egal, du kennst nicht den Unterschied zwischen einer normalen Meinungsäußerung und einer Beleidigung. Hättest du einen konkreten Vorfall beschrieben und nachweisbar die Fehler benannt, wäre es ok gewesen. 

Was du gemacht hast ist eine allgemeine böswillige Behauptung aufgestellt, ohne sie zu belegen. Gerade für Ärzte ist so ein Behauptung in einem hohen Maße rufschädigend. 

Und mal so unter uns, ich glaube du dachtest du kannst dich hinter der Anonymität des Internets verstecken und richtig Dampf ablassen. 

Was dir wahrscheinlich völlig entgangen ist, der Betreiber der Seite wird nicht für deine Beleidigung haften. Also wird er, sofern das vom Gesetzgeber verlangt wird, deine Daten rausgeben. 

Der Glaube das man im Netz wirklich anonym sein soll ist lächerlich, deine IP-Adresse wurde beim Schreiben des Textes hinterlegt, damit ist es kein Problem dich zu lokalisieren.

Ja klar kann er dich verklagen. Warum auch nicht? Zivilrechtlich ist fast alles möglich...

jainsagerin 29.06.2017, 02:29

Warum auch nicht?

Hmmmmmm, mal überlegen, zum Beispiel, weil die Bewertung anonym und wahrheitsgemäß ist und keine Beledigungen im Sinne von Kraftausdrücken enthält, das Persönlichkeitsrecht des Arztes also gar nicht verletzt wird?!

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ErsterSchnee 29.06.2017, 02:34
@jainsagerin

Wahrheitsgemäß - soso. Welcher Psychologe hat dir denn die "traumatische" Erfahrung bestätigt? Wer bist du, dass du beurteilen könntest, ob ein Arzt Ahnung hat? Wie kommst du drauf, dass dir ein Recht auf Anonymität im Internet zusteht?

Und im übrigen ist es vollkommen egal, ob das stimmt oder nicht. Wie gesagt - zivilrechtlich ist alles möglich! 

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CalendulaBlume 29.06.2017, 16:27
@ErsterSchnee

Und wer bist du, dass du beurteilen könntest, ob die Fragestellerin das beurteilen kann?

Wie kommst du denn darauf, dass dir ein Recht auf ungefragte Meinungsäußerung ohne Beantwortung der Frage zusteht?

Habe hier echt lang mitgelesen. Bin sehr belustigt über die offensichtlichen, haltlosen Provokationen.

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ErsterSchnee 29.06.2017, 21:21
@CalendulaBlume

Ich habe HINTERFRAGT, ob sie das beurteilen kann.

Ich HABE die Frage beantwortet.

Lesen hilft...

Und auch, wenn deine Antwort dem entspricht, was die TE hören/lesen möchte, ist sie trotz allem sachlich falsch.

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ErsterSchnee 29.06.2017, 22:16
@CalendulaBlume

Doch - aber egal. 

In einem Punkt muss ich dir aber zustimmen - die Diskussion ist hier erledigt. 

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CalendulaBlume 29.06.2017, 22:26
@ErsterSchnee

Nachdem du das letzte Wort haben wolltest? Das ist aber putzig.

Nochmal: Nein!

Ich studiere Jura und kenne mich schon ein wenig aus. Keine Sorge.

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